Naturgesetze

27. März 2013

Was ist ein Naturgesetz

Gerne kann ich Dir beispielhaft ein paar Naturgesetze aufzählen:

  • Elektromagnetismus
  • Newtons Gravitationsgesetz
  • Gesetz von der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum
  • Heisenbergsche Unschärferelation
  • Ohmsche Gesetz
  • Gesetze der Thermodynamik
  • Die fünf biologischen Naturgesetze

Bei den Recherchen zu diesem Thema habe ich festgestellt, daß es, was die Definition betrifft, ähnlich ist wie bei der Diagnose in der Medizin. Frage 5 Mediziner und Du bekommst 7 Diagnosen. Bei den Wissenschaftlern ist es vergleichbar. Eine einheitliche Definition für ein Naturgesetz scheint es nicht zu geben.

Hier ein paar Beispiele:

Einem pdf-Dokument eines 9 seitigen Referates „Was sind Naturgesetze“ von Dennis Pongs (Uni Münster), geht als kurze Definition folgendes voraus:

[…] Naturgesetze sind (Beschreibungen von) Regelmäßigkeiten im Verhalten realer Systeme […]

Das hört sich doch schon einmal gut an, und wir Laien können es auch verstehen.
Naturgesetze sind demnach die Regelmäßigkeiten (also die regelmäßigen Abläufe) selbst  oder die Beschreibungen davon in realen Systemen (z.B. in unserem Körper).

Unter Wissen.de im Lexikonbereich steht folgendes:
Naturgesetze sind

[…] Gesetze, die dem Naturgeschehen zugrunde liegen; alles Naturgeschehen untersteht einem zu allen Zeiten und überall unter den gleichen Bedingungen wiederkehrenden Zusammenhang. Naturgesetze sind Versuche des Menschen, diese Eigengesetzlichkeit der Natur in Funktionsbeziehungen zu fassen.[…]

Hier wird behauptet, daß es in der Natur gewisse Gesetze gibt, die dem Naturgeschehen zugrunde liegen und daß die Naturgesetze nun die Versuche des Menschen sind, diese Gesetze zu beschreiben.

Die 5 Biologischen Naturgesetze der Germanischen Neuen Medizin ® sind solche Beschreibungen. Sie erklären die Ursachen und die Abläufe von bestimmten Veränderungen (Sinnvolle Biologische Sonderprogramme) in unserem Körper.

Naturgesetze versus menschliche Gesetze

Menschliche Gesetze sind von Menschen gemacht, sie sind flexibel und verhandelbar. Deshalb heißt es ja auch Gerichts-„verhandlung“.

Naturgesetze laufen nach festen Regeln ab, sie sind starr, sie sind nicht verhandelbar und wir haben nur einen unmittelbaren Einfluß darauf.

Wenn ich ein Glas aus einer gewissen Höhe fallen lasse, dann wirkt das Newton’sche Gravitationsgesetz, das Glas fällt zu Boden und bricht entzwei. Selbst wenn ich die Natur bitte, dieses eine Mal, doch eine Ausnahme zu machen. Das wird nicht funktionieren. Das Glas fällt, wenn ich es nicht festhalte, auf jeden Fall hinunter.
Möchte ich das vermeiden, muß ich dafür sorgen, daß es gar nicht erst fällt. Das ist mein unmittelbarer Einfluß. Dadurch setze ich nicht das Newton’sche Gravitationsgesetz außer Kraft, sondern ich sorge dafür, daß das Glas trotz des wirkenden Gesetzes nicht kaputt geht.
Du kannst das Gesetz übrigens auch nicht dadurch außer Kraft setzen, daß Du das Glas vorher mit Medikamenten füllst.

Wenn Du mit Deinem Auto mit einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern durch eine enge Kurve fährst, dann wirst Du Dich mit dem Wagen überschlagen, dafür sorgt das Gesetz der Fliehkraft. Das ist nicht verhandelbar. Selbst wenn Du die Natur bittest, eine Ausnahme zu machen, weil Du Deiner Freundin einmal ordentlich imponieren möchtest. Du wirst das Gesetz der Fliehkraft nicht davon überzeugen können eine Ausnahme zu machen.
Nur unmittelbar hast Du einen Einfluß, indem Du mit einer angemessenen Geschwindigkeit fährst und Du dadurch trotz der Wirkung der Fliehkraft auf der Straße bleibst.
Du kannst das Gesetz übrigens auch nicht dadurch außer Kraft setzen, daß Du vorher Antibiotika oder Chemotherapeutika in Deinen Tank füllst.

