Das 5. Biologische Naturgesetz

Die Quintessenz

Wortlaut

Das Gesetz vom Verständnis einer jeden sog. „Krankheit“ als Teil eines entwicklungsgeschichtlich verstehbaren Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms (SBS) der Natur.

Im 5. Biologischen Naturgesetz der Germanischen Neuen Medizin ® wird klar ausgedrückt, was aus den anderen vier biologischen Naturgesetzen schon am Rande zu entnehmen ist.

Die von der bisherigen Medizin definierten Krankheiten, die ja gerne als Fehlfunktionen der Natur betrachtet werden, sind „nur“ Bausteine von Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen der Natur.

Fangen wir vorne an. Laut Duden ist die Definition für Krankheit eine

[…] körperliche, geistige oder psychische Störung, die an bestimmten Symptomen erkennbar ist […]

Da Störung wiederum „eine beeinträchtigte Funktionstüchtigkeit“ bedeutet, ist der Begriff Störung, weil er eine Funktionsuntüchtigkeit unterstellt, nach den biologischen Naturgesetzen fehl am Platz.

Es sollte besser heißen:  „eine körperliche, geistige oder psychische Veränderung, die an bestimmten Symptomen erkennbar ist“.

So wäre der Begriff Krankheit neutral und ohne Wertung definiert. Aufgrund der negativen Assoziationen mit dem Begriff Krankheit und weil ein biologisch sinnvoller Ablauf oft aus mehreren sogenannten Krankheiten bestehen kann, hat Dr. Hamer den Begriff „Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm“ kreiert.

Der Sinn der „Krankheiten“

Sinnvoll bedeutet, daß dieser Vorgang nicht zufällig und aus Versehen geschieht, sondern daß er aus einem ganz bestimmten Zweck so gewollt ist.

Wenn eine Mutter beispielsweise ein Kind hat, daß sich verletzt hat und um daß sie sich sorgt, dann hilft in der Natur die Vermehrung der Brustdrüsenzellen (Mammakarzinom) und damit eine Vermehrung der Milchmenge das Problem zu lösen. Das Kind kann besser versorgt werden und die Chance, daß es wieder gesund wird, vergrößert sich.

Wenn ein Tier seine Nahrung zu hastig hinuntergeschlungen hat und sich beispielsweise ein Knochen des Beutetieres im Darm festgeklemmt hat, dann produziert der Darm mehr Drüsen (Darmtumor), welche zusätzliche Verdauungssäfte produzieren, um den Knochen schneller zu verdauen.
Wenn ein älterer Mann z.B. von seiner jüngeren Frau verlassen wird, dann kann die Prostata mit Zellvermehrung (Prostatakrebs) reagieren, um mehr Spermaflüssigkeit zu bilden, damit der Mann, biologisch betrachtet, besser auftrumpfen kann.

Und wenn der Hirsch oder der Mann sein Revier verliert, dann gibt es Gewebeschwund in den Herzkranzarterien, mit dem Sinn, den Durchfluß zu vergrößern, damit die Blutversorgung des Herzens verbessert wird. Der Hirsch benötigt die volle Leistungsfähigkeit, um sich sein Revier zurückzuerobern oder sich ein neues Revier zu suchen.

Erleidet ein Kind einen Trennungskonflikt von der Mutter, dann gibt es unscheinbare Zellverminderung an der Haut und Taubheit, mit dem Sinn, die Trennung besser zu vergessen, um sich auf sich selbst zu konzentrieren.

Biologischer Sinn und Keimblattzugehörigkeit

Der biologische Sinn läßt sich nach der Keimblattzugehörigkeit in entsprechende Gruppen sortieren.
Bei den Konflikten des inneren Keimblattes (Entoderm) liegt der biologische Sinn in der konfliktaktiven Phase. Es wird durch Funktionssteigerung und Zellvermehrung versucht ein Problem zu lösen. Es geht überwiegend darum einen Brocken zu bekommen, einzuspeicheln, zu verdauen und/oder wieder loszuwerden.
Im Mesoderm (mittleren Keimblatt), welches vom Kleinhirn gesteuert wird, ist der biologische Sinn auch in der ca-Phase. Bei einer Attacke sollen die Häute verstärkt werden.
Das vom Marklager gesteuerte Gewebe des Mesoderm bildet eine Ausnahme. Hier liegt der biologische Sinn am Ende der konfliktgelösten Phase, weil das Individuum dort gestärkt aus dem Konflikt hervorgeht, sofern es den Konflikt denn lösen kann.
Z.B. gibt es in der ca-Phase eines schweren Selbstwerteinbruchs Nekrosen (Löcher) im Knochengewebe (= Osteoporose). Wird der Konflikt gelöst, wird der Knochen rekalzifiziert und ist anschließend stärker als vorher.
Möglicherweise liegt aber auch ein evolutionärer Sinn in der aktiven Phase. Lebewesen, die ihren Konflikt nicht lösen können, werden immer schwächer und werden dadurch zur Beute. Vielleicht verbirgt sich dahinter eine Selektion innerhalb der Natur. Nur wer stark genug ist, seine Konflikte zu lösen, wird mit noch mehr Leistungsfähigkeit belohnt.
Die ektodermalen, von der Großhirnrinde gesteuerten Konflikte, haben ihren biologischen Sinn wieder in der konfliktaktiven Phase. Dort geht es bei den Trennungskonflikten darum, die Haut unsensibler zu machen, bzw. bei den Milchgängen der Brust (duktales Mammakarzinom) die Gänge zu erweitern.
Bei den Revierkonflikten liegt der Sinn im allgemeinen darin die Adern oder die Ausführungsgänge diverser Organe, oder die Organe selbst zu erweitern, um einen besseren Durchfluß zu gewährleisten.

