Die biologische Händigkeit

Die Händigkeit

Ein wesentlicher Aspekt zur Diagnose und zum Verständnis der Zusammenhänge in der GNM ist die Händigkeit. Es geht hier aber nicht um die anerzogene oder selbst angeeignete Händigkeit, sondern um die biologische Händigkeit.
Bei Mensch (und Tier) wird die biologische Rechts- oder Linkshändigkeit schon mit der ersten Zellteilung eindeutig festgelegt und sie ändert sich ab dem Zeitpunkt nicht mehr.
Beim Tier spricht man dann von Pfotigkeit, Hufigkeit oder Füßigkeit.
Interessanterweise ist lt. Beobachtungen von Dr. Hamer bei eineiigen Zwillingen immer einer Rechts- und einer Linkshänder. Unsere eigenen Erfahrungen bestätigen das.
Auch im Bereich der biologischen Händigkeit ist die Kenntnis der Gehirnareale bzw. der Keimblätter von entscheidender Bedeutung. Falls Du Dich damit noch nicht auskennen solltest, schau Dir die Seite zum „3. Biologischen Naturgesetz“ bitte vorher noch einmal an.

Die biologische Händigkeit bzw. die Hirnigkeit

Die eigentliche „Schaltzentrale“ ist das Gehirn (siehe auch „Der Konfliktinhalt„), denn dort wird letztendlich die „Steuerung“ durchgeführt. Im Großen und Ganzen ist die rechte Gehirnseite für die linke Körperhälfte zuständig und die linke Gehirnseite für die rechte Körperhälfte.  Ausnahmen sind die „revierbezogene Händigkeit“ (siehe unten) und wenige Organe, bzw. Organbestandteile (z.B. Herzmuskel, Nierenparenchym).

händigkeit_gnm

Eine Gehirnseite ist dominanter als die andere. Wir müßten daher eigentlich sagen, daß es eine Rechts- oder Linkshirnigkeit gibt.
Diese Hirnigkeit steht wiederum im umgekehrten Verhältnis zur Händigkeit. D.h. der Rechtshirner ist ein biologischer Linkshänder und der Linkshirner ist ein biologischer Rechtshänder.

Da die Hirnigkeit bei der ersten Zellteilung eindeutig festgelegt wurde, kann sie sich im Laufe des Lebens nicht mehr ändern. Und weil die biologische Händigkeit von der Hirnigkeit abhängt, kann sich auch die Händigkeit im Laufe des Lebens nicht mehr ändern.
Was sich aber ändern kann, ist die antrainierte Geschicklichkeit mit der einen oder anderen Hand. Und deshalb gibt es gelegentlich die Meinung, daß sich die Händigkeit während des Lebens oder während der Kindheit verändern kann. Um den Unterschied deutlich zu machen, verwendet Dr. Hamer auch den Begriff „biologische Händigkeit“, im Gegensatz zu der angelernten oder antrainierten Händigkeit.

Da wir nun schlecht in unser Gehirn sehen können, um die Hirnigkeit festzustellen, arbeiten wir zwangsläufig „eine Ebene tiefer“ und schauen uns deshalb im Folgenden immer die biologische Händigkeit an.

Das Feststellen der biologischen Händigkeit

Der Klatschtest

Um die biologische Händigkeit festzustellen, ist die bevorzugte Methode der Klatschtest.
Klatsche bitte einmal kräftig Beifall!
Die schlagende Hand, die beim Klatschen in der Regel oben liegt, ist die dominante Hand und deshalb die „Händigkeitshand“.

Klatschtest GNM

„In der Regel“ habe ich deshalb geschrieben, weil es ganz selten vorkommt, daß eine Person mit der dominanten Hand von unten in die andere Hand schlägt. Dann ist allerdings die untere Hand die Schlaghand und die obere bleibt relativ unbewegt.
Auch kann es gelegentlich vorkommen, daß Menschen scheinbar symmetrisch klatschen, in dem sie die Hände senkrecht vor sich halten. In dem Fall solltest Du die Testpersonen einfach bitten etwas dynamischer zu klatschen. Oft erkennst Du dann die Tendenz.

