Mythos Metastasen

4. Februar 2013

Gestern in meinem „Sonntagskrimi“ hatte ich das Thema Metastasen schon kurz angeschnitten, weil ich dazu so einen abenteuerlichen Artikel in der „Welt“ gefunden hatte.
Da ich das Thema sowieso schon einmal etwas ausführlicher erläutern wollte, mache ich es gleich jetzt.
Zu Beginn ziehe ich immer gerne eine Definition hinzu:

[…] Als Metastase … wird in der Medizin eine hypothetisch definierte (bzw. empirisch beobachtete) Absiedlung bezeichnet. […]

Na, da haben wir doch schon einmal etwas.
Wikipedia gibt wenigstens zu, daß es sich um eine Hypothese handelt, was die diversen „Krebs-Informationsstellen“ – oder sagen wir lieber „Desinformationsstellen“ – nicht tun.

Laß Dich durch den Begriff „empirisch beobachtet“ nicht verwirren. Dieser Ausdruck bedeutet nicht, daß diese wandernden Krebszellen gesehen wurden.

Sondern Empirie (= Erfahrung, Erfahrungswissen) bedeutet nur, daß die Erfahrung gemacht wurde.
Ein Beispiel:
Wenn Du 1000 Darmkrebspatienten untersuchst, und von denen 50 % beispielsweise sofort, oder im Laufe der Zeit weitere Tumoren an weiteren Organen haben, dann hast Du diese Tatsache empirisch, also durch Beobachtung festgestellt.
Und diese Beobachtung, daß da weitere Krebse an anderen Orten im Körper entstehen können, streitet ja auch niemand ab.
Die Hypothese ist nun, daß sie (die ursprünglichen Krebszellen) von dem Ursprungsort zu dem Ort des Zweitkrebs (Tochtergeschwulst) wandern.

Tochtergeschwulst

Tochtergeschwulst, hmm, da kommen mir soeben diverse „Sexismus-Debatten“ in den Sinn. Was müssen die Onkologen, die sich diesen Begriff ausgedacht haben, nur für ein Gedankenleben haben. Tochtergeschwulst … warum nicht Sohngeschwulst? Vielleicht sollten wir diese Dinger lieber Kindgeschwulst nennen, das wäre doch neutral. Vielleicht kann eine meiner Leserinnen sich da einmal an die entsprechende Regierungsstelle wenden und eine Beschwerde einreichen.

Aber zurück zum Thema:
Nun würden Wissenschaftler so eine Hypothese entweder durch Beweise untermauern oder die Hypothese verwerfen. In der Schulmedizin macht man das anders. Da nimmt man, damit die erste Hypothese nicht widerrufen werden muß, einfach ein paar weitere Hypothesen dazu. Das ist viel bequemer.

Diese Wanderung (Hypothese Nr. 1) hat trotz modernster Elektronenmikroskope noch nie jemand beobachtet.

Frage doch bitte einmal Deinen behandelnden Arzt nach der wissenschaftlichen Arbeit, die diese wandernden Krebszellen festgestellt hat! Bestehe dabei auf eine konkrete Antwort. Du must fragen und fragen, bis Du alles verstanden hast. Es geht um Deine Gesundheit.
Und wenn sie (diese Krebszellenwanderung) noch nicht beobachtet wurde, dann könnte sich doch die Vermutung (Hypothese) aufdrängen, daß der zweite Krebs genau so entsteht, wie der erste. Bei dem ersten Krebs kamen sie doch auch nirgendwo hergeschwommen. Warum können die Tumoren bei dem Zweitkrebs nicht nach den gleichen Regeln entstehen, wie beim Primärkrebs?

