Der Staudammwärter

24. Januar 2013

Damit ich Dich nicht gleich zu Beginn mit zuviel Theorie langweile, möchte ich Dir jetzt einmal etwas „Praktisches“ erläutern.

Hugo Kükelhaus Zitat

Mit diesem Zitat von Hugo Kükelhaus möchte ich beginnen und ich hoffe, daß es mir gelingt, Dich Alltägliches neu sehen zu lassen.

Stelle Dir bitte einen großen Staudamm in einem einsamen Tal vor …
… und Du bist der Staudammwärter.

Staudamm

Aus den Bergen fließt regelmäßig Wasser hinzu. Ein Teil des Wassers verdunstet, einen Teil benötigst Du zur Wasserversorgung der umliegenden Dörfer und Städte und der Rest fließt unten durch eine Schleuse wieder ab.

Diese Schleuse ist so gut wie immer geöffnet, weil ständig reichlich Wasser zufließt. Kommt etwas mehr Wasser, weil es oben in den Bergen viel geregnet hat, drehst Du die Schleuse weiter auf. Verringert sich der Wasserzufluß, machst Du die Schleusen weiter zu. Und so geht das regelmäßig hin und her.

Aber dann bekommst Du eines Tages eine Meldung herein, daß die Wetterfrösche eine lang anhaltende Dürreperiode für die Gegenden Deiner Wasserzuflüsse vorhersagen, die katastrophale Ausmaße annehmen soll.

Was ist nun Deine Aufgabe als Staudammwärter?

Denke bitte einen Moment darüber nach!

Da der Wasserzufluß schon geringer wird, machst Du als erstes die Schleusen zu.

  • Du läßt dann den Staudamm bis zum Rand vollaufen.
  • Du füllst auch noch die zusätzlichen Rückhaltebecken, die Du für Notfälle in der Umgebung angelegt hast.
  • Und dann, wenn die Wetterprognosen sich nicht bessern, läßt Du eine Warnmeldung rundgehen, damit die umliegenden Haushalte sich innerhalb ihrer Möglichkeiten mit Wasser bevorraten.

Im Optimalfall fängt es zeitnah wieder an zu regnen, der Wasserstand im Stausee geht wieder auf ’normal‘ und Du kannst die Schleusen wieder aufdrehen.

Jetzt malen wir einmal richtig schwarz:
Bessert sich die Wettersituation nicht, dann werden die ganzen Wasservorräte, sofern sie nicht schon verdunstet sind, irgendwann aufgebraucht sein und das ganze Umfeld muß verdursten.

Und noch ein kleines „Zusatzbild“ möchte ich malen:

Stelle Dir noch einmal vor, daß die Leute, die 100 km weiter unten an dem Bach bzw. Fluß wohnen, der durch Deine Schleusen gespeist wird, von der Klimakatastrophe nichts mitbekommen (ich weiß, das ist in der Realität nicht denkbar, aber stell es Dir bitte trotzdem vor).
Diese Leute könnten jetzt auf den Gedanken kommen, daß Deine Schleusentore kaputt sind (festklemmen), weil kaum noch Wasser unten ankommt.
Die Leute „da unten im Tal“ wissen ja nicht, daß Du eine Katastrophe zu bewältigen hast.

Jetzt möchtest Du bestimmt wissen, was diese Geschichte mit Deiner Gesundheit zu tun hat – oder?

Du und ich, wir haben so ein Staudamm- und Schleusensystem in uns bzw. wir sind so ein System.

Ich werde jetzt (sehr vereinfacht) unseren Körper mit dem obigen Staudammsystem vergleichen.
Grundsätzlich ist unser gesamter Körper als Wasserspeicher da, weil selbst die letzte kleine Zelle Flüssigkeit enthält, aber ich werde es jetzt etwas anders darstellen.

Das, was wir trinken (oder auch Essen), ist der Zufluß zum Staudamm, der Staudamm selbst sind unsere Blut- und Lymphsysteme und andere Zellen, die zusätzlichen Wasserreservoire sind Kavernen (Hohlräume im Gewebe), Zysten und andere Organe und unsere Fettpolster sind die Wasservorräte der Haushalte, die im Notfall zusätzlich mit Wasser angereichert werden.

Nierensammelrohre

Nierensammelrohre

Die Flüssigkeit, die wir über unsere Haut ausschwitzen, ist das, was beim Staudamm verdunstet, und ein bestimmtes „Bau“-Teil unserer Nieren (die Nierensammelrohre) sind unsere Schleusen. Die Harnblase ist noch eine kleine Vorstufe, bevor das Wasser dann von da aus, durch die Harnröhre, kontrolliert „zu Tal“ fließen kann.