Wenn aufgrund von thermischen Gesetzen plötzlich der Hurrikan auf Deine Stadt zukommt, dann kommt er einfach, ob Du damit einverstanden bist oder nicht. Und Du must sehen, wie Du damit am besten zurecht kommst. Der Hurrikan läßt nicht mit sich handeln. Er ist die Folge thermischer Naturgesetze.
Und wenn der Hurrikan noch so bösartig ist, da hilft auch keine Chemotherapie.

Gewitter durch Naturgesetze

Und wenn Du bei 40 Grad im Schatten in die pralle Sonne gehst und dabei sogar noch Sport treibst, dann fangen Deine Schweißdrüsen an Schweiß zu produzieren, ob Du es möchtest oder nicht. Du kannst es nicht verhindern, weil diesem Vorgang ein biologisches Naturgesetz zugrunde liegt. Das ist mit der Natur nicht verhandelbar.
Du hast in diesem Fall jedoch den unmittelbaren Einfluß darauf zu reagieren, indem Du Dich weniger bewegst oder indem Du in in eine kühle Umgebung gehst.
Du kannst das Gesetz übrigens auch nicht dadurch außer Kraft setzen, indem Du entsprechende Medikamente zu Dir nimmst.

Wenn der Elefant einen Verhungerungs-Konflikt erleidet, und der Konflikt eine Weile anhält, dann bekommt er ein Leber-Karzinom zur besseren Aufschlüsselung der noch vorhandenen Nahrung. Das ist ein Naturgesetz. Da hilft auch kein gutes Zureden, doch bitte jetzt einmal eine Ausnahme zu machen. Der Elefant hat jedoch eventuell einen unmittelbaren Einfluß, indem er weiterzieht in ein Gebiet, wo er wieder ausreichend Nahrung vorfindet.
Der Elefant kann das Gesetz übrigens auch nicht dadurch außer Kraft setzen, daß er entsprechende Medikamente zu sich nimmt.

Wenn der Bergsteiger in der Gletscherspalte nicht genug Wasser zu trinken bekommt, dann wächst ein Nierensammelrohr– (bzw. Nierenzell-)Karzinom, um mehr Wasser im Körper zurückzuhalten. Das ist ein Naturgesetz. Da hilft auch kein gutes Zureden, ein Appell an die Niere, das doch bitte jetzt nicht zu tun. Der Bergsteiger hat jedoch theoretisch einen unmittelbaren Einfluß, indem zusieht, daß er wieder Flüssigkeit zu sich nimmt.
Der Bergsteiger kann das Gesetz übrigens auch nicht dadurch außer Kraft setzen, daß er entsprechende Medikamente zu sich nimmt.

Natürlich kann die Medizin einen gewissen Einfluß nehmen. Es können mit Medikamenten Symptome „gelindert“ werden, es kann ein Organ herausoperiert werden. Es kann in der konfliktaktive Phase der Streß gemindert oder in der konfliktgelösten Phase das Fieber gesenkt oder der Körper aufgeputscht werden.
Aber was macht das für eine Sinn, wenn die zugrundeliegenden Naturgesetze und deren Nutzen nicht verstanden werden und dadurch häufig sogar genau das Falsche gemacht wird?

Das 5. Biologische Naturgesetz der GNM besagt, daß alle Sonderprogramme einen biologischen Sinn haben.

Wenn der Körper den Streß benötigt, um ein Problem zu lösen, dann muß ich ihm den Streß lassen und/oder ihm bei der Problemlösung helfen.
Der Elefant benötigt den Streß und die Unruhe, um neue Weideplätze ausfindig zu machen. Hat er die gefunden, dann benötigt die Leber keine zusätzlichen Zellen mehr.
Der Bergsteiger benötigt Flüssigkeit. Bekommt er die nicht, wird er mit oder ohne Medikamente auf jeden Fall verdursten.

Ist der Körper in der natürlichen Regenerationsphase, die er nach der konfliktaktiven Streßphase auch benötigt, dann muß ich ihm die Ruhe lassen, damit er sich erholen kann.

Wir werden ja auch nicht mit Medikamenten aus unserem Schlaf rausgerissen. Auch diese Erholung benötigen wir.

Benötigt der Organismus eine gewisse Körpertemperatur, um die Vorgänge in der pcl-Phase ordentlich durchzuführen, dann muß ich ihm die Körpertemperatur lassen.