Wenn es diese Wanderungen der bösen Zellen aber geben würde, dann müßten doch alle Blutspenden auf metastasierende Krebszellen untersucht werden, oder?
Da wird dann gerne von „Fachleuten“ behauptet, daß diese bösen Krebszellen in einem anderen Körper nicht überlebensfähig sind. Das mag ja auch wohl sein (sooo bösartig sind sie dann ja doch nicht).
Dann frage ich mich allerdings, warum die bösen Zellen nicht überleben können, aber Spenderorgane schon und angeblich (aber dafür gibt es keinen Beweis) auch die Stammzellen, die bei der Leukämiebehandlung ganz gerne genommen werden. Da scheint etwas nicht zu stimmen …

Und wie können sich z.B. Krebszellen aus einem „Lungenkrebs“ (vom Zelltyp eines Adeno-Karzinoms) auf ihrer nie beobachteten „Wanderung“ zu einem „Knochenkrebs“ (Sarkom des Stützgewebes) umwandeln? Die machen also zusätzlich noch eine Metamorphose durch (Hypothese Nr. 2).

Das wäre ungefähr so, als würdest Du Deinen Hund (als Primärtumor) ins Auto (Blut) stecken und mit ihm zum Supermarkt (der Ort des Zweitkrebs) fahren, und wenn Du beim Supermarkt angekommen bist, hast Du plötzlich drei Katzen (Zweittumoren) im Auto, und der Hund ist nicht mehr da. Wobei diese Fahrt natürlich keiner nachweisen kann.
Manchmal fährst Du dann auch noch verkehrt herum durch eine Einbahnstraße, das nennt die Schulmedizin dann „retrograde Metastasierung“ (Hypothese Nr. 3) (eine Verschleppung von Geschwulstkeimen entgegen der Blutstromrichtung). Aber mach Dir da keine Gedanken, da diesen Vorgang keiner beobachten kann, bekommst Du auch keinen Strafzettel.

Seit ich den Artikel in der „Welt“ (siehe oben) gelesen habe, weiß ich wenigstens, warum diese wandernden Krebszellen noch keiner gesehen hat. Weil sie sich als normale Körperzellen tarnen (Hypothese Nr 4).

[…] manch eine Metastasenzelle entkommt ihnen problemlos, weil sie sich als normale Körperzelle tarnt. […]

Das ist ja einfach, daß ich da nicht selber drauf gekommen bin …

Damit die Metastase aber erst einmal wandern kann, muß sie sich von ihrem Zellverband, mit dem sie fest aneinander“klebt“, lösen (Hypothese Nr. 5). Dann müssen die „Guten“ den „Bösen“ noch einmal kurz helfen, denn Enzyme, sog. Proteasen, müssen ein Loch in die Gewebebarriere „fressen“, damit die Metastasenzellen überhaupt weg können (Hypothese Nr. 6). Während der Wanderung müssen sich die „Bösen“ aber erst noch gegen das Immunsystem („die Guten“) zur Wehr setzen (Hypothese Nr. 7). Diese „Guten“ nennt man Killerzellen, obwohl das ja eher ein Begriff für die „Bösen“ wäre.
Und wenn die bösen Krebszellen an ihrem Zielort angekommen sind, dann müssen sie noch „ihre Umgebung an ihre Bedürfnisse anpassen“ (Hypothese Nr. 8).

Dann habe ich bei Wikipedia die interessante Frage „Können Metastasen selbst metastasieren?“ gefunden, und sie wird dort so beantwortet:

[…] Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand bilden Fernmetastasen selbst keine Metastasen. Sie entstehen offensichtlich ausschließlich aus Zellen des Primärtumors. […]

Na, da fällt mir aber ein Stein vom Herzen.

Was die Vollzähligkeit und die Reihenfolge der Hypothesen angeht, möchte ich mich nicht festlegen.

Also: mir persönlich sind das ein paar Hypothesen zuviel an einer Stelle.

Und nun schauen wir uns das ganze Geschehen noch aus der Sicht der „Neuen Medizin“ bzw. „Germanischen Neuen Medizin ®“ an:

Ein weiteres Krebsgeschehen an einem weiteren Organ wird dort nicht abgestritten. Die Frage ist nur, wie kommt es da hin?

Wenn Du die ersten Artikel meiner Einführungsserie schon gelesen hast, dann weißt Du, daß unser Körper unter bestimmten Bedingungen sogenannte Sonderprogramme startet.