Unser Schleusenwärter, welcher bestimmt, wann und wieviel die Schleusen geöffnet oder geschlossen werden, „sitzt“ an einer ganz bestimmten Stelle im Gehirn.

Jetzt nehmen wir ein konstruiertes (aber trotzdem mögliches) Beispiel:

Wir stürzen mitten in der Wüste mit dem Flugzeug ab. Du und ich, wir sind die einzigen Überlebenden, und wir konnten einen Kanister Wasser retten.

Und jetzt sind wir genau da, wo unser Staudammwärter war, als die Katastrophenmeldung kam.

Unser Staudammwärter im Gehirn bereitet sich nun auf die Katastrophe vor. Er dreht sofort die Schleusen (Nierensammelrohre) weiter zu.

Hinweis

Real reagieren die Nierensammelrohre, welche die Körperflüssigkeit sammeln (= zurückhalten) mit einer Funktionssteigerung. Funktionssteigerung bedeutet, daß sie mehr Wasser zurückhalten („zurückfiltern“) und dadurch also weniger ausgeschieden wird.

 

Weil wir noch einen Kanister Wasser retten konnten, können wir noch weiter trinken (unseren Staudamm füllen). Und da die Schleusen jetzt fast geschlossen sind (wir werden kaum noch „wasserlassen“), können wir unseren Staudamm (die Blut- und Lymphsysteme) vollaufen lassen, wir können zusätzliche Wasserreservoire im Körper füllen (Zysten, Kavernen), und wenn das Wasser noch reicht, können wir auch noch sehr viel Flüssigkeit bei den Haushalten (im Fettgewebe) einlagern.

Dieses Katastrophen-Programm hat die Natur so eingerichtet, damit wir (oder auch Tiere) bei Trockenheit und existentieller Not möglichst lange überleben können.
Und das ist gut und richtig so.
Dr. Hamer hat in der Neuen Medizin für solche Programme daher den Begriff „Sinnvolle Biologische Sonderprogramme ®“ (SBS) geprägt.

Kannst Du das Ganze bis hierher gut nachvollziehen?

Werden wir gerettet, und alles ist wieder gut, dann kann unser Schleusenwärter im Gehirn die Nierensammelrohre wieder auf „Normalbetrieb“ schalten und wir können wieder pinkeln.

Würden wir nicht gerettet werden, und fänden wir auch sonst kein Wasser, würden wir unweigerlich verdursten.

Jetzt hatten wir in unserer kleinen Schleusenwärter-Geschichte noch die Leute „weit unten im Tal“. Die werden Schulmediziner genannt.

Die Schulmediziner wissen nicht, daß bei uns gerade ein Katastrophenprogramm läuft, glauben daher, weil nur noch wenig Wasser „im Tal“ ankommt, daß unsere Schleusen defekt sind und nennen das dann Nierenversagen oder Niereninsuffizienz (=Nierenunterfunktion).

Nun zeige ich Dir noch ein Beispiel aus dem echten Leben, an dem Du sehen kannst, daß es in der Realität tatsächlich so abläuft.

Da haben wir einen70 jährigen Bergsteiger, der im August 2012 in eine Gletscherspalte gefallen ist und nach 6 Tagen gerettet wurde.

Süddeutsche Zeitung: Abgestürzter Bergsteiger gefangen in der Gletscherspalte

Erst wenn wir uns solche Artikel etwas genauer ansehen, finden wir interessante Details. Beim „Spiegel“ lesen wir dann, daß er Nierenprobleme hatte.

Spiegel: Geretteter Bergsteiger wohl ohne Folgeschäden

„Die Welt“ schreibt:

[…] Außerdem seien seine Nieren wegen des mineralienarmen Gletscherwassers überlastet. […]

Und der „Blick“ aus der Schweiz schreibt:

[…] Das Schlimmste sei der Durst gewesen. Walter sammelte Kondenswasser in seiner Feldflasche: «Am Tag habe ich vielleicht 100 Milliliter Wasser sammeln können. Ganz wenig.» […]

Und jetzt sehen wir plötzlich, was da los war:

Es lief eindeutig das Katastrophenprogramm mit dem Inhalt „Achtung, wir haben zu wenig Wasser, Achtung, unsere Existenz ist bedroht!“
Wir werden diese Katastrophenprogramme zukünftig „Sonderprogramm“ oder SBS (für „Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm ®“) nennen.

