Binge-Eating aus Sicht der Neuen Medizin

1. Dezember 2013

Vielleicht hast Du Dich inzwischen schon etwas mehr mit der „Germanischen Neuen Medizin“ bzw.  GNM,  beschäftigt. Dann weißt Du auch schon, daß Psyche, Gehirn und Organ eine untrennbare Einheit sind. Wenn es also psychische Symptome gibt, muß es zwangsweise auch Auswirkungen auf das Gehirn und entsprechende organische Veränderungen geben.
Hast Du andersherum organische Beschwerden, findest Du im Gehirn einen entsprechenden Hamerschen Herd und die Psyche muß einen biologischen Konflikt (bzw. ein Rezidiv oder eine Schiene) erlebt oder empfunden haben.

Binge-Eating Ursachen in der GNM

Da die Binge-Eating-Störung schulmedizinisch zu den „psychischen Erkrankungen“ zählt, es aber psychische Erkrankungen ohne organische Merkmale nicht gibt, müssen wir uns jetzt „nur noch“ anschauen, wie die Entsprechungen auf der organischen Ebene aussehen.

Die Binge-Eating-Disorder ist vergleichbar mit der Bulimie, nur mit dem Unterschied, daß das Gegessene nicht wieder ausgebrochen wird und dadurch oft eine Gewichtszunahme zu verzeichnen ist.
Die Ursache dieser Freßattacken (auch bei der Bulimie) ist eine Funktionsminderung oder Funktionseinbuße der „Alpha-Inselzellen“ der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).
Die „Alpha-Inselzellen“ gehören zum „Äußeren Keimblatt“ (Ektoderm) und zählen dort zu der Gruppe der Funktionsausfälle . Die Alpha-Inselzellen produzieren das Hormon Glukagon, welches, einfach ausgedrückt, dafür sorgt, daß der Blutzuckerspiegel angehoben wird.
Wird die Glukagon-Produktion nun (durch einen biologischen Konflikt) vermindert oder eingestellt, entsteht eine Unterzuckerung im Blut und die wiederum sorgt für „Heißhunger“ und damit für entsprechende Nahrungsaufnahme.
Die Ursache ist ein sogenannter „Angst-Ekel- bzw. Sträube-Konflikt“ (abhängig von  Geschlecht, Händigkeit, Hormonlage usw.).
Wird der Konflikt dauerhaft gelöst, produziert die Bauchspeicheldrüse nach einer Weile wieder Glukagon und alles ist „im Lot“.
Auch hier wieder: „Heilung ist möglich durch Konfliktlösung“.

Eßstörungen an (fast) alltäglichen Beispielen

Unser Sohn war während seiner letzten Jahre in der Schule das reinste „Schleckermaul“. Er hat sich fast nur von Süßkram ernährt. Seitdem er seine Schullaufbahn beendet hat und im Berufsleben steht, ist schlagartig alles anders. Er ißt wieder „normal“.
Hier hatten wir es mit einer zufälligen aber realen Konfliktlösung zu tun.
Die Ursache (der biologische Konflikt) war: Er hat sich gegen die Schule gesträubt, was er uns auch oft genug zu verstehen gab. Aber eine reale Konfliktlösung ist da leider nicht so einfach.
Glücklicherweise hat unser Sohn mit den Alpha-Inselzellen reagiert, er konnte also das fehlende Glukagon durch entsprechende Nahrungszufuhr ausgleichen.
Hätte er (aufgrund seiner Händigkeit, Hormonlage usw.) organisch mit dem „Gegenspieler“, den Beta-Inselzellen (= mangelnde Insulin-Produktion) reagiert, wäre ihm Diabetes (Typ I) diagnostiziert worden.
Ohne die Kenntnis der GNM wäre er dann zum lebenslangen Diabetiker geworden, weil sich ja keiner um die Psyche kümmern würde. Eine zufällige Konfliktlösung wäre wohl nicht registriert worden. An die Möglichkeit einer bewußten aktiven Konfliktlösung ist in der Schulmedizin schon gar nicht zu denken.

Durch den regelmäßigen hohen Zuckerkonsum unseres Sohnes wäre er wohl noch nicht als Binge-Eating-Patient eingestuft worden, aber der „Mechanismus“ ist der gleiche.

Finden diese „Freßattacken“ als regel- oder unregelmäßige Schübe statt, dann liegt der biologische Konflikt eben nicht dauerhaft vor, sondern er wird durch Schienen oder Rezidive immer wieder mal aktiviert.

