Das 2. Biologische Naturgesetz

Das Gesetz von der Zweiphasigkeit aller „Erkrankungen“

Wortlaut

Das Gesetz von der Zweiphasigkeit aller Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS), sofern es zu einer Konfliktlösung (CL) kommt.

Dr. med. Ryke Geerd Hamer hat weiterhin festgestellt, daß jedes SBS (jede „Krankheit“) zweiphasig verläuft. Diese Zweiphasigkeit gibt es aber nur, wenn der Konflikt gelöst wird, sonst bleibt das Geschehen einphasig.

Denke bitte an unseren Staudammwärter. Hat er zu wenig Wasser (weil eine lange Trockenheit besteht, schließt er die Schleusen (1. Phase). Erst wenn es wieder ausreichend Niederschlag gibt, werden die Schleusen geöffnet (2. Phase).
Würde es nie wieder regnen, blieben die Schleusen geschlossen (= keine Konfliktlösung, = einphasiger Verlauf des SBS) und das Ende wäre ein Verdursten der Lebewesen in der Region ( = Tod).

Oder denke an den Bergsteiger. Er war in der Gletscherspalte „gefangen“ und hatte enormen Durst. Die Nierensammelrohre haben reagiert (1. Phase), mit dem biologischen Sinn, weniger Wasser auszuscheiden („Schleusen schließen“), um die Chance des Überlebens zu vergrößern.
Durch seine Rettung war der Konflikt gelöst (2.Phase), denn es gab wieder genug zu trinken. Die Nierensammelrohre wurden wieder „auf Normalbetrieb umgeschaltet“ („Schleusen geöffnet“).
Wäre der Bergsteiger nicht gerettet worden, wäre er verdurstet, denn Wasser war sein größter Engpaß.
Würde dieses Nieren-SBS lange andauern, gäbe es die schulmedizinische Diagnose Nierenversagen oder Nierenzellkarzinom.

Dr. Hamer hat den Verlauf der Zweiphasigkeit schematisch in einer Skizze dargestellt. Diese Skizze wird daher auch „Hamerscher Kompaß“ genannt, weil man sich damit im „Krankheits“- oder Sonderprogrammgeschehen orientieren kann.

Zweiphasigkeit GNMDas Sonderprogramm startet mit dem DHS, dem biologischen Konfliktschock. Es beginnt die erste Phase die confliktaktive-Phase (wissenschaftlich = ca-Phase).
Die erste Phase wird mit der Konfliktlösung beendet. Die Konfliktlösung wird wissenschaftlich Confliktolyse bezeichnet und deshalb mit „CL“ abgekürzt.
Die zweite Phase ist die, die nach der Konfliktlösung kommt. Das Wort „nach“ heißt im lateinischen „post“. Vielleicht kennst Du den Begriff aus den Krimis. Dort heißt es dann gerne „Die Verletzung wurde dem Opfer postmortal zugefügt“. Es bedeutet im Krimi „nach dem Tod“.
Diese zweite Phase wird daher „postconfliktolytische Phase“ oder abgekürzt pcl-Phase genannt.

Umgangssprachlich wird die 2. Phase auch gerne „Heilungsphase“ genannt, weil der Körper versucht den ursprünglichen „Zustand“ wiederherzustellen, zu reparieren.

Das Wort Heilungsphase führt jedoch gelegentlich in zweierlei Hinsicht zur Verwirrung:

  1. Heilung setzt voraus, das vorher etwas defekt oder krank war. Da aber sowohl die erste, als auch die zweite Phase zu einem biologischen Sonderprogramm gehören, war ja in der ersten Phase nichts defekt, sondern es war biologisch so gewollt. Wenn nichts krank war, muß auch nichts geheilt werden.
  2. Die zweite Phase ist oft diejenige, die wir als „krank“ empfinden, weil sie in der Regel die deutlichsten Symptome hervorbringt (z.B. Schwellungen, Fieber, Schmerzen). Deshalb schreckt es Menschen, die sich ganz neu mit der GNM befassen, oft ab, wenn wir Symptome, die sie seit Jahrhunderten als „Krankheitszeichen“ kennen, plötzlich als Heilung bezeichnen.

Daher habe ich mich entschlossen, in den Fachinformationen dieser Internetseite nur den wertneutralen und sachlichen Begriff pcl-Phase zu verwenden, auch wenn er nicht so schön klingt.
Findest Du in der GNM-Literatur allerdings Begriffe wie Heilungsphase oder Reparaturphase, dann weißt Du, daß damit der zweite Teil, also die pcl-Phase gemeint ist.

Diese zwei Phasen eines Sonderprogramms gehören immer zusammen. In der bisherigen Schulmedizin ist dieser Zusammenhang nicht bekannt und daher werden den einzelnen Phasen z.T. unterschiedliche Krankheitsbezeichnungen gegeben, ohne zu wissen, das zwei (manchmal auch mehrere) dieser „Krankheiten“ zusammen ein Sonderprogramm (SBS) ergeben.