Das biologische Sonderprogramm

Ein Sonderprogramm ist für besondere Ausnahmesituationen gedacht und deshalb sind die Sonderprogramme auch nicht für den dauerhaften Einsatz konzipiert (eine Ausnahme bilden dabei die Konflikte der Revierbereiche).

Ist die Sondersituation vorbei (das Kind ist wieder gesund), dann werden die nicht mehr benötigten zusätzlichen Milchdrüsen der Mutter möglichst wieder abgebaut.
Hat das Kind seinen Trennungskonflikt überwunden, dann wird die Haut wieder aufgebaut.

In der Natur ist es nicht vorgesehen, daß diese Sonderprogramme besonders lange im Einsatz sind. Das ist mit ein Grund, warum diese Programme bei uns Menschen (oder auch manchmal bei den Haustieren) oft von der Natur nicht vorgesehene Probleme verursachen. (siehe den Artikel „Die Schwere der Krebserkrankung„)
Aber die Sonderprogramme sind uns seit Urzeiten „einprogrammiert“ und wir müssen uns damit arrangieren.

Entwicklungsgeschichtlich verstehbar sinnvoll

Im Wortlaut des 5. Biologischen Naturgesetz heißt es: „… Teil eines entwicklungsgeschichtlich verstehbaren Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms …“

Was bedeutet das?

Nun, diese biologischen Sonderprogramme machen aus der Entwicklungsgeschichte heraus einen Sinn. Viele davon sind aber aufgrund unserer Zivilisation nicht mehr notwendig.
Nehmen wir die „Brocken-Konflikte“. Es hilft mir heute nicht wirklich, wenn ich einen Darmtumor bekomme, weil ich ein mentales unverdauliches Problem ( z.B. Ärger mit der Bank, wegen einer Hausfinanzierung) habe. Trotzdem kann das Sonderprogramm in dieser Situation aber starten. Und beenden kann ich es am sichersten, wenn ich die Umstände so ändere (mich mit der Bank arrangiere), daß das Programm nicht mehr benötigt wird.
Wenn ich dagegen real zu wenig Wasser bekomme, wie der verunglückte Bergsteiger, dann macht ein Nierensammelrohr-Karzinom auch heute noch Sinn, um die Überlebenschance zu verbessern.

Da die zivilisiert lebenden Frauen heute nicht mehr „dauerstillend“ bzw. „dauerschwanger“ sind, machen auch die Brustdrüsen-Tumoren kaum noch einen Sinn. Wir kaufen uns die Nahrung für unsere Kinder im Supermarkt oder in der Drogerie. Bei der Naturvölkern sieht das aber alles schon wieder anders aus.

Tatsache ist, daß diese Programme so ablaufen, wie sie von der Natur vorgesehen sind, ob wir das wollen oder nicht. Deshalb hat Dr. Hamer sie auch Naturgesetze genannt.

GNM Naturgesetze

Nun bleibt es uns und unserer Zivilisation überlassen uns mit den Naturgesetzen zu arrangieren, d.h. zu versuchen naturgemäßer zu leben oder eben nicht. Durch eine entsprechende Lebensweise kann eine Menge Konfliktpotential herausgenommen werden.
Ist aber das „Kind erst in den Brunnen gefallen“, d.h. das Sonderprogramm ist gestartet, dann ist die beste Therapie diejenige, die das Sonderprogramm ursächlich beendet. Diese optimale Therapie ist die ursächliche Konfliktlösung.

 

Die „fünf Biologischen Naturgesetze“ in der Übersicht findest Du hier.

Das 1. Biologische Naturgesetz

Das 2. Biologische Naturgesetz

Das 3. Biologische Naturgesetz

Das 4. Biologische Naturgesetz