Der Mann hatte Durst. Er wußte, daß sein Überleben vom Wasser abhängig war. Und … sein Körper wußte das auch. „Automatisch“ reagierten die Nierensammelrohre.

Dieses Sonderprogramm sorgt dafür, daß die Nieren mehr Wasser sammeln, d.h. weniger ausscheiden. Und diesem Sonderprogramm hat der Bergsteiger z.T. auch zu verdanken, daß er die Sache so gut überstanden hat.

Gut, ich bin kein Mediziner, aber wenn ich lesen muß, daß die Nieren wegen des mineralienarmen Gletscherwassers überlastet waren, dann fühlt sich mein gesunder Menschenverstand „auf den Arm genommen“. Wir reden hier von 600 ml Gletscherwasser verteilt über 6 Tage. Das ist etwas mehr als ein halber Liter Wasser. Wie soll davon die Niere überlastet sein?

Wir sehen also wieder die Leute weit unten im Tal (Schulmediziner), die nicht merken, daß wir gerade eine Katastrophe mit einem Sonderprogramm bewältigen müssen.

Wie hat Dir der Artikel gefallen? Schreibe doch einen Kommentar dazu!

Im nächsten Artikel zeige ich Dir, daß es bei den Tieren genau so funktioniert.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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26 Kommentare auf "Der Staudammwärter"

  1. AnnA sagt:

    Vielen Dank Richard,
    das ist wieder mal ein sehr anschaulicher Beitrag für uns Laien, der uns ein gewisses Grundverständnis vermittelt. Mir helfen solche Artikel sehr um einen Überblick zu gewinnen und so einiges in Bezug setzen zu können.

    Liebe Grüße Anna

    • Richard sagt:

      Liebe Anna,

      danke für Deine Rückmeldung. Ich freue mich, wenn ich Euch (Dir und Deiner Schwester) die GNM-Grundlagen verständlich darstellen kann.
      Da ich selbst kein Mediziner bin, versuche ich eben die Zusammenhänge so zu formulieren, daß sie auch von Laien verstanden werden. Sollte mir das einmal nicht gelingen, kannst Du Dich gerne melden.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  2. Josef Görres sagt:

    Hallo Richard,

    Ich bin heute Abend zum ersten mal auf deine Webseite gestoßen und finde sie sehr interessant.
    Lese gerade deine Einführung in die GNM, den Artikel über den „staudammwärter“.
    Das ist sehr gut geschrieben, Gratulation.

    Ich kenne die NM auch schon seit Mitte der 80 er Jahre, bin also in dem Thema kein Laie.
    Webseiten wie deine sind eine große Hilfe, dass Wissen über diese Entdeckung anschaulich darzustellen und zu verbreiten.

    Ich freue mich schon darauf deine Webseite in den nächsten Tagen ausführlich zu studieren.

    Viele Grüße
    Josef

  3. andreas sagt:

    Hallo Richard,

    ich kenne die GNM schon laenger, aber ueber diese site stolperte ich erst eben. Ich freue mich sehr ueber Deine Artikel, und Du sprichst mir in vieler Hinsicht aus der Seele! Da habe ich ja noch so einiges zu schmoekern in der Zukunft 🙂

    • Richard Schepmann sagt:

      Hallo Andreas,

      dann wünsche ich Dir viel Spaß beim Lesen und vielleicht doch noch ein paar neue Erkenntnisse.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  4. gert sagt:

    Hallo Richard,
    Ich studiere seit längerem gnm.Hab eine Frage. Meine Mutter hat seit 30 Jahren beidseitig Schrumpfnieren.Musste bis jetzt noch nicht zur Dialyse und ich möchte das sie da auch nicht hin muss. Hast du einen Tipp für mich? Danke im voraus!
    Gruß Gert

    • Richard Schepmann sagt:

      Lieber Gert,

      für die Schrumpfnieren können „theoretisch“ mehrere Sonderprogramme in Frage kommen. Vermutlich ist es aber ein rezidivierendes (immer wieder auftretendes) Sammelrohr-Programm. In der Ca-Phase gibt es Zell-Plus und in der pcl-Phase Zell-Minus. Diese tuberkulösen Abbauprozesse schießen manchmal über das Ziel hinaus, sodaß im Laufe der Zeit immer etwas mehr Gewebe abgebaut als aufgebaut wird und es dadurch zu Schrumpfungen kommt. (Siehe: http://gnm-wissen.de/sonderprogramme-sbs/nierensammelrohre/ )
      Warum manchmal nur eine Niere und in anderen Fällen beide Nieren betroffen sind, ist meines Wissens nach noch nicht bekannt.
      Theoretisch könnte auch das Nierengrundgewebe (Nierenparenchym) betroffen sein. Dort wird in der aktiven Phase Gewebe abgebaut. Dann müßte Deine Mutter schon sehr lange Bluthochdruck haben. Bei diesem Sonderprogramm geht es um ein Zuviel an Flüssigkeit z.B. fast Ertrunken, Überschwemmung, Hausdach undicht, Alkoholprobleme … (Siehe: http://www.neue-medizin.de/html/nierenzyste.html)

