Das Wartezimmer als tickende Zeitbombe

23. Juni 2013

Ich habe da einmal eine ernsthafte Frage an Dich: Weißt Du noch, wer vor fünf Jahren mit Dir zusammen beim Arzt im Wartezimmer gesessen hat?

Falls nicht, solltest Du Das zukünftig sorgfältig dokumentieren. Das ärztliche Wartezimmer kann nämlich die „Saat des Bösen“ sein und Du solltest später wissen, wer die Saat gesät hat.

Masern als Todesursache?

Der Hintergrund ist folgender Artikel der Augsburger Allgemeinen Zeitung:

14-Jähriger stirbt an Spätfolgen von Masern

Es ist ein 14-jähriger Junge gestorben. Dieser bekam im Alter von 5 Jahren eine „chronische Maserngehirnentzündung„.

Die Ursache für diese Gehirnentzündung war laut Medienberichten die Ansteckung mit Masern in einem ärztlichen Wartezimmer, als der Junge 5 Monate alt war.

Verantwortlich waren die „uneinsichtigen“ Eltern eines anderen Jungen, der damals, vor 14 Jahren, auch in jenem Wartezimmer saß. Diese bösen Eltern haben für ihren Jungen aber die Masern-Impfung abgelehnt.
Ein weiteres Mädchen sei auch an den Folgen dieser Rabeneltern gestorben.

[…] «Wenn der Junge geimpft gewesen wäre, würden Natalie und Michael heute noch leben», ergänzte Terhardt. […]

Die Ärztezeitung gibt noch ein paar zusätzliche Informationen.

Chronologie und konfliktive Ursachen

Ein Junge hatte im Alter von fünf Monaten Masern.  (Lt. GNM = Überstandener Trennungskonflikt)

Fünf Jahre später hatte er neurologische und motorische Ausfälle; er konnte nicht mehr laufen und sprechen und fiel in eine Art Wachkoma.  (Lt. GNM = motorischer Konflikt des „nicht entfliehen Könnens“ verbunden mit „Sprachlosigkeits- / Schreckangst-Konflikt“).
Dieser Junge muß also im Alter von gut fünf Jahren irgendein schreckliches Erlebnis gehabt haben, eine Situation aus der er nicht entfliehen konnte und die ihm die Sprache verschlagen hat, z.B. eine Mißhandlung.

Diagnostiziert wurde SSPE (subakuter sklerosierender Panenzephalitis).

[…]“Wir wissen, dass insbesondere Säuglinge, die sich mit Masern anstecken, ein erhöhtes Risiko haben, an SSPE zu erkranken“, so Dr. Martin Terhardt vom BVKJ. […]

Lt. DocCheck geht man bei 10.000 Masernfällen von einer SSPE Erkrankung aus.
Und da behauptet dieser Dr. Terhardt einen Zusammenhang zu sehen?

Masern und SSPE aus wissenschaftlicher Sicht

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es nicht einen einzigen Nachweis für das sogenannte Masernvirus. (Dr. Stephan Lanka gibt dazu entsprechende Publikationen heraus.)

Das noch nie gesehene Masernvirus müßte dann noch von einem Menschen zum anderen springen =  Hypothese Nr. 1 (Es gibt keinen ernsthaften wissenschaftlichen Beleg für die Ansteckungstheorie).

Diese noch nie nachgewiesenen Masernviren müßten dann noch bei der zweiten Person die Blut-Hirn-Schranke überwinden, die ja eben dazu da ist, das Gehirn zu schützen = Hypothese Nr. 2.

Dann müssen sich diese Viren einige Jahre dort ruhig verhalten (Inkubationszeit = Hypothese Nr. 3), um dann eines Tages ihrer bösartigen Tätigkeit nachzugehen = Hypothese Nr. 4.

Wenn nun von 10.000 Masernerkrankungen eine einzige SSPE verursachen könnte = Hypothese Nr. 5, dann hat das mit Wissenschaftlichkeit gar nichts zu tun, sondern eher mit Lotteriespiel.

Ein Beispiel aus der Technik

Stell Dir bitte folgendes vor: 10.000 Automotoren ‚gehen kaputt‘, weil zu wenig Öl für die Schmierung vorhanden war und bei einem dieser 10.000 Autos gibt es zusätzlich auch einen Vergaserschaden.  Was würdest Du von dem Techniker halten, der nun behauptet zu wenig Motoröl sei ein „Risikofaktor“ für einen Vergaserschaden. So einen „Fachmann“ würde man nicht „für voll nehmen“.

Solche abenteuerlichen Zusammenhänge kann nur die Schulmedizin herstellen.

Wortmanipulation zur Angsterzeugung

Und hast Du wieder diese Wortmanipulation bemerkt?

Aus einer SSPE  = Subakute sklerosierende Panenzephalitis, einer (allgemeinen) entzündlichen Erkrankung des Gehirns, wird eine „Maserngehirnentzündung“ gemacht, damit alle Eltern Angst um ihre Kinder bekommen und brav zum Impfen gehen.

Cui bono

Und dieser Dr. Terhardt, ist auch noch so frech zu behaupten, die Eltern, die ihr Kind nicht impfen ließen, haben den Tod zweier anderer Kinder verursacht. Und die Basis für diese verleumderische Anschuldigung sind nichts weiter als fünf medizinische Hypothesen.

Dr. Martin Terhardt ist übrigens sowohl Mitglied im BVKJ Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (im Ausschuß Prävention und Frühtherapie), als auch Mitglied der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI).

Das der BVKJ gelegentlich von Pharmaunternehmen, die auch Impfstoffe herstellen, gesponsert wird ist kein Geheimnis.

pharmasponsoring

Und daß das RKI ohne Belege für den Nutzen des Impfens die Impfmaschinerie ankurbelt kann jeder den es interessiert, den impfkritischen Seiten im Netz entnehmen.

Übrigens:

Dem Artikel der „Augsburger Allgemeinen“ ist auch die folgende Aussage zu entnehmen:

[…] Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sterben in Deutschland jährlich ein bis zwei Menschen an den Folgen der Masern. […]

Wenn solche phantasievoll der Masern-Statistik zugerechneten Toten den vom statistischen Bundesamt dokumentierten Masern-Sterbefällen entsprechen, dann gibt es nicht annähernd einen Grund sich gegen Masern impfen zu lassen.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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Ein Kommentar auf "Das Wartezimmer als tickende Zeitbombe"

  1. Feli sagt:

    Vielen Dank für diese Aufklärung, alles macht Sinn!

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