Stellen wir uns eine Frau vor, die irgendwann einmal beim Geschlechtsverkehr einen Angst-Ekel-Konflikt erlitten hatte. Dabei reagierte sie organisch mit einer Funktionsminderung der Alpha-Inselzellen. Das wiederum führte zur Unterzuckerung und das sorgte für Heißhunger mit einer entsprechenden „Freßattacke“.

Die „Natur sagt nun“:

Damals, in der Konfliktsituation, hat dieses „Sonderprogramm“ das Überleben gesichert, es hat sich also bewährt. Sollte eine ähnliche Situation wieder auftreten, starten wir das Programm der Alpha-Inselzellen erneut.

Damit wurde dieses Sonderprogramm als „Überlebensmechanismus“ dauerhaft installiert.

In der Folge kann bei dieser Frau nun jeder Geschlechtsverkehr, auch wenn er nicht mit Angst oder Ekel verbunden ist, das „Sonderprogramm“ erneut starten und als Folge entsteht daraus sofort wieder die Freßattacke.
Hier haben wir dann die typische Binge-Eating-Störung vorliegen.

Entschuldige, wenn ich das Thema nur kurz anreiße. Demnächst werde ich die „Zuckerrelais“ im Bereich der Sonderprogramme ausführlich erläutern. Weitere Informationen findest Du vorab auch auf der Seite von Dr. Hamer.

Binge-Eating und ein Blick in die Zukunft

Ehrlich gesagt, habe ich mich immer schon gewundert, daß bisher nur die „Insulin-Mangel-Patienten“ von der Medizinindustrie „behandelt“ wurden und daß man das ähnlich große Geschäftsfeld der „Glukagon-Mangel-Patienten“ so einfach links liegen gelassen hatte.
Mit Binge-Eating ist nun der erste Schritt gemacht. Demnächst wird man auch dafür (wie beim Insulin) ein Medikament entwickeln.
Möglicherweise werden auch Studien plötzlich ergeben, daß diese Freßattacken durch zu wenig Glukagon verursacht werden. Durch das schnelle Spritzen von Glukagon können diese Attacken dann verkürzt oder vermieden werden.
Das wiederum führt dazu, daß die Bauchspeicheldrüse auch in den konfliktgelösten Phasen bald kein Glukagon mehr produziert (wie beim Insulin) und so nach und nach wird man dann Schritt für Schritt ein Heer von Glukagon-Abhängigen schaffen.

Nur Erkenntnis führt dazu, daß wir diese Fallen vermeiden können. Hilf deshalb bitte mit das GNM-Wissen zu verbreiten.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

Dieser Artikel ist der der dritte Teil, einer kleinen Serie über psychische Erkrankungen, vor allem über die Binge-Eating-Störung

Teil 1: DSM-5 Generalangriff auf die Psyche

Teil 2: Binge-Eating Promotion

13 Kommentare auf "Binge-Eating aus Sicht der Neuen Medizin"

  1. Christa Uricher sagt:

    Das Glukagon Programm startet auch, wenn man sich „sträubt“ ja, aber vor allem wenn man am liebsten davonlaufen möchte vor dem, wovor man sich sträubt. Zucker erlaubt dem Organismus schnell die nötige Energie in Bewegung umzusetzen. So, wie auch ein ein Heisshunger nach sauren Gurken, also Salz, den Wunsch des Organismus ausdrückt, gefühlte Gefühle nicht fühlen zu wollen. Im Krieg wurden und werden Soldaten mit extrem Salzigem gefüttert um sie unsensibler zu machen.
    Liebe Grüße

    • Richard sagt:

      Liebe Christa,

      den ersten Teil Deines Kommentars kann ich nachvollziehen. Daß der Verzehr von Salz Gefühle unterdrückt, ist mir nicht bekannt. Daß Soldaten viel Salz bekommen, habe ich auf das vermehrte Schwitzen zurückgeführt. Man lernt nie aus.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  2. No Zebo sagt:

    Die Fressattacken können auch durch eine Lösung (CL) oder Abschwächung zustande kommen.

    Wenn beide Relais des vorderen Hypothalamus mit eigenständigen Konflikten aktiv sind, so kann sich der Blutzucker dadurch die „Waage“ halten. (Nicht verwechseln mit Hormonwaage), da einerseits sowohl die Zuckerabgabe in die Organ-und Muskelzellen gehemmt ist (weniger Insulin), als auch die Zuckerneugewinnung aus dem Speicher (weniger Glucagon).