      Ich hoffe es hilft Dir etwas weiter …

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  5. Elli Ulrich sagt:

    Hallo Richard

    Ja deine Seite finde ich ganz toll.Hast Du gut erklärt.Ich habe schon länger von der GNM gelesen,vieles konnte ich aber nicht verstehen.Habe mir auch das Buch Mein Studentenmädchen gekauft,mit der CD.
    Aber als Laie kann ich vieles noch nicht verstehen.Nun bin ich froh das ich Deine Seite gefunden habe.
    Ich kann nur sagen ganz toll.Danke
    Liebe Grüße
    Elli

    • Richard Schepmann sagt:

      Liebe Elli,

      danke für die netten Worte.
      Das GNM Grundgerüst ist relativ einfach zu verstehen. Wenn wir dann aber tiefer einsteigen möchten, dann wird es schwieriger aber auch sehr spannend. Du solltest sehen, daß Du die Grundlagen gut verinnerlichst, dann kommt der Rest nach und nach (fast) von selbst. Bleibe einfach am Ball.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  6. Gerlach sagt:

    Zur Antwort hinzugefügt:

    ….Gut, ich bin kein Mediziner, aber wenn ich lesen muß, daß die Nieren wegen des mineralienarmen Gletscherwassers überlastet waren, dann fühlt sich mein gesunder Menschenverstand “auf den Arm genommen”. Wir reden hier von 600 ml Gletscherwasser verteilt über 6 Tage. Das ist etwas mehr als ein halber Liter Wasser. Wie soll davon die Niere überlastet sein?

    Wir sehen also wieder die Leute weit unten im Tal (Schulmediziner), die nicht merken, daß wir gerade eine Katastrophe mit einem Sonderprogramm bewältigen müssen.

    Wie hat Dir der Artikel gefallen? Schreibe doch einen Kommentar dazu!…

    ———————————————————————————————————————————————-Antwort von Gerlach
    Sich von der Natur etwas abschauen…

    Wasser, der Schlüssel für unsere Gesundheit !

    …Der Hydrologe Prof.Louis Claude Vincent hat in jahrzehntelangen Studien für Frankreichs Regierung in seiner Forschungsarbeit nachgewiesen, dass hochohmiges Wasser (mineral-armes Wasser) das beste Wasser für unsere Gesundheit ist.

    Professor Vincents Studien ergaben, dass die elektrische Leitfähigkeit unter 40 ppm ( parts per million ) liegen sollte. Solch reines Wasser ( 0- 40 ppm ) kann die Aufgaben optimal erfüllen, die es erfüllen sollte. Es löst und bindet Schlacken und transportiert sie aus dem Körper. Regenwasser das nicht neben einem Schwerindustrieschornstein herabfällt, hat ca. 6 – 30 ppm, dies haben haben Privatmessungen ergeben.

    Ob Pferde, Katzen oder Hunde, Tiere trinken lieber Regenwasser. Warum ? Weil das, dem Menschen zur Verfügung gestellte Wasser, so gut ist, oder haben Tiere wie auch Kinder ein besonderes Feingefühl ? Ich habe es mit den Kindern meiner Familie getestet, und ohne zu wissen, welches Wasser es ist, haben die Kinder das mineralarme Wasser unter 40 ppm sofort für das bestschmeckendste befunden.

    Da unser Wasser oftmals mit sehr vielen Inhaltsstoffen versehen ist, kann ein Wasserrohr nach einigen Jahren von innen so aussehen wie auf dem Film-Foto, wenn die Ablagerungen überhand nehmen.

    https://www.youtube.com/watch?v=TMeiF4LnSmU

    Mir ist aufgefallen, dass Menschen in der Regel zwischen dem 40. – 50. Lebensjahr vermehrt über körperliche Beschwerden klagen. Da stellt sich die Frage, wie sieht es im Gefäßsystem des Körpers aus? Vielleicht verhält es sich dort genauso wie mit dem Heizstab der Waschmaschine oder des Geschirrspülers nach einigen Jahren? Für den Fall der Fälle schmeißen wir einfach eine Entsalzungstablette in die Geräte.