Der Mediziner sollte nur dann eingreifen, wenn es notwendig ist. Um das aber entscheiden zu können, ist die Kenntnis der Biologischen Naturgesetze absolute Voraussetzung. Solche Eingriffe sind durchaus gelegentlich angeraten, weil bei uns Menschen die Sonderprogramme nicht mehr in der ursprünglich vorgesehenen Weise ablaufen (siehe: Die Schwere der Krebserkrankung) oder weil uns wichtige Mikroben (z.B. Tuberkelbakterien) fehlen.

Das Naturgesetz von der Anomalie des Wassers

Nehmen wir zum Beispiel das Naturgesetz von der Anomalie des Wassers. Wasser hat seine höchste Dichte bei 4 Grad Celsius und dehnt sich, wenn es weiter abgekühlt wird und dann gefriert, um fast 10 % aus.
Jetzt kommen sogenannte Wissenschaftler oder Mediziner daher und sagen:
“ Mit dem Wasser ist etwas nicht in Ordnung, das verhält sich so anders als andere Stoffe. Wenn Wasser zu kalt wird, dann verhält es sich scheinbar mitotisch, es bilden sich Tumoren, wir können eine enorme Raumforderung feststellen. Das müssen wir unbedingt bekämpfen. Wasser das sich unter 0 Grad abkühlt ist bösartig.“

Naturgesetz Wasseranomalie

Quelle: Wikipedia

Nehmen wir jetzt weiterhin an, daß es den „Wissenschaftlern“ gelingen würde, diese Bösartigkeit des Wassers medikamentös „in den Griff zu bekommen“, dann wäre das gleichbedeutende mit dem Ende des Lebens auf dieser Erde. Und das nur, weil die Wissenschaftler einen biologischen Sinn für eine „Bösartigkeit“ gehalten haben.

Und ähnlich ist es bei uns Menschen. Da gibt es „Wissenschaftler“, die bestimmte naturgesetzliche Zusammenhänge nicht verstehen. Deshalb werten sie ein Tumorgeschehen, welches einen natürlichen Sinn hat, als bösartig und versuchen es zu bekämpfen.
Schau Dich in Deinem Umfeld um, und Du wirst feststellen, das dieser „Kampf gegen das Böse“ in der Regel das Ende des Lebens des Patienten bedeutet.

Möchte ich mich einem Mediziner anvertrauen, dann kennt er im Optimalfall die biologischen Naturgesetze. Nur dann ist er in der Lage mich richtig (= gemäß den Naturgesetzen) zu behandeln. Kennt er die Naturgesetze nicht, wird sehr häufig sehr viel Schaden angerichtet.

Weil diese Unkenntnis für uns alle einmal zu einer Überlebensfrage werden kann, möchte ich Dich bitten, mitzuhelfen, die Germanische Heilkunde ® mit ihren fünf biologischen Naturgesetze bekannt zu machen.
Danke.
Bis die Tage – bleib gesund

Richard

2 Kommentare auf "Naturgesetze"

  1. david sagt:

    Grüsse,

    ist gut erläutert, aber die NM mit Elektromagentismus, dem Ohmschen Gesetz und den Gesetzen der Thermodynamik zu vergleichen, ist dann doch etwas gewagt. das 5BN ist streng genommen kein Gesetz, sondern eher einer vermutete Implikation aus den Beobachtungen von Hamer, also eher eine metaphysische Behauptung über den Sinn der Sache. Mittlerweile hat man auch einige Sachen von Hamer widerlegt.. ansonsten schöne Seite 🙂

    • Richard sagt:

      Hallo David,

      lt. Prof. Harald Lesch „beschreiben Naturgesetze beobachtete oder vermutete Erscheinungen in der realen Welt. Sie sollen formulieren, wie Natur funktioniert.“
      (http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-naturgesetze-harald-lesch100.html)

      Nach der Definition von Prof. Lesch ist der Begriff „Naturgesetz“ also auch durchaus etwas weiter zu fassen. Sollte die medizinische Forschung eines Tages ihre Gelder mehr für sinnvolle Dinge ausgeben, als bisher, dann werden wir in dem Bereich der biologischen Naturgesetze bestimmt auch weitere Erkenntnisse gewinnen und evtl. bisherige Erkenntnisse revidieren müssen. Wenigstens stelle ich mir so eine Wissenschaft vor.
      Lt. Prof. Lesch’s Definition ist auch das 5. BN ein Naturgesetz, nach anderen Definitionen eher nicht. Aber mir geht es hier darum Menschen über die Entdeckungen von Dr. Hamer aufzuklären. Ob wir das nun Naturgesetze nennen oder nicht ist vielleicht sogar zweitrangig.

      Welche „Sachen“ hat man denn mittlerweile von Dr. Hamer widerlegt?

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

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