Über das Schwitzen

27. Juli 2013

In dem Artikel „Von Elefanten, Marathonläufern und einem Experiment“ der Einführungsserie hatte ich Dir kurz am Beispiel des Schwitzens die Funktionsweise eines Sonderprogramms erklärt.

Auf Heilpraxis.net wird etwas detaillierter über das Schwitzen geschrieben und auch erläutert, daß das Schwitzen vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird. Über das vegetative Nervensystem werden auch alle anderen „Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme“ (SBS) gesteuert, das heißt wir haben keinen direkten Einfluß darauf.

Schwitzen als Reaktion auf Attacke-Konflikte

Da die Schweißdrüsen zur Lederhaut gehören, können sie auch bei Attacke-Konflikten, die vom Kleinhirn gesteuert werden, reagieren.

Interessant fand ich auch folgenden Satz auf Heilpraxis.net:

[…] Das vegetative Nervensystem, das unbewußt funktioniert, ist dabei für den Schwitz-Mechanismus zuständig. Kein Wunder also, dass viele Menschen vor allem in stressigen Situationen, wenn das vegetative Nervensystem gereizt wird, verstärkt schwitzen. […]

Stressige Situationen gehen oft einher mit mentalen oder verbalen Attacken. Wenn ich unter Druck gesetzt werde (vom Chef, von der Kollegin, vom Ehepartner), dann kann ich das durchaus als kleine Attacke empfinden (muß ich nicht!) und mit mehr Schweißproduktion reagieren.
Daß nicht alle Menschen bei Streß mit Schwitzen reagieren, bedeutet eben, daß jeder den Streß anders empfindet.

Weitere Funktionen des Schwitzens

Der Schweiß regelt natürlich ganz allgemein die Körpertemperatur; der Körper wird durch die Verdunstungskälte abgekühlt.
Der Schweiß gibt Duftstoffe ab, auch Sexualduftstoffe. Aus dem Zusammenhang heraus haben wir auch die Redewendung „Den kann ich nicht riechen!“, wenn uns jemand unangenehm ist.
Das heutige „Eindieseln“ mit Parfümen jeglicher Art, ist nicht gerade förderlich, wenn es darum geht einen Partner zu finden, den ich gut riechen kann.

Schwitzen ist also grundsätzlich „normal“. Solltest Du allerdings übermäßig („krankhaft“) schwitzen, dann könntest Du das Thema Attacke-Konflikte einmal bei Dir durchleuchten.

Übrigens:
Die Brustdrüsen sind entwicklungsgeschichtlich aus den Schweißdrüsen entstanden. Da sie im weitesten Sinne auch zu den Attacke-Konflikten zählen (Attacke auf das „Nest“ bzw. Sorge oder Streit  um das „Nest“), findest Du bei einem SBS der Brustdrüsen den Hamerschen Herd natürlich auch im Kleinhirn. Dazu aber später mehr in den Fachbeiträgen zu den Sonderprogrammen der Brust.

 

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

Folgende Artikel könnten Dich auch interessieren:

Mistel und Krebs

Gänsehaut beim Kreidekratzen

Brustkrebs – Sorgen von der Seele schreiben

 

 

Schreibe einen Kommentar