    Und der menschliche Körper, wie sieht dieser nach 30, 40 oder 50 Jahren aus ? Bekommt Ihr Organismus das gleiche Wasser wie die Geräte in Ihrem Haushalt ? Schauen Sie sich Ihre Kinder und Enkelkinder an: Die „Startbedingungen“ sind nicht mehr die gleichen wie die der Kinder aus den Geburtsjahren um 1960, die noch das Wasser aus Omas Brunnen getrunken haben. Seit Millionen von Jahren lebt die Natur von Regenwasser, und die lebensnotwendigen Mineralien holt sich der Mensch aus sonnengereiften Früchten und Obst, nicht aus Mineralwasser in Flaschen.

    Geben auch Sie sich und Ihrer Gesundheit die Chance, Ihr Leben neu zu gestalten und am Trend der Zeit mitzuwirken. Da jeder Mensch frei entscheiden darf, überlasse ich es Ihnen und Ihrer Familie, die richtige Entscheidung zu treffen.

    Übrigens, im Süden von Norwegen habe ich das Wasser im Fluß mit 12 ppm gemessen. Im Ferienhaus, dass vom See mit 16 ppm gespeist wurde, hatte 44 ppm.

    Herzliche Grüße an Richard
    Andreas a.d.H. Gerlach

  7. Jürgen sagt:

    Hallo Gerlach,

    du hast Recht, wenn du ein reines Wasser anpreist. Gute Ernährung und natürliches Wasser helfen dem Menschen immer durchs Leben, oder durch eine Regenerationsphase zu kommen.

    Was die erwähnte Altersgrenze betrifft, und die damit verbundenen Problemchen, ist folgendes zu sagen:,, Im Leben eines Menschen entstehen Konflikte und Konflikte lösen sich“. Die Konfliktlösung kommt meistens als Symptom zum Vorschein.

    In der Jugend hat man im Normalfall weniger Probleme mit der Regeneration. Wenn man älter wird und einige Konfliktlösungen hinter sich hat, kann es zu körperlichen Symptomatiken kommen durch unvollständige „Ausheilungen“ im Rahmen der 5 biologischen Naturgesetze…!

    Grüße im neuen Jahr von Jürgen

  8. Aurelia sagt:

    Hallo,

    ich freue mich diese Seite gefunden zu haben.
    Ich bin leider noch am verstehen der Geschichte mit den Nierensammelrohren.
    Meint, ich hab es noch nicht ganz verstanden.
    Mein therapeut sagte zu mir, ich darf nicht mehr als 1,5 Liter Wasser trinken, weil ich etwas mit den Nierensammelrohren habe. Ich habe aber immer das Gefühl ich muss trinken.
    Können Sie mir darauf eine Antwort geben?
    Gruss Aurelia und lieben Dank

    • Jürgen sagt:

      Hallo Aurelia,

      zunächst mal eine Zwischenfrage…: Kennt dein Therapeut den Mechanismus der „Fünf Biologischen Naturgesetzte“ in Verbindung mit der Niere…?

      Wenn dein Therapeut sagt, du dürftest nur 1,5 l Wasser am Tage trinken, dann muss er das ja auch begründen können.

      Konflikte beginnen immer am Verstand vorbei. Es müsste ein Schock (DHS) eingetreten sein zum Thema „Alleingelassensein“ oder ein Konflikt in der du deine Existenz bedroht siehst.

      Sollte es dir so vorkommen, als hätte man dich in der Wüste alleine abgesetzt, dann versucht dein Körper Wasser-Reserven anzuhäufen, um zu Überleben. Dies ist ein uraltes Programm, welches eigentlich zu deinem Schutz anläuft.

      Um herauszufinden ob du wirklich ein Nierensammelrohr-Programm laufen hast, müsstest du eine Flüssigkeitsbilanz bei dir über drei Tage machen.
      Du solltest alle Trinkmengen am Tage (Kaffee, Saft, Mineralwasser, auch alkoholische Getränke) aufschreiben, und als Gegenpart auch die ausgeschiedene „Wassermenge“ auf der Toilette (mit einem Messbecher) notieren.

      Wenn du diese Mengen am Ende gegenüberstellst, muss ein ungefährer Ausgleich da sein.
      Das wäre dann kein pathologischer Befund, hier wäre alles in Ordnung.

