Das Glücksprogramm – Germanische Heilkunde ® oder nicht

15. Dezember 2013

Gelegentlich schaue ich, was es beim „Alpenparlament TV“ so Neues gibt.

Als ich mir „Das Glücksprogramm“ nun angesehen habe, konnte ich nur denken:

32 Jahre alter Wein in neuen Schläuchen?

Was ist das Glücksprogramm?

Da war die Rede vom Sympathikus und Parasympathikus und von der Balance der beiden Nervenstränge.
Da wurde gesprochen vom Todstellreflex, von Schockerlebnissen, von Dauerstreß und Zwangsdenken. Es ging um „Programme“, die aus der Entwicklungsgeschichte heraus entstanden sind.

Vielleicht kommt das dem einen oder anderen ja bekannt vor!?

Der Heilpraktiker und Diplom-Psychologe Michael Pilliger klärt dort auf über eine „neue Heilmethode“ und „wissenschaftliche Erkenntnisse, die wir bisher noch nicht hatten“.

Das Ganze wird dann noch gewürzt mit ein paar Hinweisen auf Gerätschaften, die uns wieder ins Gleichgewicht bringen und damit Glücksgefühle erzeugen.

GNM oder nicht

Bei solchen Gelegenheiten stelle ich mir immer die Frage was nun besser ist:

Ist es besser die GNM, die Germanische Heilkunde ®, zu verschleiern, also nicht beim Namen zu nennen, damit ich sie besser „an den Mann oder an die Frau bringen“ kann, um den Patienten oder Klienten damit besser helfen zu können?

Oder wäre es sinnvoller, uns zu der von Dr. Hamer entdeckten Germanischen Neuen Medizin ®, bzw. Germanischen Heilkunde ®, zu bekennen und sie auch beim Namen zu nennen?

Wäre der Vorteil nicht größer, wenn wir alle an einem Strang ziehen würden und wenn wir alle die Begriffe GNM bzw. Germanische Heilkunde ® verwenden würden?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.

Perspektivwechsel

Kürzlich habe ich eine Bekannte um ihre Meinung gefragt, ob es nicht sinnvoller sei einen „neutraleren“ Begriff zu wählen, um das Thema zu publizieren.

Die Antwort war sehr interessant. Sinngemäß hat sie gesagt:

Wenn Dr. Hamer die „Germanische Heilkunde“ so genannt hat, dann soll sie auch so benannt werden.
Und wer aufgrund von Äußerlichkeiten (der Namensgebung), den Kern ( Die 5 biologischen Naturgesetze) nicht sehen will, der ist eben noch nicht reif dafür.

Und da sind wir wieder beim Thema Verantwortung.

Auch das liegt in unserer Verantwortung, uns nicht ablenken zu lassen von Äußerlichkeiten und uns dem Kern der Dinge zu zuwenden.
Diese Äußerlichkeiten („germanisch“) einmal zu hinterfragen, gehört aber genauso dazu.

Es liegt auch in unserer Verantwortung, gelegentlich einmal unsere Scheuklappen abzunehmen, um unseren Blickwinkel zu erweitern.

Vielleicht „wagen“ wir es sogar einmal uns etwas mit den „Germanen“ zu beschäftigen, dann stellen wir nämlich fest, oh Wunder, daß es die Germanen schon lange vor den „bösen Nazis“ gab.

Und dann stellen wir weiterhin fest, daß die Römer, also „die Feinde“, die Bezeichnung „Germanen“ für die Bevölkerung eines großen geographischen Gebietes verbreitet haben, der Begriff also gar nicht hier entstanden ist.

Außerdem können wir lesen, daß sie, die Germanen, freiheitsliebend, verantwortungsbewußt und selbstverwaltend gelebt haben.

Sind das nicht erstrebenswerte Eigenschaften? Eine freiheitsliebende, verantwortungsbewußte und selbstverwaltende „Heilkunde“, ist das nicht ein Traum?

