Warum Kaiserschnitt als Lifestyle-Geburt so riskant ist

28. Januar 2013

Schwangerschaft und Geburt sind zwar nicht unmittelbar unsere Themen auf dieser Internetseite, aber dieser Artikel aus dem Fokus ist ein sehr schönes Beispiel dafür, daß der wirtschaftliche Nutzen in der heutigen Welt wichtiger ist als unsere Gesundheit.

Jedes dritte Baby kommt per OP.

Das ist erschreckend und beängstigend, erst recht folgende Aussage in dem Artikel:

[…]Im pfälzischen Landau etwa kommt inzwischen jedes zweite Neugeborene per Kaiserschnitt zur Welt[…]

Und dann wird in dem Focus-Artikel noch die Weltgesundheitsorganisation zitiert, die davon spricht, daß eine Kaiserschnitt-Rate von 15 % normal seien.

[…]Die WHO betrachtet eine Quote von bis zu 15 Prozent als gerechtfertigt.[…]

Solche Zahlen sollen uns suggerieren, daß es zwangsläufig viele Probleme gibt.

Das muß aber nicht sein!

Professor Alfred Rockenschaub, ehemaliger Leiter der Semmelweis-Frauenklinik, Wien, hat da andere Erfahrungen gemacht.  Bei 44.000 Geburten hatte seine Klinik eine Kaiserschnitt-Quote von etwas über einem Prozent. Das folgende Interview, veröffentlicht von der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Prof. Rockenschaub solltest Du unbedingt einmal lesen, erst recht, wenn Du eine Frau bist, die diese Erfahrung noch vor sich hat.

Die Frauen können es, man läßt sie nur nicht!

Meine persönliche Meinung ist übrigens, daß der Geburtsvorgang, der ja keinesfalls krankhaft ist, auch nicht in ein Krankenhaus gehört. (Obwohl … da findet ja schon ein rasantes Zellwachstum (Tumor?) statt :-))

Krankenhaus- und insbesondere Kaiserschnittgeburten sind längst nicht so risikolos, wie sie uns oft dargestellt werden.

Als Vater von fünf Kindern (bei vier unserer Kinder durfte ich Hausgeburten miterleben) weiß ich ein wenig, wovon ich rede.

Siehe auch hier:

Die Hausgeburt ist besser als ihr Ruf.

Laß Dich nicht mit irgendwelchen Zahlen und Statistiken verunsichern und übernehme auch hier die Verantwortung.

Zum Abschluß zitiere ich noch einmal Herrn Prof. Rockenschaub aus o.g. Interview:

[…]Meine Botschaft an die Frauen: Ihr könnt das! Bereitet euch nur entsprechend vor und habt keine Angst.

Meine Botschaft an die Hebammen: Zeigt wer ihr seid und macht den Frauen klar, dass ihr statt arroganter Wissenschaftlichkeit Wissen und Gewissen, statt apparativer Überwachung intuitive Wachsamkeit und statt banalem Entbindungshandwerk einfühlsame Kunst zu bieten habt.[…]

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

9 Kommentare auf "Warum Kaiserschnitt als Lifestyle-Geburt so riskant ist"

  1. martina sagt:

    Hallo Richard ,dieser Bericht ist klasse . Da mein Mann und ich entschieden haben das wir nun noch ein viertes Kind möchten (wir wollen auch eine Hausgeburt )und wir die GNM gerade kennen gelernt haben ,möchte ich mal was fragen . Ich habe gelesen das das Baby in der Schwangerschaft auch Konflikte erleiden kann z.bsp. durch Ultraschall oder wenn man in der nähe von Autos oder LKW´s ist . Da ich ja unsere Kinder täglich mit dem Auto zur schule fahre (wir wohne auf dem lande weit weg vom Dorf ) weil hier kein Bus fährt; habe ich nun sorge das das Baby ein Konflikt bekommt .Ich möchte auch nicht zu einer Frauenärztin gehen reicht es wenn ich nur zur Hebamme gehe. Ich habe schon alles möglich gegoogelt , aber finde nichts über Schwangerschaft mit GNM.. oder besser gesagt nichts wo es tipps gibt was man laut GNM in der Schwangerschaft besser meiden sollte .In den anderen Schwangerschaften habe ich mich gesund ernährt aber ich hatte immer sehr viel stress durch Familie usw..das hat man gemerkt als die Knirpse geboren wurden. Vielleicht kannst du mir ja auch ein buch empfehlen oder so ??
    Vielen dank und toll das es diese Seite gibt . VLG Martina