      Welche Bilanz sich bei dir nun herausstellt, werden wir ja sehen…!

      Beginne morgens beim Aufstehen mit einer für dich angenehmen Zeit, und führe das Programm dann rund um die Uhr durch (3 x 24Std.)…!

      Liebe Grüße von Jürgen

      • Aurelia sagt:

        Jürgen danke, sehr gut, das lechtet mir ein und ich werde es tun.
        Ist es ok, wenn ich hier obwohl es um die Nierensammelrohre geht, noch eine andere Frage stellen?
        Es geht dabei um meine Konflikte die ich am laufen habe und eine hängende Lösung. ich versteh nämlich immer noch nicht den Ablauf, also ich kann nicht einschätzen was es mit den Schmerzen auf sich hat, lauf die einfach nicht vergehen, mal stärker mal weniger stark. Ich weiß dabei nicht wann etwas in der Lösung ist und wann nicht. Möchte es so gerne verstehen.
        Alles Liebe Aurelia

        • Jürgen sagt:

          Liebe Aurelia,

          ich habe viel zu wenig Informationen über dich, und kann dir beim besten Willen nicht aus dem Stehgreif heraus, dazu etwas sagen.

          Du müsstest ja auch die Schmerzen lokalisieren. Es gibt immer die Möglichkeit, dass ein Konflikt gelöst wurde und Schmerz verursacht, und du eben durch diesen Schmerz schon wieder in den nächsten Konflikt gerätst.

          Kläre bitte erst einmal die Frage mit deinem Therapeuten, wegen der Trinkmenge.

          Und mache erst einmal den Schritt mit der Flüssigkeitsbilanz, denn wenn du ein „Syndrom“ haben solltest, wird dieses sich auch in allen anderen „Leiden“ bemerkbar machen.

          Liebe Grüße von Jürgen

  9. Aurelia sagt:

    Jürgen, Du bist lieb danke für die Erklärungen. Mein Therapeut kommt anfang des Jahres wieder, dann frag ich Ihn, vorher also morgen fang ich mal an mit dem sammeln und aufzählen. Interessant auch Deine Worte:denn wenn du ein „Syndrom“ haben solltest, wird dieses sich auch in allen anderen „Leiden“ bemerkbar machen.
    Das sich so ein Syndrom auch in anderen Leiden bemerkbar machen kann wußte ich nicht, bin gespannt.
    Eine gute Nacht wünsche ich, Gruss Aurelia

  10. Aurelia sagt:

    Ja und auch damit hast Du Recht: Es gibt immer die Möglichkeit, dass ein Konflikt gelöst wurde und Schmerz verursacht, und du eben durch diesen Schmerz schon wieder in den nächsten Konflikt gerätst.
    Wenn ich erstmal verstehe, dass die Schmerzen nichts schlimmes sind, kann ich damit auch besser umgehen und habe weniger neue Konflikte.

  11. Ingid sagt:

    Hallo an alle,die hier mitlesen.
    Ich lese mich gerade in die Neue Medizin ein und mir schwirrt etwas der Kopf.Ich glaube,ich habe das noch nicht ganz verstanden.Hier mal kurz meine Geschichte:
    Ich war mit meinem Sohn,damals 18 Jahre alt,unterwegs,vom einkaufen nach Hause.Es war dunkel und es lag Eis auf der Straße. Er ging ein paar Schritte vor mir.Dann rutschte ich plötzlich aus,knickte mit dem linken Fuß um ,der auch recht schnell anschwoll.Er hat mir dann aufgeholfen und wir gingen langsam nach Hause.Dort kam die Schwellung richtig raus.Der Knöchel (Sprunggelenk links) tat mir weh,aber das verging nach ca 2 Wochen.Nur die Schwellung,bzw.das Wasser ist geblieben.
    Das Ganze ist nun schon vier Jahre her,aber es wurde bisher einfach nicht besser.
    Ich habe schon viel überlegt,was ich für einen Konflikt haben könnte.Aber mir ist das alles noch immer nicht klar geworden.
    Es wäre toll,wenn mir jemand helfen könnte.
    Ein lieben Gruß
    Ingrid

    • Ingid sagt:

      Zum besseren Verständnis: mein Sohn war damals 18.Außerdem habe ich mittlerweile auch Wasser im ,bzw.auf dem rechten Fuß und auch im Körper verteilt.

      • Jürgen sagt:

        Hallo Ingrid,

        zunächst einmal war dein Unfall am Anfang „wirklich“ nur ein Unfall…! Das ist Fakt.