Und spätestens jetzt, wo „unsere Fußballjungs“ 2014 in Brasilien im „Germanischen Dorf“ Quartier beziehen, spätestens jetzt ist der Begriff „Germanisch“ doch wieder salonfähig.

Aber „Heil“-kunde?… Da war doch noch etwas … ach ja … „Heil“ …  ist das nicht auch inzwischen ein „böses Wort“?

Sprache als Instrument des Denkens

Da kommt mir dann gleich der Titel von Vera F. Birkenbihl in den Sinn: „Sprache als Instrument des Denkens“. Dort beschreibt sie, daß wir ohne Sprache gar nicht denken können. Und auch der Neurobiologe Prof. Dr. Hüther hat in einem seiner Vorträge gesagt:

[…]Wenn man keine Namen für etwas hat, dann kann man es auch nicht denken[…]

Das gilt aber auch andersherum, wenn uns gewisse Begrifflichkeiten als verpönt dargestellt werden, dann trauen wir uns nicht mehr „sie zu denken“. Und irgendwann sind diese Begriffe weg und dann können wir sie nicht mehr denken.

Es gibt Personen, die haben förmlich Angst vor dem Begriff „Germanische Heilkunde ®“. Und was die Angst mit uns machen kann, daß wissen wir ja inzwischen.

Dr. Hamer nennt die „Germanische Heilkunde“ die Medizin der Freiheit. Und Freiheit bedeutet auch Freiheit des Denkens.

Möchte man uns das Denken verbieten oder zumindest das Denken einschränken, indem man uns gewisse Wörter als „politisch unkorrekt“ darstellt und uns dieser alten tiefsinnigen Wörter beraubt?

Das Wort „Heil“ in der Etymologie

Dann schauen wir uns das uralte Wort „Heil“ doch einmal etwas genauer an. Dazu wähle ich das „Herkunftswörterbuch von Duden“.

Dort steht, daß das Wort als Adjektiv benutzt werden kann und aus dem mittelhochdeutschen kommt. Es bedeutet soviel wie „gesund und unversehrt“. Wir sagen ja heute noch, daß etwas heile ist, wenn es nicht kaputt ist.

Dann gibt es das Wort „Heil“ aber auch noch als Substantiv und dort hat es dann die Bedeutung von „Gesundheit, Heilung“.
Zusätzlich bedeutet es aber auch … „Glück„.

Und damit sind wir wieder am Anfang. Das „Glücksprogramm“ könnte man also auch als „Heilprogramm“ bezeichnen.

Und wenn alle meine Leser, so wie Du, frei im Denken wären, dann könnte ich Dich zukünftig mit den Worten „Heil Dir“ verabschieden, so wie es die alten Römer schon mit ihrem Caesar gemacht haben (Ave, Caesar = Heil dir, Caesar) im Sinne von „ich wünsche Dir Glück und Gesundheit“.

Da diese Grußformel aber heutzutage ganz und gar nicht politisch korrekt ist, verabschiede ich mich wie immer …

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

Folgende Artikel könnten Dich auch interessieren:

Was bedeutet GNM?

Die Verantwortung liegt bei Dir

 

7 Kommentare auf "Das Glücksprogramm – Germanische Heilkunde ® oder nicht"

  1. Mario sagt:

    Hallo Richard

    Kannst Du vielleicht noch einmal einen Link setzen zu diesem Gespräch über „Das Glücksprogramm“? Ich kann es nicht aufrufen bzw. finden.

    Danke und lieben Gruss
    Mario

    • Richard sagt:

      Hallo Mario,

      danke für den Hinweis, leider kann ich das Video auch nicht mehr finden. Ich habe über die Kommentarfunktion der Seite Alpenparlament.tv nach dem aktuellen Link gefragt.
      Wenn Du über die Google-Suche „das glücksprogramm alpenparlament“ eingibst, siehst Du wenigstens, daß es einmal da war. Und sogar auch in der Rubrik „meistgesehen-monat“.