    • Richard sagt:

      Hallo Martina,

      durch das Verstehen der GNM sollten eigentlich Ängste abgebaut werden, weil wir die Mechanismen hinter den Sonderprogrammen verstehen. Angst macht uns oft nur das Unbekannte.
      Ich kenne aber auch Deine erste Reaktion. Man ist erst einmal geängstigt, wie schnell so ein DHS einschlagen kann oder theoretisch einschlagen könnte.
      Unsere Hausgeburten sind nun schon 18 und mehr Jahre her, daher kann ich Dir zu dem Bereich Frauenärztin und/oder Hebamme wenig sagen. Du solltest Dir eine freie Hebamme suchen, zu der Du vertrauen hast und mit Du alles besprechen kannst.
      Zu Konflikten in der Schwangerschaft gibt es einen interessanten Bericht von Christian Jostwig ( http://www.infodijo.info/neuemedizin/text/Baby.htm ).
      Dort findest Du mögliche Konfliktpotentiale aufgeführt. Aber laß Dich bitte nicht verängstigen. Das sind alles „nur“ theoretische Konfliktmöglichkeiten.
      Was Du über Autos und LKWs gehört hast, bezog sich vermutlich auf den Lärm. (z.B. das plötzliche Aufbrummen des LKW, wenn er an der Ampel anfährt und Du daneben stehst.)
      Tausende schwangere Frauen fahren mit dem Auto und gebären gesunde Kinder und Du bist mit Deinen drei anderen Kindern wohl auch in der Schwangerschaft schon mit dem Auto gefahren.
      Natürlich kannst Du in der Schwangerschaft einen Autounfall (mit Konfliktpotential) erleben, Du kannst aber auch wohlbehütet zu Hause (mit Konfliktpotential) stolpern.
      Du solltest auf Deine Mutterinstinkte achten und vertrauensvoll durchs Leben gehen. Und wenn dann etwas passieren sollte, kennst Du zumindest die Gesetzmäßigkeiten, nach denen das Geschehen abläuft.

      Hoffentlich konnte ich Dir Deine Sorgen etwas nehmen

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  2. martina sagt:

    Hallo lieber Richard , vielen dank für deine aufbauenden worte :-). Ich hatte einfach große sorge das mir die SM in meine Schwangerschaft pfuschen kann oder darf ,denn das will ich nicht 🙂 . Seitdem ich GNM kenne habe ich soviel verstanden .Ich bin dir sehr dankbar: für deine Antwort ,deine zeit und diese Seite ,und Dr. Hamer für seinen Mut und Kampfgeist um uns allen zu helfen 🙂 . Es ist sehr hilfreich das man sich hier auf deiner Seite Infos holen kann ,denn du erklärst es so das man es auch als nicht Mediziner versteht .Weißt du wo man kontakt zu Leuten aufnehmen kann die nach der GNM leben? Im Forum schein so was sehr schwierig zu sein. Ich würde gerne kontakt (persönlich) zu Menschen haben die sich mit der GNM auskennen .Auf jeden fall tut es schon mal sehr gut hier auf deiner Seite sein zu können . Vielen dank , einen schönen tag und bleib auch du gesund 🙂

    • Richard sagt:

