Welt-Psoriasis-Tag 2013

6. November 2013

Psoriasis ist der aus dem Griechischen kommende Begriff für die Schuppenflechte. Am 29. Oktober jeden Jahres wird ihr weltweit gedacht und auf die Krankheit,  auf  Probleme und Behandlungsmöglichkeiten besonders aufmerksam gemacht.

In den Fachpublikationen z.B. bei der „Ärztezeitung“ oder dem „Deutschen Psoriasis-Bund“ fand ich nichts aufregendes, über das ich hätte berichten können.

Dann habe ich mir allerdings einen Artikel einer Tageszeitung zum Welt-Psoriasis-Tag angesehen und siehe da es fand sich im letzten Absatz eine höchst interessante Information.

(Mir drängt sich fast schon der Verdacht auf, daß solche interessanten Details immer zum Ende der Beiträge gedruckt werden, weil sowieso kaum jemand so weit liest.)

In der „WAZ“ lese ich dann also in jenem besagten letzten Absatz:

[…] Auch die Psyche spielt eine große Rolle. „Oft lösen einschneidende Erlebnisse wie der Verlust eines Partners oder auch ein Trauerfall den Ausbruch der Krankheit oder auch einen Schub aus“, sagt Philipp […]

Ursache der Psoriasis (Schuppenflechte)

Hier haben wir, wenn wir den oben genannten „Verlust“ einmal mit Trennung assoziieren eine gute Beschreibung der Konfliktursache gemäß der GNM.

Schuppenflechte hat als Ursache einen Trennungskonflikt bzw. zwei überlappende Trennungskonflikte.

Einer davon ist in der konfliktgelösten Phase (gerötete Haut) und der andere in der konfliktaktiven Phase (Schuppung). Das ist auch ein Grund, warum die Schuppenflechte in so vielen „Variationen“ auftritt. Je nachdem, welcher der beiden Konflikte gerade überwiegt, sieht das Hautbild einmal eher gerötet ein anderes mal eher blaß aus, oder es schuppt mal mehr oder mal weniger.

Ursache der Schuppenflechte aus schulmedizinischer Sicht

Gemäß Wikipedia ist die Ursache für die Schuppenflechte „multifaktoriell“ (multifaktoriell – ich liebe diesen Begriff 🙂 ):

[…]Die Ätiologie (was hier soviel wie Ursache bedeutet) der Psoriasis ist vermutlich multifaktoriell (erbliche Disposition, Autoimmunreaktion) und noch nicht abschließend geklärt.[…]
Bei Onmeda können wir ähnliches lesen:
[…] Sie ist eine sogenannte multifaktoriell bedingte Erkrankung. Es besteht einerseits eine genetische Veranlagung, andererseits bricht die Psoriasis erst durch das Zusammenspiel einer Reihe auslösender Faktoren (Risikofaktoren) wie Infektionen, Medikamente oder äußere Einwirkungen (mechanische Reize) bei Hautverletzungen aus. […]
Und es werden dort noch eine ganze Reihe von Risikofaktoren mitgeliefert:
  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Alkoholkonsum
  • emotionaler Streß
  • hormonelle Umstellung (durch Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre, Hormonbehandlung)
  • Infektionen
  • Trauma
  • falsche Ernährung
  • bestimmte Medikamente (z.B. Betablocker, ACE-Hemmer, Lithium, Malariamittel oder kortisonfreie Antirheumatika)
  • äußere mechanische Reize (Druck, Verletzungen)
  • klimatische Einflüsse

Es ist also für jeden etwas dabei.

„Emotionaler Streß“ und „Trauma“ wird auch immer wieder „gerne genommen“. Die beiden Begriffe lassen für die Schreiber die kleine Hintertür auf, daß sie später sagen können: „Ließ doch nach, wir haben schon damals auf die Psyche hingewiesen.“

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

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