    Dies entspricht im Prinzip einem „labilen Diabetes“, bei dem sowohl Über- als auch Unterzucker möglich sind.

    Wenn nun also beispielsweise das rechtsseitige Relais eine Verringerung der Konfliktintensität (muss keine Lösung sein) erfährt, kommt dieses Zucker-Gleichgewicht ins Wanken und es gibt eine Blutzuckerverminderung. Je nachdem was die Person gerade im Dünndarm hat, kann dies sehr schnell (leerer Darm) oder auch langsamer über Stunden (Vollkornbrot im Darm) erfolgen und führt dann wieder zu Fressattacken.

    Im Prinzip stimmt die Beschreibung „durch aktives Glukagon-Relais“ also immernoch, der akute Auslöser einer Fressattacke ist in so einem Fall aber eine „Lösung“ oder „Verminderung“ einer anderen Sache. Wenn man also versucht, anhand des Symptomverlaufs einen Auslöser zu finden, sollte auch diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden – sonst sucht man evtl. nach der falschen Sache.

    • Richard Schepmann sagt:

      Lieber No Zebo,

      danke für diese wichtige Ergänzung.
      Diese Schwankungen („labiler Diabetes“) können laut Dr. Hamer, außer durch zwei „Einschläge“ auch noch durch einen einzigen „Zuckerzentralkonflikt“ auftreten, d.h. ein Konfliktereignis schlägt zentral ein und „erwischt“ damit gleichzeitig beide Zuckerrelais.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  3. No Zebo sagt:

    Kurz zur Ergänzung:

    Ich denke nicht, dass ein Zentralkonflikt hier das starke Abgleiten in die Hypoglykämie machen kann, da er – wenn es sich reduziert oder löst – ja beide Relais und damit den Effekt beider Inselzellgruppen verringert- Somit ist die Gesamtsituation verringert, aber keine akute Dysbalance.

    Die „labile Diabetes“ beim Zentralkonflikt funktioniert durch die Hemmung der Blutzuckerregulation, wodurch durch Nahrungsaufnahme – oder nicht der Zuckerspiegel schwankt, während er in Eutonie ja durch die Inselzellen „aufgefangen“ würde.

    Wenn ein starkes Ungleichgewicht auftritt, würde ich also eher an zwei Konflikte denken, wo einer gelöst oder verringert, und der andere gleich aktiv sein kann.

    • Richard Schepmann sagt:

      Da ich selbst kein Therapeut bin, ziehe ich gerne die Originalliteratur von Dr. Hamer zu Rate. Dort steht, daß auch der Zuckerzentralkonflikt für derartige Schwankungen sorgen kann (z.B. Celler Dokumentation S.137).
      Die Praxis scheint da manchmal anders zu funktionieren, als wir uns das theoretisch ausmalen.
      Danke.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  4. NoCa sagt:

    Frage: Bulimie ist ja lt Dr. Hamer eine Konstellation zweier biol. Konflikten aus gegenüberleigenden Hirnrelaisen. Er sagt, dass gewisse Umstände Brechreiz auslösen. Ich dachte jedoch, dass Bulimie-Kranke das Erbrechen selbst auslösen, aus Angst zu zu nehmen? Hat jemand genauer Erläuterungrn zu diesem Thema?
    *danke*

  5. Kerstin sagt:

    Die Freßattacken begannen während meines Studiums. Das ist jetzt 28 Jahre her. Wie es zu DDR-Zeiten üblich war, bestand der Lehrstoff überwiegend aus politischer Gehirnwäsche. Was ich dort hörte und sah, hat mich nur angeekelt. Manipulationen, viel Alkohol. Lehrer, die ihre Frauen mit Studentinnen betrogen. Studenten, die ihre Partner betrogen. Lehrerinnen, die schwangere Studentinnen wie Dreck behandelten. 2 Jahre nach der Geburt meiner Tochter, wurde aus den Freßattacken Migräne. Ich musste essen, obwohl mir kotzübel war. Das war dann Angst, Aggression und Ekel vor ihrem Vater, der uns mit seinen widerlichen Gedanken manipulierte, die erst bei meiner angeblichen Brustkrebserkrankung 1998 zum Vorschein kamen. Wenn ich anfange, unkontrolliert zu essen, dann weiß ich, dass es an einem Menschen liegt, der mich manipulieren will. So einfach ist das und hat trotzdem so lange gedauert, bis ich drauf gekommen bin.