      Liebe Martina,

      es freut mich, daß ich Dir etwas helfen konnte. Bei Deinem letzten Kommentar mußte ich etwas schmunzeln (entschuldige bitte). Du hast geschrieben: „Weißt du wo man kontakt zu Leuten aufnehmen kann die nach der GNM leben?“
      Alle Leute leben nach der GNM, auch wenn sie es nicht wissen. Die GNM beschreibt schließlich Naturgesetze, da kann sich keiner ausschließen.
      Ich weiß aber was Du sagen wolltest. Meine Empfehlung ist, wie so oft: Suche Dir einen Studienkreis in Deiner Nähe, denn dort findest Du Leute mit GNM Wissen. Oder versuche behutsam Deinen Bekanntenkreis zu dem Thema zu informieren. Du findest immer Personen, die das selbständige Denken noch nicht verlernt haben und aufgeschlossen sind. Zusammen könnt Ihr Euch dann weiterbilden.

      Zu Deiner anderen Frage: Ja, in den letzten 6 Monaten der Schwangerschaft „schaltet“ der Körper um in die Vagotonie, d.h. das Krebsgeschehen ruht. Da scheint für die Natur das neue Leben Vorrang zu haben.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  3. martina sagt:

    Oh , noch eine frage: ich habe gelesen das in der Schwangerschaft die Konflikte der Mutter (ICH) für den Zeitraum der Schwangerschaft zu stillstand kommen oder habe ich das missverstanden ??

    LG Martina

  4. martina sagt:

    Lieber Richard , es freut mich das ich dich zum schmunzeln bringen konnte. Solange du nur schmunzeln musst finde ich das völlig in Ordnung 🙂 . Es wäre nur schlimm wenn du durch meine worte einen Konflikt bekommst .
    Dann werde ich mal schauen ob ich einen studienkreis finde .Danke für die Info .

    Vielen dank für deine Antwort und bleib auch du gesund .
    LG Martina

  5. Melanie sagt:

    Hallo Richard, ich hätte eine Frage bezüglich Ultraschall und Behandlung durch Hebamme. Es ist ja bekannt, dass das Kind diverse Konflikte durch eine Ultraschallbehandlung erleiden kann, weil es nicht flüchten kann. Wie sieht es denn aus, wenn die Hebamme abtastet oder ich als Mutter auf dem Bauch drücke? Ist das nicht dasselbe wie beim Ultraschallgerät? Vielen Dank im voraus.

    • Jürgen sagt:

      Hallo Melanie,

      ich greif mal Richard vor…

      Es ist schon erstaunlich wie die Hochschul-Wissenschaft, es in eigentlich kurzer Zeit,
      geschafft hat die Menschen in vielen Lebensbereichen, so zu verunsichern, dass man gerne seine Eigenverantwortung in die Hände von „Anderen“ legt…!

      Viele Frauen (werdende Mütter) können sich nicht mehr vorstellen, dass alles seinen positiven Lauf nimmt, wenn man/Frau mal alles ohne Kontrollzwänge, bei einer Schwangerschaft, voran gehen lässt…!

      Während einer Schwangerschaft ist das Kind völlig geborgen, wenn die Eltern sichere und liebevolle Gefühle hegen und das Kind auch gewollt ist.

      Man kann mit dem werdenden Kind reden und über den Bauch der werdenden Mutter streicheln…!
      Dies sollte von Vater und Mutter getätigt werden.

      Warum sollte die Hebamme eine Untersuchung vornehmen…? Wenn es keinen Notfall gibt…!

      Hier ein Link zur Bewusstseinserweiterung…:

      https://www.germanische-heilkunde.at/index.php/ultraschall.html

      Mach dir nicht so viele Sorgen. Auch die Medien suggerieren sehr viel.

      Liebe Grüße von Jürgen

      • Melanie sagt:

        Hallo Jürgen, vielen Dank für deine Antwort. Hebammen tasten den Bauch ab um zu schauen wie das Kind liegt! So war es zumindest bei mir und meinen Hebammen im Geburtshaus! Man möchte ja schließlich schon gern wissen ob das Kind mit dem Kopf nach unten liegt!
        Lg Melanie

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