Warum sollte er nicht unter den entsprechenden neuen Bedingungen (= weitere Katastrophen, = biologische Konflikte) ein weiteres Sonderprogramm starten?
Und wenn das Geschehen dann auch noch in einem Gehirn-CT nachgewiesen werden kann, dann ist das mehr als einleuchtend und ohne Hypothese.

Auch dafür ein Beispiel:
Nehmen wir an, Du bekommst von dem Arzt Deines Vertrauens gesagt, daß Du einen Darmkrebs hast und dieser Krebs würde schnell wachsen und bald den ganzen Darm versperren. In der Angst, die Du nun möglicherweise verspürst, wenn Du die GNM noch nicht kennst, könntest Du plötzlich Panik bekommen und befürchten, daß Du dann verhungern mußt.
Diese Verhungerungsangst löst dann wiederum ein Sonderprogramm aus. Und zwar bekommt die Leber vom Gehirn den „Befehl“ aktiver zu werden. Dauert das Empfinden der Verhungerungsangst länger an, beginnt ein Leberkrebs zu wachsen, damit die Leber noch mehr leisten kann.
Das sind von der Natur eingeübte Abläufe, um mit Notsituationen besser fertig zu werden.

In den weiteren Artikeln der Startserie werde ich darauf weiter eingehen.

Die UICC (Internationale Vereinigung gegen Krebs) forderte heute am Weltkrebstag auf,

[…] über schädliche Mythen und Mißverständnisse bei Krebserkrankungen aufzuklären.[…]

Betrachte diesen Artikel als kleinen bescheidenen Beitrag meinerseits, mit dem Mythos Metastasen aufzuräumen.
Bis die Tage – bleib gesund

Richard

2 Kommentare auf "Mythos Metastasen"

  1. F. sagt:

    Kommentar zum gewählten Beispiel Darmkrebs.
    1. Wenn der Darm durch einen Tumor blockiert/ verschlossen werden kann. Han ich doch Angst vor einem Darmverschlusd und nicht das ich verhungere…
    2. Warum soll die Leber mehr leisten wollen? Was gibt es hier zu entgiften /zu kompensieren?
    3. Wie ist dann bei einem Darmkrebs die oft einhergehende Bildung von Metastasen in Leber, Lunge und Lymphknoten zu deuten. Was sind die Gründe?

    G.F

    • Jürgen sagt:

      Hallo G.F.,

      wenn man sich nicht intensiv genug mit der GNM und den „5 biologischen Naturgesetzten“ beschäftigt, kann natürlich der Eindruck entstehen, dass der Körper so „denkt „ wie du es beschrieben hast…!

      Ich werde dir hier mal einen wichtigen Basis-Satz der 5bn mit auf den Weg geben…:

      Im Sinne der Entdeckung, der 5 biologischen Naturgesetze von Dr. Hamer, ist jede Veränderung im lebenden Organismus ein Anpassungsversuch auf die subjektive empfundene Lebenssituation, ein sogenanntes Sonderprogramm.
      Die Leber, die Lunge, die Lymphknoten denken nicht auf Deutsch, Englisch, oder Portugiesisch, in zivilisiertem Bewusstsein, sondern die Psyche, dein Gehirn und deine Organe reagieren im Moment des Schocks synchron im Hinblick aufs Überleben.

      Ein Bekannter hatte es mal so beschrieben, dass der menschliche Körper eine Seele mit einer Hülle ist. Find ich ziemlich treffend.

      Wenn die Notsituation mit dem Darm eintritt, dann wird die Leber versuchen ein Optimum aus der Nahrung zu holen, und Lymphknoten sind Filterorgane im Hinblick auf abgestorbene Zellen die durch das Lymphsystem „beseitigt“ werden. Klar dass diese dann anschwellen.

      In der alten Seite von Dr. Hamer kannst du einiges nachlesen zum Thema Metastasen…:

      http://www.neue-medizin.de/html/metastasen.html

      Die Seite wird zwar nicht mehr gepflegt, aber zum Einstieg ist sie sehr hilfreich.

      Auch hier kannst du einiges zu verschiedenen Krankheiten lesen…:

      http://www.neue-medizin.de/html/sonderprogramme.html

      Liebe Grüße von Jürgen

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