Ich werde Dir nun einige „Krankheitspaare“ aufzählen, damit Du ein Gespür dafür bekommst. Vielleicht wird es für Dich erst unbegreiflich sein aber laß Dich davon bitte nicht abschrecken oder verwirren. Du wirst alles verstehen, wenn wir die Sonderprogramme im einzelnen besprechen.

ca-Phase pcl-Phase
– Lungenrundherdkrebs (Lungenbläschen) – Lungentuberkulose
– Knochenkrebs (Osteoporose) – Leukämie
– Blinddarm-Krebs – Blinddarmentzündung
– Nierennekrose (Löcher) – Wilmstumor / Nierenzyste
– Darmkrebs – Darmtuberkulose / -entzündung

 

Ca-Phase

Die „Krankheiten“ der ca-Phase sind die sogenannten „kalten Krankheiten“. Deshalb ist die ca-Phase im Hamerschen Kompaß auch blau eingefärbt. Dort ist Dir eher kalt, Du hast wenig Appetit, Du schläfst schlecht, bist tendenziell im Streß und Du hast Zwangsdenken, d.h. Deine Gedanken kreisen um Dein Problem.

Die kalten ca-Phasen werden kaum bemerkt. Bei leichteren Verläufen bist Du sogar eher „gut drauf“ und besonders leistungsfähig, weil Dein Körper im „Streß-Modus“ läuft. Erst wenn (oft zufällig) der Konflikt gelöst wird, kommst Du in die pcl-Phase.

Die aktive Phase beim Blinddarm wird z.B. so gut wie nie bemerkt. Es findet dort ein leichtes Tumorwachstum statt. Weil es aber kaum Symptome oder Beschwerden macht, merkt man es erst in der pcl-Phase als Blinddarmentzündung.

Ebenso die Knochenosteolysen. Der Knochen wird entkalkt und „porös“. Es macht keine Beschwerden und wird eher zufällig bemerkt, wenn der Knochen geröntgt wird oder wenn der Knochen auf Grund der Instabilität bricht.

PCL-Phase

Ist der Konflikt dann gelöst, kehrt sich alles um. Es kommen Symptome der „warmen Krankheiten“. Dir wird wieder warm, Du hast erhöhte Temperatur oder Fieber durch Entzündungsvorgänge im Körper, der Appetit steigt wieder und Du kannst (vor allem in der zweiten Nachthälfte und gegen Morgen) wieder gut schlafen. Und in dieser Phase fühlst Du Dich schlapp und müde. Du bemerkst die erhöhte Temperatur, Du hast z.T. Schwellungen am Organ, die häufig auch schmerzhaft sind und dann sagst Du „ich bin krank“ oder „ich fühle mich krank.“ Dabei sind diese Vorgänge nur das Bemühen des Körpers den Ursprungszustand möglichst gut wieder herzustellen.

Pcl-A-Phase

Die pcl-Phase setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen. In dem ersten, in der pcl-A-Phase, lagert der Körper Wasser ein. Die Wiederherstellung des Organs funktioniert immer unter Schwellung. Du kennst das, wenn Du Dich verletzt hast. Du hast Dir mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen, den Finger in der Tür geklemmt, Dich geschnitten, das Bein gebrochen oder verstaucht … Die erste Reaktion vom Körper ist immer eine Schwellung, weil das Gewebe nur mit Schwellung „repariert“ werden kann.

Zweiphasigkeit GNM

Epi-Krise

Dann wird die warme Phase von einer kurzen heftigen „kalten Spitze“ unterbrochen.
Das ist die epileptische oder epileptoide (= Epilepsie ähnliche) Krise (auch Epi-Krise genannt). Mit der Krise „schaltet“ der Körper um, von der Schwellungs- zur Vernarbungsphase (pcl-B-Phase).

Die Epi-Krise, die bei den verschiedenen Sonderprogrammen auch unterschiedlich ausfällt, wird in der Schulmedizin oft gar nicht beachtet oder, falls die Krise sehr ausgeprägt ist, als eigenständige Krankheit gedeutet. Hier ein paar „Krankheits“-Beispiele für Epi-Krisen:

  • Herzinfarkt
  • Lungenembolie
  • Epileptischer Anfall
  • Koliken
  • Absence
  • Schüttelfrost

Pcl-B-Phase

In dieser Phase wird das vermehrt eingelagerte Wasser wieder ausgeschieden. Diese Phase wird deshalb auch die Harnflut- oder Pinkel-Phase genannt.

Das ist wieder ein Symptom, das Du sehr gut an Dir selbst beobachten kannst. Es gibt immer wieder Zeiten, in denen Du sehr viel urinieren mußt, obwohl Du gar nicht besonders viel getrunken hast.  Beobachte Dich und Deinen Körper.

