„Armut macht krank“ oder „Reiche leben länger“

9. Juni 2013

Armut macht krank

Das Robert-Koch-Institut hat eine Studie zum Gesundheitszustand der Deutschen herausgegeben.

Fazit des Tagesspiegel: Armut macht krank
Fazit der Bildzeitung: Warum Reiche länger leben

In der Studie des RKI ist folgender Satz zu lesen:

[…] Personen mit niedrigem sozioökonomischen Status schätzen ihren allgemeinen Gesundheitszustand schlechter ein und sind häufiger erkrankt als Personen mit höherem Status […]

Im Klartext bedeutet das:

Personen mit weniger Vermögen oder Einkommen sind häufiger krank und Menschen mit höherem Vermögen oder Einkommen sind gesünder und leben länger.

In diversen Presseartikeln zu der Studie des RKI werden verschiedene Gründe angeführt, warum ärmere Menschen öfter krank sind, bzw. reichere Menschen gesünder durchs Leben gehen:

  • „Reiche“ können sich den Besuch des Fitneßstudios besser leisten
  • „Reiche“ haben mehr Geld für eine gesunde Ernährung (weniger Übergewicht)
  • „Reiche“ leben mehr im „Grünen“ was mehr Möglichkeiten zum Sport bietet
  • „Arme“ sind häufig arbeitslos und das macht depressiv, bringt Stoffwechselprobleme oder Kreislaufschwierigkeiten
  • „Arme“ leben lasterhafter durch mehr Konsum von Tabak und Alkohol
  • „Arme“ müssen oft schwere körperliche Arbeit verrichten und das verringert die Lebenserwartung

Einige dieser Punkte spielen durchaus eine Rolle, was die allgemeine Gesundheit betrifft. Doch ein Aspekt wird bei der Untersuchung gar nicht beachtet.

Armut, Reichtum und die Germanische Heilkunde ®

Die Armut- und Reichtums-Thematik in Bezug zur Gesundheit können wir einmal aus der Sichtweise der GNM betrachten.

Eine sogenannte „Krankheit“ entsteht, wenn eine Person (natürlich auch ein Tier) ein DHS erleidet, also einen biologischen Konfliktschock. Dabei ist ein Kriterium, welches erfüllt sein muß, folgendes: Daß Schockerlebnis muß „hochakut-dramatisch“ sein.

Nun versetze Dich bitte einmal in die Lage eines „armen“ Menschen (falls Du nicht selbst arm bist), der plötzlich seine Kündigung bekommt. Das Geld reicht schon bisher „vorne und hinten nicht“ und nun noch die Arbeitslosigkeit. Das kann ein heftiges DHS mit hoher Dramatik auslösen.
Und jetzt versetze Dich in die Lage eines „reichen“ Menschen (falls Du nicht selbst reich bist), der plötzlich seine Kündigung bekommt. Für ihn ist es durchaus weniger dramatisch, wenn er genug Reserven auf dem Konto hat. Möglicherweise sieht er dieses Ereignis sogar völlig entspannt.

Viele Konflikte, selbst wenn sie kurzfristig als DHS „einschlagen“, können mit Geld gelöst werden.

Der Vermögende kann sich einen guten Anwalt leisten. Der Vermögende kann vorübergehend oder dauerhaft ohne einen Erwerb auskommen. Der Vermögende kann sich wehren und sich durch-„beißen“, weil vermögende Menschen in diesem „System“, in dieser Gesellschaft mehr Ansehen und mehr Rechte genießen.

Sinn oder Unsinn von Studien

Wenn Du für Dich selbst Beobachtungen zu Deinem Gesundheitszustand oder dem Deiner Mitmenschen anstellst, solltest Du immer den wesentlichen Punkt, nämlich das DHS im Auge behalten.

Ohne die Ursache der Krankheiten zu berücksichtigen, machen diese ganzen Studien keinen Sinn. Du kannst Dir sonst alle möglichen Theorien zusammen phantasieren.
So ist es eine statistische Tatsache, daß mit dem Rückzug der Störche in Deutschland auch die Geburtenrate in Deutschland gesunken ist.

Aber ist das eine die Ursache des anderen? Ist das der Beweis für die Klapperstorch-Hypothese?

Es gibt Raucher, die bekommen Lungen(-rundherd)krebs. Und es gibt Raucher, die bekommen keinen (siehe Helmut Schmidt).
Aber alle Menschen mit Lungen(-rundherd)krebs hatten als DHS einen Todesangst-Konflikt um sich oder andere.

Das ist der einzige gemeinsame Nenner.

Arbeitslosigkeit macht depressiv

Noch ein kleines Detail, welches sich mit der GNM wunderbar erklären läßt.
Wir finden (so wie oben) immer wieder Aussagen, die besagen, daß arbeitslose Menschen oft depressiv seien.

Wenn eine Person eine Kündigung als Revierverlust-Konflikt empfindet, dann ist das ein „Einschlag“ im Revierbereich. Und gerade die Konflikte im Revierbereich sind es, die regeln, ob wir manisch („gut drauf“) oder depressiv („schlecht drauf“) sind.

Empfindet ein Arbeitsloser die Kündigung nicht als Revierkonflikt oder überhaupt nicht als biologischen Konflikt, dann wir er auch dadurch nicht depressiv.

Wir werden das Thema „Revierkonflikte“ später, im Fachbereich von GNM-Wissen.de, genauer betrachten.

Interessant aber trotzdem die Aussage in der Presse, daß ein Ereignis (die Arbeitslosigkeit, bzw. ursächlich die Kündigung) Krankheiten verursachen kann.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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