        Der Körper reagierte also Folgerichtig mit Ödem und Schmerz, damit du dein Gelenk ruhig hältst, und die Sache ausheilen kann…!

        Alle folgenden Schwellungen resultierten wahrscheinlich aus einer Selbstwerteinbruch-Schiene, in Bezug auf „nicht hinterher kommen“…!

        Für mich sieht es so aus, als seist du auf eine „Schiene“ aufgesetzt. Deine Händigkeit lasse ich hier außen vor, weil dies hier nicht relevant ist.

        Dein Sohn lief voraus, und du bist umgeknickt. Er musste dir helfen.
        Du bist bestimmt öfter zu dem Laden einkaufen gefahren, oder gegangen, und jedes Mal wenn du am Laden warst, nekrotisiert das Bindegewebe (Muskel, Sehnen, Knorpel, Knochen) und in der Heilung wird es unter Schwellung repariert. Mit Syndrom (Wassereinlagerung, Nierensammelrohre aktiv = aktiver Flüchtlingskonflikt) entsteht die Schwellung.

        Ich setzte mal voraus, du weißt vielleicht inzwischen was ein „Syndrom“ ist.

        Da bei dir inzwischen die Wassereinlagerungen generalisiert sind, könnte es sein, dass sich bei deiner Lebenssituation etwas verändert hat. (Sohn ausgezogen – der Vater des Sohnes wird nicht erwähnt…!?).

        Damit du die Sache besser verstehen kannst, habe ich hier noch einen Erfahrungsbericht von Helmut Pilhars Internetseite…:

        http://www.germanische-heilkunde.at/index.php/erfahrungsberichte-beitrag-anzeigen/items/erfahrungsbericht-wasser-in-den-fuessen.html

        Wenn weitere Fragen sind, kannst du dich wieder melden.

        Liebe Grüße von Jürgen

  12. Ingid sagt:

    Hallo Jürgen,
    erst einmal Danke für deine schnelle Antwort und ja,Fragen hab ich noch einige.
    Das mit dem Selbstwerteinbruch kann ich schon mal bestätigen,da ich schon öfter damit Probleme hatte.
    Das mit der Schiene ist mir noch nicht ganz klar.Heisst das,jedesmal,wenn ich an der Unfallstelle vorbei
    komme,triggert das wieder an? Aber ich sehe meinen Sohn jeden Tag zu Hause,denn an meiner Lebenssituation hat sich nichts geändert(mein Sohn wohnt immer noch zu Hause,was für uns auch in Ordnung ist).Auch mach ich meinem Sohn keine Vorwürde,dass er vorgegangen ist,da es nebeneinander nicht möglich war zu laufen. Der Vater,also mein Mann war zu dem Unfallzeitpunkt auf der Arbeit,kam aber früher nach Hause.
    Dass durch das Wasser die Schwellung entsteht,verstehe ich.Aber was hat das mit einem Flüchtlingskonflikt zu tun?
    Ich würde das Ganze gerne richtig verstehen und bin sehr dankbar,dass du mir hilfst.
    Liebe Grüße Ingrid

    • Jürgen sagt:

      Hallo Ingrid,

      die Sache mit der Unfallstelle als Schiene hast du richtig verstanden…!

      Bei der anderen Sache mit dem „Flüchtling“-„Existenzangst“-„Alleingelassensein“, kann es sein, dass ich erst einmal das falsche Thema angesprochen habe. Ich dachte du währest Alleinerziehend…!

      Man kann natürlich auch ohne Wasseransammlungen Übergewicht bekommen, wenn man wegen eines anderen Grundes vielleicht zu viel isst.

      Allerdings hattest du ja „Wasseransammlungen“ beschrieben..!

      Ich geb dir hier mal einen Text aus einer Seite von Nicolas Barro…:

      http://www.krankheit-ist-etwas-anderes.com/index.php/antwort-suchen/frage-vom-15022015-220248/

      Die Psyche, dein Gehirn und deine Organe reagieren im Moment einer Veränderung in deinem Leben, synchron im Hinblick aufs Überleben. Diese uralten Muster nach dem der Mensch funktioniert sind mit dem Verstand nicht immer sofort erfassbar.

      Vielleicht könntet ihr euch mal zusammen setzten und dein Mann, dein Sohn und du, jeder würde die familiäre Situation von damals und heute aus seiner „Sicht“ vortragen. Durch Beobachtung und zuhören, würde jeder bei dem Anderen ein Grundbedürfnis beobachten.