Je natürlicher und ungezwungener geklatscht wird, um so besser ist das Ergebnis zu erkennen. Wenn Du Personen bei einer Veranstaltung, bei der auch geklatscht wird, (heimlich 🙂 ) beobachtest, kannst Du die Händigkeit sehr gut erkennen.

Was ist mit den Zweifelsfällen?
Es gibt so ein paar „Krücken“, die Du ausprobieren kannst, wenn Du Dir nicht sicher bist.
Diese Methoden sind allerdings nicht eindeutig. Gemäß unseren Erfahrungen sind die Ergebnisse aber zu einem hohen Prozentsatz richtig:

Das „Baby“ auf dem Arm

Laß die Testperson ein Baby auf den Arm nehmen (eine Puppe oder ein Teddybär funktioniert auch)!

Das „OMutter hält Kindbjekt“ sollte so gehalten werden, als sollte dem Baby die Flasche gegeben werden.

Die Hand, die dann die Flasche geben würde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die „händige Hand“. Die nicht dominante Hand hat das Kind im Arm, damit die dominante Hand noch Tätigkeiten durchführen kann.

Auf dem Bild siehst Du eine Rechtshänderin. Sie hält das Kind auf dem linken Arm, damit sie mit der rechten Hand noch Tätigkeiten durchführen könnte.

 

Schubsen

Stell Dich hinter die Testperson und bitte sie entspannt zu stehen. Dann schubst Du die Person vorsichtig nach vorne. Macht die Testperson einen Schritt mit dem rechten Bein, um sich abzufangen, so ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Rechtshänder, beim Schritt mit dem linken Bein entsprechend Linkshänder (Die Testperson sollte vorher nicht wissen, worauf es ankommt, damit sie ungezwungen und natürlich reagiert).

Diese „Krücken“ solltest Du nur verwenden, wenn Du Dir nach dem „Klatschtest“ nicht sicher bist.

Wichtig!

Die einzige zuverlässige Methode zur Bestimmung der Händigkeit ist lt. Dr. Hamer der Klatschtest.

Die Bedeutung der Händigkeit in der Praxis

Wozu ist es in der GNM so wichtig die Händigkeit zu kennen?
Die Händigkeit ist sehr entscheidend bei der Diagnose. Sie kann Dir helfen, die Konfliktursache und damit die Ursache Deiner „Krankheit“ zu finden. Dabei gibt es allerdings einiges zu berücksichtigen:

Das Erste und Einfachste, was Du Dir merken solltest ist Folgendes:

Merke!

Die Händigkeit ist grundsätzlich erst ab dem Kleinhirn zu berücksichtigen, im Stammhirn hat die Händigkeit keine Bedeutung.
Bezogen auf die Keimblätter bedeutet das, daß die Händigkeit nur beim mittleren (Mesoderm) und äußeren Keimblatt (Ektoderm) eine Rolle spielt.

Wenn wir die von Dr. Hamer dargestellte entwicklungsgeschichtliche Reihenfolge bei der Entstehung der Gehirnbereiche zu Grunde legen, dann können wir das grafisch so darstellen:

Händigkeit und Gehirn

In den folgenden Erläuterungen kannst Du also den Bereich Stammhirn/Entoderm gedanklich immer ausblenden.

Bevor ich Dir jetzt die Bedeutung der Händigkeit erläutere, muß ich Dir vorab noch eine „Ausnahme“ darstellen, die aber durchaus häufiger vorkommt.

Der lokale Konflikt

Jetzt gibt es in den drei übrig gebliebenen „Gruppen“ noch eine „Konflikt-Übergruppe“, die nichts mit der Händigkeit zu tun hat, sie wird der lokale Konflikt genannt.
Es ist wichtig, diese Möglichkeit bei der Suche nach der Konfliktursache immer zu berücksichtigen.

Beim lokalen Konflikt geht es um die Körperregion, die real von dem Konflikt betroffen ist. Ein paar Beispiele mögen das verdeutlichen.

