Der Sonntagskrimi

3. Februar 2013

Heute konnte ich mich kaum entscheiden, welchen Titel ich diesem Artikel geben sollte. „Der Sonntagskrimi“ oder „Pacman und die Killerzellen“ oder die schöne Alliteration „Des Medizinmanns Metastasen-Märchen“ oder „007 auf der Jagd nach den Metastasen“.
Ich muß gar nicht viel selber schreiben. Die Zitate-Sammlung aus dem heutigen Artikel von Welt-Online „Wo ist die Wunderwaffe gegen Metastasen?“ sorgt schon für die richtige Krimi-Stimmung.

[…] „Damit eine Körperzelle zur Tumorzelle wird, muss sie je nach Krebsart viele, oft mehr als zehn bis manchmal über hundert Mutationen anhäufen“ […]
[…] Diese Erbgutschäden verschaffen den Zellen ihre bösartigen Eigenschaften […]
[…] Durch fortschreitende Entartung kann der Tumor ebenso die Fähigkeit zur Metastasenbildung erwerben. […]
[…] Zunächst einmal müssen sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor ablösen. Das ist gar nicht so einfach, denn die Mitglieder eines Zellverbandes kleben normalerweise fest aneinander. […]
[…] Denn die Tumorzelle braucht die Hilfe von proteinauflösenden Enzymen, Proteasen genannt […]
[…] Die Proteasen „fressen“ ein kleines Loch in diese Gewebebarriere, durch die die Metastasenzelle anschließend schlüpfen kann.
Auf dieselbe Art und Weise können die entarteten Zellen auch in den Blutkreislauf und das Lymphsystem gelangen. Dort müssen sie sich zuallererst aber gegen die Angriffe des Immunsystems wehren. Bestimmte T-Zellen, sogenannte Killerzellen, haben es auf sie abgesehen.[…]

pacman

[…] Doch die Möglichkeiten der Killerzellen sind begrenzt […]
[…] manch eine Metastasenzellen entkommt ihnen problemlos, weil sie sich als normale Körperzelle tarnt. […]
[…] Nur die überlebenden Tumor- beziehungsweise Metastasenzellen können sich dann in einem Organ festsetzen. Aber selbst wenn sie es bis dahin schaffen, muss das nicht zwangsweise zu einer wachsenden Metastase führen. […]
[…] „Nur einige wenige Krebszellen, sogenannte Krebsstammzellen, schaffen es, ihre Umgebung an ihre Bedürfnisse anzupassen, um auch im neuen Organ weiter wachsen zu können“ […]

Das Ganze wird dann auch noch mit den Begriffen „Wissenschaftler“ und „Forschung“ assoziiert. Diese unbewiesenen Phantasien als Wissenschaft zu verkaufen ist schon dreist.

Es sollte Dir aber wieder einmal klar machen, daß Du Dich mit Deiner Gesundheit selbst beschäftigen solltest.

Krimi oder Märchen? Abenteuerlich auf jeden Fall.

In Kürze werde ich noch etwas mehr dazu schreiben.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

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