      Ich habe es schon mit allen möglichen Suchbegriffen versucht… Warum das Video verschwunden ist, weiß ich nicht. Vielleicht nur ein Server-Problem. Vielleicht versuchst Du es in den nächsten Tagen noch einmal.

      Wenn ich einen neuen Link bekomme, stelle ich ihn in Netz.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  2. Frank sagt:

    Hallo Richard,

    ich bin auch gespannt, ob der Link wieder auftaucht, wo das Problem liegt oder dann lag?!

    Diese Auseinandersetzung, wie Du sie beschreibst – „beim Namen nennen“ oder „vorsichtig an den Mann/die Frau bringen“ – finde ich wichtig und vielleicht ist ja genau da auch ein guter Ansatzpunkt?

    Ich selbst sage dann oft, dass es nicht „um den Namen geht, sondern um den Inhalt!“ – und gucke, ob mein sich-wehrender-Zuhörer dann reagiert, oder ob er einfach spürt, dass hier an den Grundfesten seines Glaubens über die Welt gerüttelt wird, dass – wenn DAS stimmt – die Nachrichten und fast alle Medien lügen, die Ärzte lügen, das Pharmakartell alles steuert und kontrolliert, dass es nicht zum Wohle der Menschheit läuft und laufen soll und das alles weltweit, dass das nicht sein kann, was nicht sein darf usw…

    Ich bin jedenfalls unglaublich dankbar, durch die Germanische auf Menschen gestoßen zu sein, mit denen ich über so etwas sprechen und nach Lösungen und Wegen suchen kann…

    Viele Grüße aus Lippstadt bzw. Weiden i.d.OPf.
    Frank

    • Richard sagt:

      Hallo Frank, hallo Mario,

      heute habe ich Antwort vom Alpenparlament bekommen. Dort wird wohl gerade die gesamte Seite umstrukturiert.

      „…demnächst sind die Filme auf der neuen Homepage wieder abrufbar.“ wurde mir geantwortet.

      Also bitte noch etwas Geduld.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  3. No Zebo sagt:

    Die Argumentation der Dame vergisst, dass eine Ablehnungsreaktion absolut keine intellektuelle Entscheidung ist, sondern eine konditionierte Reflexhandlung wie eine Schiene. Dieser Argumentation folgend müsste man von einem Allergiker oder sonst wie „Schienenbetroffenen“ verlangen, dass er einfach nicht reagieren soll. So funktioniert das einfach nicht.

    Ich schlage den pro-„G“-Argumentierern mal vor, einen Infostand in ihrer Stadt zu organisieren, einmal mit Hamers Namenswahl und entsprechender Literatur, einmal mit neutralem bzw. sachbeschreibenden Begriff. Hinterher einfach auswerten, mit welcher Version man mehr (oder – überhaupt) Menschen erreicht hat.

    Solange diese ganze Diskussion nur innerhalb der Szene geführt wird, also unter denen, die diese Hemmschwelle schon hinter sich gebracht haben oder das Thema ohne die Schwelle kennenlernten, wird man nicht verstehen können, wie der Abschreckungsmechanismus funktioniert.

    Nicht nur auf Stammtischen rumsitzen – raus zu den Menschen.

    • Richard Schepmann sagt:

      Hallo lieber No Zebo,

      das ist auch ein sehr interessanter Blickwinkel.

      Das Schöne ist ja, daß wir (zum Glück) alle unterschiedlich „gestrickt“ sind. Das heißt unterschiedliche „Sender“ erreichen unterschiedliche „Empfänger“.

      Dabei gibt es dann die „G“-Argumentierer, wie Du sie nennst, es gibt die „5BN“-Argumentierer, es gibt die „Meta“-Argumentierer, es gibt Argumentierer, die den Entdecker erwähnen und es gibt solche, die ihn nicht erwähnen usw.

      Jeder Sender sendet auf einer anderen Wellenlänge und erreicht entsprechend die Empfänger, die gerade auf seiner Wellenlänge empfangsbereit sind. Vielleicht gar nicht mal so schlecht.