Beispiel Kleinhirn:
Einer sehr auf Reinlichkeit bedachten Frau spritzt bei Reinigungsarbeiten im Garten Schmutz ins Gesicht und zwar auf die rechte Wange. Sie fühlt sich besudelt (attackiert) und die Lederhaut reagiert an der Stelle mit einer Zellvermehrung. Das Sonderprogramm tritt also lokal an der Körperstelle auf, wo die Attacke, Besudelung stattgefunden hat.

Beispiel Marklager:
Eine ehrgeiziger junger Mann möchte gerne lernen Gitarre zu spielen. Er bekommt zwar die Griffe mit der linken Hand gut hin, aber die Zupftechnik mit der rechten Hand gelingen ihm gar nicht. Er fühlt sich dort, an der rechten Hand nicht leistungsfähig genug und die Knochen reagieren mit Zellverminderung (Osteolysen).

Beispiel Großhirnrinde (Sensorik):
Ein kleines Mädchen schmust immer mit ihrem Teddy.

Teddybär Trennungskonflikt Es hält den Teddy dabei bevorzugt an der linken Kopf- und Wangenseite.
Eines Tages verliert es ihren Teddy und reagiert dann lokal an den Schmusestellen (linke Kopfseite) mit einem Trennungskonflikt und deshalb Zellminus an der Oberhaut.

Hätte es den Teddy beim Schmusen an der rechten Wange gehalten, würde es dort mit einer Trennung reagieren.

Beispiel Großhirnrinde (Motorik):
Auf seiner alten Internetseite www.neue-medizin.de bringt Dr. Hamer ein Beispiel, daß jemand beim Aussteigen aus dem Auto mit dem Fuß im Anschnallgurt hängen bleibt und auf den Kopf fällt. Das ist also ein motorischer Konflikt, lokal an dem entsprechenden Bein/Fuß geschehen. Die Muskulatur des Beines könnte in der Folge mit Lähmungserscheinungen reagieren (Funktionsminderung / aktive Phase).

Weil das Beispiel mit dem Teddy, einem anderen Schmusetier oder einem echten Tier (Katze, Kaninchen usw.) in der Realität durchaus häufiger vorkommt, werde ich den Teddy in der Grafik weiter unten als Symbol für den lokalen Konflikt einsetzen.

Dann kommen wir jetzt zu den Auswirkungen der Händigkeit. Bezogen auf die Händigkeit gibt es zwei Varianten, die in entsprechenden Fällen zu berücksichtigen sind:

1. Die personenbezogene Händigkeit

Fangen wir mit der einfacheren Variante an. Ich nenne sie die personenbezogene Händigkeit. Es hat sich herausgestellt, daß eine Körper- bzw. Gehirnseite für die Beziehung zu Mutter oder Kind zuständig ist, deshalb Mutter-Kind-Seite genannt und die andere Seite ist für die Zuordnung zu dem oder den Partnern. Sie wird als Partner-Seite bezeichnet, wobei Partner nicht ausschließlich der Lebenspartner sein muß, sondern z.B. auch der Vater, die Arbeitskollegin, der Freund, die Freundin, der Feind, der Nachbar usw.
Anders ausgedrückt: Alle Personen, die nicht Mutter oder Kind sind (oder als Mutter oder Kind empfunden werden), zählen zum Partnerbereich.
Da aber auch das individuelle Empfinden eine Rolle spielt, gilt Folgendes zu beachten:

Eine Frau, die ihren schwachen, bettlägerigen Vater pflegt, kann den eigenen Vater (der „normalerweise“ Partner wäre) in dieser Situation durchaus als Kind empfinden, sowie sie ihre erwachsene Tochter (normalerweise Kind) unter Umständen auch als Partnerin empfinden kann.
Ein Mann kann z.B. seine Ehefrau statt als Partner auch als Mutter (-ersatz) empfinden.

Möglich ist auch, durch einen biologischen Konflikt mit einer Person auf beiden Seiten zu reagieren, wenn z.B. der bettlägerige Vater sowohl als Partner, als auch als Kind empfunden wird. Das dürfte aber eher eine Ausnahme darstellen.