Die Renormalisierung des Gewebes, das vom Körper in der pcl-Phase wieder in den ursprünglichen Zustand „zurückgebaut“ wird, findet in der pcl-B-Phase ihren Abschluß. Diese Phase wird auch Vernarbungs-Phase genannt.

Stell Dir vor, Du hast Dich geschnitten. Das Gewebe muß wieder „repariert“ werden. Es schwillt an, um dann, nach und nach wieder zuzuwachsen. Am Ende findest Du eine Narbe. So ähnlich ist es auch im Körper bei den Krankheiten, Tumoren, Nekrosen usw. Auch dort vernarbt das Gewebe.

Worüber Du aber noch einmal etwas genauer nachdenken solltest:

Diese Schnittverletzung oder sonstige Wunde, wird von Deinem Körper in microchirurgischer Meisterleistung wieder geschlossen. Das kann kein Mediziner der Welt. Allein Dein Körper heilt diese Wunde.

Warum sollte der Körper nicht in der Lage sein einen Tumor wieder abzubauen oder eine Nekrose wieder zu verschließen? Kann es nicht sein, daß Du Deinen Körper da etwas unterschätzt?

Habe Vertrauen in die Leistungsfähigkeit Deines Körpers!

Wenn Du einen Fremdkörper in einer Wunde hast, dann versucht Dein Körper diesen Fremdkörper mit Hilfe von Bakterien und Entzündungsvorgängen wieder abzubauen. Gelingt dieser Abbau nicht, dann wird der Fremdkörper eingekapselt und er bleibt Dein Leben lang in Deinem Körper.

Früher hatte jedes fußballspielende Kind irgendwelche Schlackereste in den Wunden, wenn die Wunde nicht gründlich gereinigt wurde. War das Schmutzteilchen zu groß oder saß zu fest, dann wurde es einfach abgekapselt und störte nicht weiter.

Das gleiche geschieht mit einem Tumor, der aufgrund von fehlenden Mikroorganismen nicht abgebaut werden kann. Er wird verkapselt. Fertig.

Dein Körper läßt gebrochene Knochen wieder zusammenwachsen. Dein Körper „repariert“ Quetschungen, Zerrungen, Schnitt- oder Rißverletzungen. Dein Körper „repariert“ Deine Nasenschleimhäute (Schnupfen), Dein Körper befördert Fremdkörper oder sonstige Abbauprodukte aus der Lunge oder den Bronchien (Husten). Dein Körper hat ein geniales Filtersystem, welches diverse Gifte ausscheidet, ohne das wir überhaupt etwas davon mitbekommen.  Das alles macht der Körper, ohne das wir groß darüber nachdenken oder das wir diese Vorgänge als bedenklich empfinden.

Sind wir großer Hitze ausgesetzt, dann reagieren die Schweißdrüsen mit mehr „Produktion“ (ca-Phase), um über die Verdunstungskälte den Körper zu kühlen.
Ist die Hitze vorbei, wird dieser Vorgang wieder auf „Normal zurückgefahren“ (pcl-Phase).

Diesen Vorgang kennen wir, der ist für uns normal und macht uns keine Angst.

Sorgt sich eine Mutter z.B. um ihr Kind, dann reagiert der Körper mit mehr „Milchprokuktion“, die Milchdrüsen der Brust werden aktiviert und im Bedarfsfall auch vermehrt (= Brustdrüsen-Karzinom = ca-Phase).
Geht es dem Kind wieder gut, wird das Brustdrüsen-Sonderprogramm wieder auf „Normal zurückgefahren“.

Bei diesem Vorgang sollen wir uns fürchten, weil die Mediziner uns sagen er sei Böse.

Das Schweißdrüsen- und das Brustdrüsen-„Programm“ sind ähnliche Vorgänge (Die Brustdrüsen sind entwicklungsgeschichtlich sogar aus den Schweißdrüsen hervorgegangen). Für die Natur läuft beides ganz normal und „nach Plan“ und nach einer biologischen Notwendigkeit ab.

Der einzige Unterschied ist der, daß uns das eine Programm Angst macht, weil wir es nicht kennen und das andere Programm nicht, weil es ein alltäglicher Vorgang ist, den wir besser beobachten können.

Statt Dich nun vergiften, vergasen oder verstümmeln zu lassen, nur weil Du normale biologische Vorgänge nicht kennst,  solltest Du vielleicht lernen wie Dein Körper funktioniert, damit Du zukünftig alle Abläufe in Deinem Körper so gelassen betrachten kannst, wie die Reaktion Deiner Schweißdrüsen.

Die „5 Biologischen Naturgesetze“ in der Übersicht findest Du hier.

Das 1. Biologische Naturgesetz

Das 3. Biologische Naturgesetz

Das 4. Biologische Naturgesetz

Das 5. Biologische Naturgesetz