Das kopflose Huhn

28. Januar 2014

Wir laufen ja alle gelegentlich einmal „kopflos“ durch die Gegend.

In diesem Fall ist es aber wörtlich zu nehmen. Der Hahn „Mike“ überlebte 18 Monate ohne Kopf. Vermutlich hätte er auch noch länger gelebt, wenn seine Besitzer nicht so unachtsam gewesen wären. Am Schicksal von Mike kannst Du interessante Dinge über unser Gehirn erfahren.

Die Geschichte von Mike, dem Wunderhahn

Im Jahre 1945 wollte ein Farmer einen Hahn schlachten, um einen Sonntagsbraten zu genießen.

Er verfehlte dabei die HalsschlagadMike der kopflose Hahn mit Stammhirner und der größte Teil des Stammhirns blieb intakt. Blutgerinnsel schützten ihn vor dem Verbluten und so lebte Mike kopflos weiter.

Er wurde mit einer Mischung aus Milch und Wasser „gefüttert“, die Nahrung wurde in die Speiseröhre getröpfelt.
Schleim, der eine Erstickungsgefahr mit sich brachte, wurde mit einer Spritze entfernt.
Trotz dieses Handicaps nahm Mike in seinem kopflosen Leben sogar noch ein Kg an Gewicht zu und erfreute seine Besitzer.

Mike die Geldquelle

Diese Kuriosität machte Mike seinerzeit berühmt und seine Besitzer vermögend. Mike wurde eine Jahrmarkts-Attraktion, konnte gegen Geld besichtigt und fotografiert werden und lieferte seinen Besitzern ein monatliches Einkommen von 4.000 US-$ (heutiger Wert etwa 50.000 US-$).

Nicht zuletzt brachte diese Kopflosigkeit für Mike einen Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde und einer Menge sonstigem Federvieh den Tod. Denn viele Farmer experimentierten wohl eher erfolglos, um auch einen Wunderhahn zu bekommen.

Mikes außergewöhnliches Schicksal wird bis zum heutigen Tag noch vermarktet und hat er hat auch einen entsprechenden Fanclub.

Mike und die Neue Medizin

Diese tierquälerische Geschichte erzähle ich Dir nicht aus Spaß. Sie ist ein brutales, aber sehr anschauliches Beispiel für die Stammhirn-Funktionen in unserm Körper.

Das Stammhirn ist für die wichtigsten Überlebensmechanismen zuständig und deshalb konnten die lebenswichtigsten Funktionen auch ohne Kopf aber mit Stammhirn weiterhin bewältigt werden. Mike konnte atmen, Mike konnte verdauen, Mike konnte ausscheiden usw.

In der GNM-Sprache bedeutet es, daß er sowohl den Luftbrocken als auch den Nahrungsbrocken weiterhin aufnehmen, verdauen und ausscheiden konnte.

Besser lebt es sich aber wohl mit Kopf, wie die kurze Restlebenszeit von Mike gezeigt hat. Deshalb wünsche ich Dir, daß Du zukünftig den Kopf nicht verlierst.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

2 Kommentare auf "Das kopflose Huhn"

  1. Felix sagt:

    Ein beachtlicher Fall der nur mit der „Germanischen Heilkunde“ und ihren „5 Biologischen Naturgesetzen“ zu erklären ist.

  2. @Felix sagt:

    Versteh ich nicht… Dass man alleine mit Stammhirn überleben kann, ist doch allgemeinhin bekannt und hat doch nichts mit der germanischen Medizin als solches zu tun?
    Was ich noch weiß ist, dass es auch als das Reptilienhirn bezeichnet wird.

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