Auch Tiere können in das Schema eingebunden werden:
Je nach Haustier und persönlichem Empfinden, kann das Tier als Kind oder als Partner assoziiert werden.

Welche Seite steht nun zu wem in Beziehung?

Die dominante Seite, also beim Rechtshänder die rechte Körperhälfte steht in Bezug zu den Partnern und die linke Seite entsprechend zu Mutter oder Kind.
Du kannst Dir das so merken, daß die dominante Seite, die kräftige Seite beispielsweise den „Feind“ (der auch zu den Partnern zählt) abwehren möchte, während die schwächere Seite, die „zärtlichere“ Seite, die Mutter-Kind-Beziehung repräsentiert.

Händigkeit und Neue Medizin

Beachte, daß in der Grafik die Gehirnhälften anders eingefärbt sind! Das soll noch einmal den oben beschriebenen Unterschied von der Hirnigkeit zur Händigkeit hervorheben.

Das Beste ist, wenn ich Dir die Zusammenhänge an einem Beispiel erläutere:
Nehmen wir an, eine rechtshändige Frau ist konfliktiv von ihrem Mann (Partner) getrennt worden. Wenn sie diese Situation als Trennungskonflikt empfunden hat, dann könnte sie mit einem Brustkrebs (der Milchgänge = duktales oder intraduktales Mamakarzinom) in der rechten Brust (Partner-Seite) reagieren (Der Hamersche Herd wäre im Schädel-CT dann auf der linken Seite in der Großhirnrinde zu finden).
Eine Linkshänderin, die von Ihrem Mann (Partner) getrennt wurde, könnte entsprechend mit der linken Brust (Partnerseite) reagieren.

Bei einer Trennung vom Kind ist es genau umgekehrt: Die Rechtshänderin würde mit der linken Brust (Kind-Seite) reagieren und die linkshändige Frau mit der rechten Brust.

Ein anderes Beispiel:
Würde ein rechtshändiger Mann die Auswanderung seines Sohnes (Kind) nach Amerika als Verlustkonflikt empfinden, dann würde er mit einer Nekrose (Zellabbau) im linken Hoden reagieren, der linkshändige Mann entsprechend mit dem rechten Hoden.
Empfindet ein rechtshändiger Mann den Tod seiner Frau (Partner) als Verlustkonflikt, regiert er mit dem rechten Hoden, der linkshändige Mann würde mit dem linken Hoden reagieren.

Zusammengefaßt hier noch einmal  die Fälle, bei denen die biologische Händigkeit keine Bedeutung hat:

  • bei einem lokalen Konflikt
  • bei allen Konflikten des Stammhirns
  • beim Nierenparenchym (Ausnahme!)

2. Die revierbezogene Händigkeit

Das Regelwerk der biologischen Händigkeit erfährt eine wesentliche Erweiterung, wenn es zu Konflikteinschälgen (DHS) in den sogenannten Revierbereichs-Relais kommt.

Hier spielt sowohl die personenbezogene Händigkeit als auch der lokale Konflikt keine Rolle.
Die revierbezogene Händigkeit regelt nicht, auf welcher Körperseite der Konflikt sich organisch auswirkt, sondern die revierbezogene Händigkeit legt fest, auf welcher Gehirnseite die Konflikte (als Hamersche Herde) im Revierbereich „einschlagen“.

Weil das Thema sehr komplex ist, werde ich es hier nur kurz anschneiden, damit Du ein grobes Verständnis für den Unterschied zur personenbezogenen Händigkeit bekommst.

In der Großhirnrinde gibt es einen Bereich, den Dr. Hamer den Revierbereich genannt hat, weil dort die Konflikte mit „Revierthemen“ gesteuert werden.
Es gibt einen männlichen Revierbereich, er liegt auf der rechten Gehirnseite und einen weiblichen Revierbereich, welcher auf der linken Gehirnseite liegt.

CCT mit Revierbereichen

Die nun folgenden Grundregeln gelten für den „Normalfall“, d.h. der Mann ist (empfindet und reagiert) noch hormonell männlich und die Frau noch hormonell weiblich.