      Diese „Sitzung“ würde ich mit Block und Kugelschreiber gestalten. Weil dieses eventuell, entdeckte Grundbedürfnis beim Anderen, sollte jeder für sich erst einmal notieren, und am Ende vortragen.

      Man kann als Außenstehender viel besser wahrnehmen, was der Vortragende aussagt. Da kommen Dinge zum Vorschein die man selbst nicht bemerkt, weil man ja im Redefluss ist.

      Voraussetzung ist natürlich Ehrlichkeit…!

      Bei weiteren Fragen kannst du dich wieder melden…!

      Liebe Grüße von Jürgen

  13. Ingid sagt:

    Guten Morgen,
    leider hat mir das alles bisher nicht geholfen zu erkennen,was das für ein Konflikt ist.Muss ich erkennen,welcher Konflikt aktiv ist,oder gibt es so auch Möglichkeiten,wie ich die Ödeme wieder weg bekomme?
    Und das mit der Schiene ist so eine Sache.Hier gibt es nur den einen Laden,wo ich einkaufen kann und meinem Sohn kann ich auch nicht aus dem Weg gehen,was ich ja auch nicht will.
    Meine Grundbedürfnisse sind soweit auch erfüllt.Der Rest sind kleinere Wünsche.
    Mal anders gefragt:Welche Aufgabe hat denn überhaupt das Wasser?Dient es zum Schutz? Aber wovor?
    Das ist für mich mittlerweile echt frustrierend,weil mir bisher keiner helfen konnte.
    Vielen Dank für die Antworten.
    Lieben Gruß
    Ingrid

    • Jürgen sagt:

      Guten Morgen Ingrid,

      du bist ein Patient wie man ihn von der Schulmedizin gewohnt ist…!

      Ein Paar Fragen, ein Paar Antworten, vielleicht noch ein Medikament und man ist geheilt…!

      Es hat noch nie ein Arzt, ein Heilpraktiker, oder ein Schamane einen Menschen geheilt. Der Mensch hat sich immer nur selbst geheilt.

      Anstöße von außen kann man bekommen, aber man sollte auch wissen, dass eine Regulierung des Organismus einige Zeit dauert, denn du bist ja nicht von heute auf Morgen zu deinen Beschwerden gekommen.

      Außerdem verstehst du im Moment noch ziemlich viel verkehrt. Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist für eine Mutter ihren Sohn nicht zu sehen.

      Die Begriffe „Flüchtling“-„Existenzangst“-„Alleingelassensein“, haben ja in sich schon eine Aussagekraft, und sie werden ja auch auf der einen Internetseite gut erklärt.

      Ich frage mich, ob du mit deiner Familie eigentlich schon „das Gespräch“ geführt hast.

      Du kannst dich auch in einen neutralen Gesprächskreis begeben, hier wird vielleicht noch besser erkannt, was dir „FEHLT“…!

      Ich kann dir nur so viel sagen, dass du an der Geschichte arbeiten musst, da nützen dir keine Medikamente

      Wenn du dich schon mit der GNM beschäftigst, dann kannst du auch zu einem Seminar, oder zu einem Heilpraktiker/in gehen, welche sich mit den „5 biologischen Gesetzten“ auskennen.

      Medikament kommt übrigens aus dem Lateinischen…:

      medica mente…: Heilung durch den Geist…!

      Liebe Grüße von Jürgen

  14. Ingid sagt:

    Hallo
    Schulmedizin- das ist gut,ich war seit ca 18 Jahren nicht mehr beim Arzt.Weil ich genau weiß,dass jeder sich selbst heilen kann.
    Außerdem,wenn man Fragen hat,ist das doch oK.Leider sind meine Fragen nicht wirklich beantwortet worden.Und Medikamente will ich auf keinen Fall nehmen.
    Dass der Organismus eine Zeit braucht,ist klar. Aber nach meiner Meinung sind 5 Jahre lang genug.
    Ich bin im übrigen froh,wenn ich meinen Sohn sehen kann .
    Und ja,das Gespräch haben wir geführt.
    Ich will ja auch an meiner Geschichte arbeiten,dass da keine Medikamente nützen,ist doch klar.Aber wie schon erwähnt,will ich ja auch keine.Ich weiß gar nicht,warum du das mehrfach erwähnst?!
    Und als ich fragte,ob es auch anderen Möglichkeiten gibt,da dachte ich bestimmt nicht an Medikamente oder sowas.Aber es gibt verschiedene geistige Möglichkeiten,aber da bin ich hier wohl verkehrt.
    Gruß Ingrid

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