  6. Christine sagt:

    Gibt es Therapeuten die einem beim
    lösen der Konflikte behilflich sein können. Ich bin vom Angst-Ekel Konflikt betroffen. Und habe weitere Fragen zum Halswirbel, intellektuellen Konflikt. Finde dazu nicht viele Lösungsansätze. Danke

  7. Monika sagt:

    Nach einigen Jahren bin ich beim surfen wieder hier gelandet,lass jedoch nur einige Worte stehen um wieder zu gehen. Denn soviele unverziehene Konflikte seit Beginn des Lebens und immernoch am Essen. Ich hab weitergesucht und S.N.Lazarev gefunden, Karmadiagnostik. Er hat eine Klarsicht, die heilt durch verstehen und vergeben. The Healing Code heilt den Stress des Erlebten und macht gesund. Ich bin mollig und immernoch finde ich es nicht so toll,aber ich kann nur den Weg der Liebe gehen, zu Gott als höchster Priorität und mir,und allen und die Vergebung und das totale Annehmen wie es ist. Wenn das irdische Leben wann auch immer endet, beginnt das ewige Leben und wenn wir nicht alles verziehen haben, wird es drüben nicht leicht und hell sein. Deswegen ist es mir wichtiger, in die Liebe zu kommen, auch wenn ich immer mal daneben liege und wieder aufstehen muß.Liebe Grüße an Alle von der Monika

    • Jürgen sagt:

      Guten Abend Monika,

      ich gehe mal davon aus, dass du die Monika vom 23. Sept. 2014 (Fettleibigkeit-Krankheit des Gehirns) bist…!

      Damals hatte ich dir eine Antwort geschrieben und den Flüchtling- Alleingelassen- oder Existenzangst-Konflikt erwähnt!

      Genauso wie damals scheint mir wichtig, dass du zu einem GNM-Therapeuten gehen solltest…!

      Allein an deinem Schreibstil merkt man, dass du eine Konstellation im Großhirnrinden-Bereich besitzt…!

      In der Vorgeschichte deines Lebens, von 2014, ist natürlich einiges an Konfliktpotential herauszulesen, aber bedenke, dass bei so vielen Konflikteinschlägen auch sehr viel „Einschlagwechsel“ stattfindet…!

      Für mich persönlich gibt es kein Karma, denn der Fluss des Lebens hat keine Einteilungen. Wenn etwas fließt, dann fließt es, und es gibt da keine Wirkung, die auf eine Ursache folgt.
      Wo wäre die Grenze für die nächste Ursachenstreuung die wiederum eine Wirkung zeigt.

      Milliarden von Menschen werden dazu angehalten (von Religionsführern) etwas Gutes oder Böses im „Außen“ zu suchen, oder zu finden…!

      Nimm dich als Mittelpunkt der Welt, und schon hast du das gefunden, was alle im „Außen“ suchen…!

      Das Zauberwort heißt „Kontemplieren“…!

      Übe Kontemplation, trainiere damit Deine Selbstachtung und lebenslange Selbst-Schulung.
      Kontemplieren meint: „Ich bin darin, kann es fühlen, riechen, schmecken, hören, körperlich spüren“.

      Nikola Tesla hat mal gesagt: „Meine Methode ist anders. Ich stürze mich nicht in die Arbeit hinein. Wenn ich eine Idee bekommen habe, dann beginne ich in meiner Vorstellung zu konstruieren (Kontemplieren). Ich ändere die Konstruktion, nehme Verbesserungen vor und lass das Gerät komplett in meinem Kopf laufen.“

      Die Fünf biologischen Naturgesetze sind keine Alternativmedizin, sondern eine naturwissenschaftliche Beschreibung von Prozessen des Lebens, eben der Biologie.
      Sie sind Beschreibungen vorhandener Mechanismen.

      Dr. Hamer hat beobachtet, und einen Zusammenhang festgestellt, und hat dadurch andere Menschen dazu angeregt, Krankheit in seiner wahren Natur zu sehen.

      Diesmal wäre es vielleicht angebracht, von dir, eine Rückmeldung zu geben…!

      Liebe Grüße von Jürgen

Schreibe einen Kommentar