GNM und die Feuerwehr (II)

22. Februar 2013

Hoffentlich hast Du den vorherigen Artikel gut „verdaut“, es war ja schon ein ganz ordentlicher „Brocken“.

Vielleicht kennst Du diesen Aspekt auch aus unserem Sprachgebrauch: „Den Brocken muß ich jetzt erst einmal verdauen.“

Die Zweiphasigkeit der „Erkrankung“

Das zweite biologische Naturgesetz besagt, daß jede „Krankheit“ zweiphasig verläuft, sofern es zur Konfliktlösung kommt.
Es gibt die konfliktaktive Phase (ca-Phase) und die sogenannte „Heilungsphase“ (pcl-Phase).
Es ist ähnlich wie bei der Feuerwehr. Ab dem Alarmsignal ist Streß und voller Einsatz angesagt. Alles andere wird zurückgestellt, die Gedanken sind nur bei der Katastrophe.
Ist der Einsatz erledigt, kehrt Ruhe ein, der Streß läßt nach und man kann wieder an anderes denken.

Bei Mensch und Tier ist es ähnlich. Ab dem Moment des Konfliktschocks (z.B. der Angst zu verdursten) schaltet der Körper auf Streß. Der Appetit läßt nach, der Schlaf wird schlechter, die Gedanken kreisen nur um das „Problem“ und es startet ein bestimmtes „Sonderprogramm“ (in diesem Fall ein Nierensammelrohr- bzw. Nierenzell-Karzinom), welches helfen soll, das Problem, den biologischen Konflikt, zu bewältigen.

Hamerscher Kompaß

Ist das Problem gelöst (Konfliktlösung), dann kommt die zweite Phase, die „Heilungs“-, Erholungs- oder Regenerationsphase. In dieser Phase wird der Körper müde, weil die kräftezehrende aktive Phase wieder ausgeglichen werden muß. In diese Phase gibt es auch Schwellungen, Entzündungen, evtl. Fieber.
In der Regel bemerken wir oft nur diese zweite Phase. Die Streßphase bleibt häufig unbemerkt. Ganz im Gegenteil, wir sind dann oft (zumindest am Anfang) sehr aktiv und das ist in unserer leistungsorientierten Gesellschaft ein wünschenswerter Zustand.

Wenn ich meinen Konflikt nicht lösen kann, dann bleibt das Geschehen (das Sonderprogramm, die „Krankheit“) einphasig. Das wäre so, als würden unsere Feuerwehrleute den Brand nicht unter Kontrolle bekommen. Dann würden sie irgendwann, wenn sie keine Ablösung bekommen würden, vor Erschöpfung umfallen.

Uns kann in unserem Körper aber keiner ablösen.

D.h. wir sollten sehen (zumindest in den meisten Fällen), daß wir unseren Konflikt gelöst bekommen, weil wir sonst an „Auszehrung“ zu Grunde gehen.

Wir hatten ja abgemacht, daß Du mir nichts glauben sollst. Du kannst es überprüfen oder noch besser, am eigenen Körper erfahren. Das heißt nicht, daß ich Dir jetzt „Krankheiten“ an den Leib wünsche, damit Du experimentieren kannst.
Es ist anders gedacht. Da wir alle „ständig“ irgendwelche „kleinen“ Sonderprogramme laufen haben, kannst Du sie nutzen, um Deine Beobachtungen anzustellen.
Nimm die nächste „Erkältung“, die Du bekommst. Die Erkältung ist die zweite Phase eines Sonderprogramms. Du mußt also ein paar Tage vorher, bevor die Erkältung „durchbrach“, insgesamt stressiger“ unterwegs gewesen sein. Eventuell hast Du schlechter geschlafen, nicht so einen Appetit gehabt, Dir war es eher kalt.
Versuche Dich und Deinen Partner, Deine Kinder, Eltern, Freunde einfach einmal in Bezug auf die „Zweiphasigkeit“ zu beobachten.
Also immer wenn Du eine warme, entzündliche, fiebrige, schlappe oder müde Phase beobachtest, muß vorher eine konfliktaktive (kalte, stressige, appetitlose Phase mit weniger Schlaf gewesen sein.
Je stärker der Konfliktschock, je dramatischer das Geschehen, um so ausgeprägter sind die Phasen.

Der biologische Konfliktschock (DHS)

Das erste biologische Naturgesetz beschreibt, daß jedes Sonderprogramm mit einem biologischen Konfliktschock gestartet wird. Dieser Konfliktschock wird in der Germanischen Neuen Medizin ® DHS genannt.
Das ist ein Moment, in dem unser Organismus merkt, daß er mit dieser besonderen Situation nicht mit den Standard-Körperfunktionen fertig wird.

