Mikroben-Inflation in den Medien

20. Februar 2013

Bisher kannte ich die Inflation nur aus dem Finanzsektor. Doch in den letzten Tagen entdecke ich einen ähnlichen Effekt auch in der „Gesundheitsbranche“ und zwar bei den Mikroben.

Was bedeutet der Begriff Inflation eigentlich?

Wenn ich den guten alten Duden zu Rate ziehe, dann finde ich dort:  „lat. Inflatio = das Aufschwellen“. An anderen Stellen wird es auch mit „Aufblähen“ übersetzt.

Und dieses Gefühl habe ich bei der aktuellen Medienlandschaft. Da wird etwas aufgebläht und zwar die Mikroben-Angst.

Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus den aktuellen Medien:

Neues Coronavirus umgeht Immunabwehr – Focus online 19.02.1013:

 […] Bislang sind weltweit zwölf Krankheitsfälle mit einem neuen Coronavirus bekannt – doch vielleicht ist das nur die Spitze des Eisbergs. Forscher haben beobachtet, dass der gefährliche Erreger ähnlich wie Erkältungsviren die Immunabwehr des Menschen umgehen kann. […]

Patient in Großbritannien stirbt an SARS-ähnlichem Atemwegsinfekt – Welt online 19.02.2013

 […] London (dapd). Ein Patient in Großbritannien ist nach der Infektion mit einem dem SARS-Erreger ähnelnden Virus gestorben. Der Mann sei in einem Klinikum in Birmingham behandelt worden, wo er schließlich am Sonntag starb […]

Die Grippewelle hat Bayern erreicht – Augsburger Allgemeine 19.02.2013

[…] Nun hat die Grippewelle auch Bayern erreicht. In den vergangenen drei Wochen nahm die Zahl der gemeldeten Influenza-Erkrankungen stark zu. […] Mindestens sieben Menschen sterben an der Grippe […]

Zweite Grippe-Tote – Berlinerin stirbt durch Influenza-Viren – Berliner Morgenpost 19.02.2013

Vogelgrippe in Brandenburg – agrarheute.com 18.02.2013

 […]14.500 Tiere mussten am Samstag gekeult werden. […] Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe H5N1 in einem brandenburgischen Entenmast-Betrieb sind dort am Samstag rund 14.500 Tieren getötet worden. […]

So langsam müssen wir uns vielleicht fragen, wann wir denn gekeult werden, wenn die Viren und Bakterien wie verrückt um sich greifen.

Wenn wir nicht genau wüßten, daß sich dieser ganze Infektionsschwindel auf den Wissenschaftsbetrug von Pasteur gründet, dessen Fälschung inzwischen sogar bei Wikipedia in der Rubrik „Betrug und Fälschung in der Wissenschaft“ aufgeführt ist, dann könnte uns Angst und Bange werden.

[…] In den privaten Einträgen Louis Pasteurs entdeckte Dr. Gerald L. Geison vom Historischen Institut der Universität Princeton in New Jersey u. a. eine Reihe gravierender Abweichungen zu seinen tatsächlich publizierten Arbeiten. Laut Notizbuch benutzte Pasteur z. B. einen anderen Impfstoff gegen Milzbrand als er in seinen Veröffentlichungen angegeben hatte. […]

Angst und Bange … vielleicht ist das ja die Absicht hinter dieser ganzen Medienkampagne. Und eine Begründung dafür könnte ich auch gleich mitliefern. Wie Du ja inzwischen weißt, entstehen sogenannte Krankheiten durch Konfliktschocks, die in vielen Fällen durch Ängste ausgelöst werden. Wenn nun diese Ängste in den Medien bewußt geschürt würden, könnten dadurch wieder neue Patienten „produziert“ werden.

Und das ist auch bitter nötig, wenn wir uns die folgenden Meldungen anschauen:

Rhön-Klinik insolvent – Main-Post  19.02.2013

 […] Die Rhön-Klinik Professor Dr. Dr. Elmar Keck in Gersfeld hat Insolvenz angemeldet. Darüber informierte der vorläufige Insolvenzverwalter Franz-Ludwig Danko in einer Pressemitteilung. Erst im vergangenen Jahr war die private Rehaklinik in Gersfeld in einen Neubau gezogen. […] „Die Insolvenzanmeldung hat keine Auswirkungen auf den laufenden Betrieb der Klinik und vor allem nicht auf die Versorgung der Akut- und Reha-Patienten“[…]

Senat stützt angeschlagene Bremer Kliniken – Biermann-medizin.de 20.02.2013

[…] Um den Bestand der vier städtischen Bremer Krankenhäuser zu sichern, müssen die Steuerzahler tief in die Tasche greifen, kündigt Gesundheitssenator Hermann Schulte-Sasse an. […] Der Bremer Senat muss die tief in die roten Zahlen gerutschten städtischen Kliniken mit Millionen stützen. Die Regierung des kleinsten Bundeslandes beschloss am Dienstag, das Stammkapital für das Klinikum Mitte um acht Millionen Euro und für das Klinikum Nord um zwei Millionen Euro aufzustocken. […]

Krankenhäuser fordern „faire Klinikfinanzierung“ – Ärzteblatt 19.02.2013

 […] Noch im ersten Halbjahr 2013 benötigten die Krankenhäuser dringende finan­zielle Hilfe […] „Die Lage der Krankenhäuser spitzt sich zunehmend zu einem Problem von nationaler Tragweite zu. […] „In den Krankenhäusern herrscht Alarmstimmung. Im letzten Jahr machten rund 40 Prozent der Kliniken Verluste, in 2013 wird voraussichtlich jedes zweite Krankenhaus rote Zahlen schreiben“ […]

Der Zusammenhang zwischen den panikverbreitenden Medienartikeln und dem „Kliniksterben“ ist natürlich von mir nur konstruiert. Das ist bestimmt alles nur zufällig so.

Auch die vielen unnötigen Operationen, die immer mal wieder (sogar in den Medien) angeprangert werden, sind bestimmt nicht im Zusammenhang mit den miserablen finanziellen Zuständen in den Kliniken zu betrachten.

Nein, soviel Moral trauen wir unseren Klinikärzten doch noch zu … sie werden uns doch nicht bewußt verstümmeln, um ihre Klinik und damit ihren Arbeitsplatz zu retten … nein … was kommt mir da nur alles in den Sinn …

Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Allerdings, und da sollte die medizinische Forschung doch einmal ihr Augenmerk drauf richten, könnte es doch sein, daß das Problem der Kliniken gar kein finanzielles Problem ist.  Sondern die Vermutung liegt doch nahe, daß die bösen Viren, Bakterien und Pilze die Immunabwehr der Krankenhäuser durchbrochen haben und nun kräftig am Klinikgetriebe knabbern. Wer diesen Beweis erbringt, steht bestimmt ganz oben auf der Nobelpreisanwärter-Liste.

Und wenn „der Hamer“ sagt, daß die Pilze und Bakterien dazu da sind „den Müll abzuräumen“ … 😉 aber nein, jetzt höre ich besser auf …

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

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