Medikamente, „die Pille“, Hormonpräparate, Schwangerschaft, Menstruation, Klimakterium (Wechseljahre), Hoden- bzw. Eierstocks-Veränderungen müssen mit berücksichtigt werden, denn sie können dafür sorgen, daß die folgenden Grundregeln nicht mehr in der beschriebenen Form zutreffen!

Im „Normalfall“ gilt also folgende Regel:
Beim rechtshändigen Mann (bzw. bei der rechtshändigen männlichen Person, denn die Regeln gelten auch für Kinder) schlägt der erste Revierkonflikt im rechten (männlichen) Revierbereich ein. Damit wird die rechte Seite „blockiert“. Ein weiterer Revierkonflikt schlägt, sofern der erste Konflikt noch aktiv ist, auf der linken Seite ein.
Beim linkshändigen Mann ist es umgekehrt. Dort schlägt der erste Konflikt auf der linken (weiblichen) Seite ein und der zweite Konflikt auf der rechten (männlichen) Seite.

Bei den Frauen (bzw. bei der rechtshändigen weiblichen Person) ist alles umgekehrt:
Die rechtshändige Frau hat ihren ersten Konflikteinschlag im linken (weiblichen) Revierbereich und den zweiten auf der rechten (männlichen) Seite.
Die linkshändige Frau hat den ersten Einschlag auf der rechten (männlichen) Seite und den zweiten entsprechend auf der linken (weiblichen) Seite.

Ab dem zweiten Konflikt im Revierbereich gelten die „Regeln der Waage“, die ich aber erst später, bei dem entsprechenden Fachthema, erläutern werde.

Zur Verdeutlichung noch ein paar Beispiele:

Beispiel Kleinhirn

Wir haben es hier, wie Du ja schon weißt, mit den Attacke-Konflikten zu tun („Attacke, Besudelung, Verletzung der Integrität“). Diese Attacken können sowohl im Zusammenhang mit der personenbezogenen Händigkeit stehen als auch als lokale Konflikte ohne Händigkeitsbezug auftreten.

Eine linkshändige Frau erleidet bei einem heftigen Streit mit ihrem Ehemann (Partner) einen Konflikt und reagiert mit einem Brustdrüsenkrebs (Mamakarzinom) in der linken Brust (Partner-Seite). Bei diesem Streit spuckt der Mann seiner Frau ins Gesicht und zwar auf die rechte Wange. Die Frau fühlt sich dort besudelt (attackiert) und reagiert in der Folge mit einem Melanom an der rechten Wange.

Das Mamakarzinom ist hier mit der Assoziation zur personenbezogenen Händigkeit entstanden, während das Melanom als reale Besudelung lokal an der Wange empfunden wurde und ohne den Bezug zur Partner-Seite auftritt.

Beispiel Großhirn-Marklager

Auch im Marklager des Großhirns gibt es nur die personenbezogene Händigkeit oder den lokalen Konflikt. Wir haben es hier mit den Selbstwertkonflikten zu tun, also mit dem Konflikt in irgendeinem Bereich nicht mehr leistungsfähig genug zu sein, bzw. uns nicht mehr leistungsfähig genug zu fühlen.

Ein rechtshändiger Mann hat Schmerzen in der rechten Schulter, die nicht von einer Verletzung oder einer besonderen körperlichen Betätigung der Schulter herrühren. Die Ursache ist also hier ein gelöster Selbstwerteinbruch in Bezug zum Partner (bezogen auf den Schulterbereich = „ich bin ein schlechter Partner“). Das ist häufig der Bezug zum Ehe-/Lebenspartner, kann aber auch z.B. der Geschäftspartner sein. ( = personenbezogene Händigkeit)

Bei dem oben genannten Beispiel mit der Gitarre hatten wir einen lokalen Konflikt ohne einen Personenbezug.

In der abschließenden Grafik siehst Du noch einmal die Gehirnanteile mit ihrem jeweiligen Bezug zur Händigkeit. Der Teddy steht für die Möglichkeit des lokalen Konflikts und der Hirsch steht für die revierbezogene Händigkeit.

Händigkeit und Gehirn in der GNM