Bei der Feuerwehr ist es die Alarmmeldung, bei uns Menschen ist es eine Art „Schockerlebnis“. Denke an den Bergsteiger oder den Flugzeugabsturz. Das sind besonders dramatische Fälle. Es können aber auch „einfache“ Programme sein, wie unser Schweißdrüsen-Sonderprogramm.
Je schwerer der Konflikt-Schock, um so heftiger sind auch die körperlichen Reaktionen.

So ist es auch bei der Feuerwehr. Brennt nur eine kleine Bushaltestelle am Straßenrand, wird nicht das volle Programm aufgefahren und die Umgebung bekommt kaum etwas davon mit. Der Leiterwagen, und die großen Löschfahrzeuge kommen dann nicht zum Einsatz. Brennt aber ein Mehrfamilienhaus in der Stadt, dann wird das volle Programm aktiviert und es steht in allen Zeitungen.

Es gibt viele kleine Programme, an die wir uns so gewöhnt haben, sodaß wir sie nicht als dramatisch oder krankhaft empfinden. Wir kennen sie und haben keine Angst davor. Z.B. das Schweißdrüsen- oder Speicheldrüsenprogramm. Viele Programme laufen auch nur ganz schwach ab, ohne daß wir es merken.

Ein Konfliktbeispiel

Eine Frau, deren Kind verunglückt ist, könnte mit einem „Mutter-/Kind-Sorgekonflikt“ reagieren.

Und jetzt versuche bitte das Geschehen mit der Feuerwehr zu vergleichen. Die Feuerwehr bekommt eine Alarmmeldung. Der Inhalt dieser Alarmmeldung entscheidet nun darüber, welches (Sonder)-Programm die Feuerwehr abspult. Bei einem Brand sind andere Mittel und Gerätschaften erforderlich, als bei einem Autounfall mit eingequetschten Personen.

Mutter Natur macht es genauso: Der Inhalt der „Konfliktmeldung“ bestimmt auch hier das Sonderprogramm.
Bei der Alarmmeldung „Kind verletzt oder krank“ werden andere „Mittel“ benötigt, als bei der Meldung „Verhungerung-Gefahr“ oder „Todesangst“.

Versetze Dich einmal in eine Zeit zurück, als es noch keinen „Supermarkt“ gab oder auch noch einige tausend Jahre weiter zurück.
Mutter Natur sagt: „Das Kind ist krank, es muß bestmöglich versorgt werden, wir brauchen gute Nahrung!“
Es wird nun durch den Konfliktinhalt „Mutter-/Kind-Sorge“ das Sonderprogramm „Milchproduktion mit Hilfe der Brustdrüsen“ gestartet. Das heißt, die Brustdrüsen werden aktiviert und es entsteht Zellteilung in den Brustdrüsen, mit dem Sinn, dem kranken Kind mehr Milch zur Verfügung zu stellen.
Wenn wir diesen Vorgang nicht kennen, dann sagen wir, das ist krank ( = Brustdrüsenkrebs, Mamma-Karzinom), da wachsen Zellen, das ist bösartig, das müssen wir wegschneiden, bestrahlen, vergiften oder was auch immer.
Kennen wir das Programm, dann wissen wir was da abläuft, dann können wir uns um die Konfliktlösung bemühen, falls sie nicht schon erfolgt ist. Dann haben wir keine Angst und dann muß nur noch in ganz seltenen Fällen operiert werden.

Dieses Sonderprogramm würden wir heute, in unserer zivilisierten Welt nicht mehr benötigen, es läuft aber trotzdem noch ab, genauso, wie wir diesen Gänsehauteffekt bei bestimmten Geräuschen (der beim WDR5 beschrieben wurde) noch aus der Urzeit haben.

Vielleicht wird dieses Sonderprogramm der Brustdrüsen von der Natur wieder eingestellt, wenn wir auch in 500.000 Jahren beim Aldi noch Milch kaufen können. Aber das müssen wir erst abwarten. 🙂

Wird das Kind nun schnell wieder gesund ( = der Konflikt ist gelöst), dann ist das „Tumor“-Wachstum auch nur gering und wird vermutlich gar nicht bemerkt.
Liegt das Kind z.B. für längere Zeit im Koma ( = lange Konfliktaktivität), dann wachsen die Brustdrüsen „ordentlich“ weiter und es entsteht ein entsprechender Brusttumor (Knoten).

Es gibt außer dem Konfliktschock (DHS) noch zwei andere „Möglichkeiten“ ein Sonderprogramm zu starten. Das werde ich Dir aber später erst erläutern.

Im nächsten Beitrag befassen wir uns mit dem vierten biologische Naturgesetz, das hatten wir ja im letzten Beitrag übersprungen.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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