      In Deinem Kommentar brichst Du zu Recht die Lanze für diejenigen „Empfänger“, die ablehnend auf das „Germanische“ reagieren. Deiner Schlußfolgerung kann ich nur zustimmen – sie können gar nicht anders.

      Folgende Überlegungen, die „Sender“ betreffend, finde ich aber auch sehr spannend:

      • Vielleicht fühlt sich der eine nur bei der Argumentation im kleinen Stammtischkreis wohl.
      • Vielleicht schreibt der nächste „nur“ ein Buch, weil er damit die unmittelbare Diskussion vermeiden kann.
      • Vielleicht argumentiert der nächste „nur“ in der persönlichen kleinen Gesprächsrunde, während der andere lieber vor großen Menschenmengen spricht.

      Der eine schreibt lieber, der andere redet gerne, der nächste forscht nur im stillen Kämmerlein. Auch da ist jeder anders.

      Warum argumentiert der eine rein auf der biologischen Ebene, während der andere den medizinischen Geschäftskomplex mit anspricht?
      Warum respektiert der andere die Namenswahl des Entdeckers und der andere nicht?
      Warum vermischt der übernächste das ganze mit einer politischen Diskussion, während ein weiterer seinen Glauben mit ins Spiel bringt?

      Vielleicht können auch die Sender gerade nur so senden oder argumentieren, wie sie es gerade tun.
      Auch sie haben ihre ganz persönlichen Erfahrungen hinter sich…

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

      • Jürgen sagt:

        Hallo Richard, und besonders Hallo No Zebo,

        im Jahre 2012 habe ich das gemacht, was No Zebo vorschlägt. Ich wollte mit dem Thema „Dr. Hamer“ zu den Menschen in meiner Heimatstadt.
        Ich setzte mich mit Helmut Pilhar in Verbindung und wollte mit Info-Material einen Vortragsabend in meiner Heimatstadt ankurbeln.
        Eine passende Gaststätte hatte ich schon gefunden, und mein Info-Material von Herr Pilhar, für die Ankündigung des Vortrages, hatte ich an den in Frage kommenden Plätzen postiert.
        Es war alles vorbereitet, und Helmut Pilhar konnte kommen, um seinen Vortrag zu halten.

        Leider war auch ein Schulmediziner, Stammgast in der Gaststätte meiner Wahl. Dieser hatte das Info-Material für den Abend entdeckt.
        Was dann folgte, kann man eigentlich nicht so recht nachvollziehen.

        Er fragte die Chefin der Gaststätte, ob Sie wüsste was sie für eine kriminelle Gruppe da in ihren Laden liese. Er möchte gerne wissen, wer hier in dieser Stadt diese Neue Medizin vertritt. Dieser wütende Arzt wollte die Polizei, die Medien und den jüdischen Gemeindevorstand der Stadt einschalten.

        Dies alles spielte sich eine Woche vor dem eigentlichen Vortragstermin ab. Ich informierte Helmut Pilhar darüber, das es besser sei, den Termin abzusagen.

        Man stelle sich nun die Schockwirkung bei mir und bei der Betreiberin der Gaststätte vor. Es gab zwar keine weiteren Belästigungen Seitens des Arztes, aber man muss sagen, dass ich aus dieser Sache meine Schlüsse gezogen habe.

        Ich bin zufrieden, dass ich über die „Neue Medizin“ Bescheid weis. Dies hat mir in mancher medizinischen Verwicklung weiter geholfen. In Zukunft werde ich mich allerdings vorsichtiger auf dem Vortragspakett der GNM bewegen.

        Das ist meine konditionierte Reflexhandlung. Sie wird mich schützen. So wie es im Moment aussieht, muss man Schritt für Schritt zur kritischen Masse der Wissenden gelangen, ohne sich als Vertreter der GNM selbst einen Konflikt zu zuführen…!

        Diese Antwort kam spät, weil ich erst vor kurzem auf dieses Forum gestoßen bin.

        Schönen Abend zusammen
        Gruß Jürgen

Schreibe einen Kommentar