Selbstheilungskonferenz – Schwerpunkt Krebs

Es ist wieder einmal soweit. Anne Sono startet wieder Ihre Selbstheilungskonferenz mit dem Schwerpunktthema Krebs. Du kannst, wenn Du Dich mit folgendem Link anmeldest die Videos kostenlos ansehen:

Selbstheilungskonferenz 2019

Mit dabei sind u.a.:

  • Dr. Stefan Lanka
  • Björn Eybl
  • Nicolas Barro
  • Ursula Stoll
  • Angela Frauenkron-Hoffmann
  • Inka Sattler
  • Johannes F.Mandt
  • Rainer Körner
  • und natürlich auch Marianne Knospe

Gut, bei über 45 Video-Interviews in 5 Tagen kann es schon anstrengend werden. Ich mache das dann immer so, daß ich mir nur die Videos anschaue, die mich ansprechen und auch gerne 3-4 Videos von Personen, die ich noch gar nicht kenne.

Wenn Dir das alles zuviel Streß ist, kannst Du auch das komplette Konferenzpaket käuflich erwerben und Dir die Videos anschauen, wann es Dir gefällt. Das Paket gibt es ab 77 € hier: Kongresspaket

Viele neue Erkenntnisse wünsche ich Dir

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

13 Gedanken zu “Selbstheilungskonferenz – Schwerpunkt Krebs”

  1. Lieber Herr Jürgen M.,

    ich glaube Ihnen sofort, wenn Sie schreiben, Ihre Frau sei behandelt, aber nicht begleitet worden. Ich will viele Kollegen nicht entschuldigen, es gibt leider zu viele Ärzte, die vielleicht fachlich gut (etliche nicht mal das), aber menschlich völlig überfordert, die von zweifelhaftem Charakter, selbstgefällig und überheblich sind, dies scheint z. T. eine echte Berufskrankheit zu sein. Den Patienten menschlich zu begleiten ist mindestens ebenso wichtig, wie ihm die richtige Therapie angedeihen zu lassen, völlig richtig, es sollte Bestandteil jeder Therapie sein.
    Ich sehe aber auch viele Kollegen, denen der Mensch wichtig ist, die nicht nur Patienten „abarbeiten“, sondern denen es wichtig ist, zu erklären, Ängste zu nehmen, ihnen die Krankheit zu erleichtern, die Hilflosigkeit zu bessern, und ich bemühe mich ebenfalls sehr darum. Leider macht unser krankes Gesundheitssystem uns oft genug einen Strich durch die Rechnung. Die Zahl der unbezahlten Überstunden, die ich zum Leidwesen meiner Familie schon gemacht habe, dürfte zusammengenommen mehrere Arbeitsjahre betragen. Oft kann ich mir daher die Zeit, die der Patient verdient hat, leider gar nicht nehmen, weil dann andere, noch krankere Patienten nicht einmal das medizinisch Notwendigste erhalten würden. Der Ärztemangel und die Gesundheitspolitik, die es darauf anlegen, möglichst viele Krankenhäuser in den Ruin zu treiben, sorgen dafür, dass Sparmaßnahmen an Ärzten und Pflege ausgelassen werden. Aber das nur am Rande.
    Ich wette aber, auch ein Kollege, der sich größte Mühe gibt und Zeit nimmt, kann es Ihnen bei Ihrer vorgefassten Meinung nicht recht machen.
    Ich gebe Ihnen auch Recht, dass die Pharmafirmen alles andere als Heilige und vor allem auf Profit ausgerichtet sind. Aber anders als bei der „GNM“ so oft angedeutet, haben sie es nicht nötig, Zahlen zu fälschen, zumal das angesichts der bestehenden Kontrollen (siehe Krebsregister) selten gelingen dürfte. Durch völlig überzogene Arzneimittelpreise und die staatlich angeordnete Kartellbildung namens „Festpreisregelung“ verdienen sie auch schon mit legalen Mitteln Unsummen. So viel, dass sie mehr Geld für Werbung ausgeben, als für Forschung.
    Sie trauen uns offenbar nicht zu, über den Tellerrand zu sehen und die „5 BN“ zu begreifen, weil wir die „Scheuklappen der Wissenschaft“ tragen. Wie bitte will denn dann Herr Hamer, der nie wissenschaftlich gearbeitet hat, diese Gesetze „entdeckt“ haben? Durch Beobachtung oder logische „Schlussfolgerungen“? Anekdoten haben keinen Beweiswert!
    Ein Beispiel: Ich habe im Studium und zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn gelernt, dass ein Mensch mit tiefer Beinvenenthrombose erst mal ins Bett gehört und nicht laufen darf. Leuchtet ja auch ein, denn reißt sich durch Bewegung das Gerinnsel los, dann schwimmt es mit dem Blutstrom in die Lunge, verursacht eine Embolie, und man ist in Lebensgefahr. Das war die allgemeine Lehrmeinung, jeder dachte so und es wurde nicht hinterfragt, es schien ja absolut logisch. Dann kamen die ersten großen Studien heraus, und man war baff: Diejenigen, die ins Bett gepackt wurden, hatten ein deutlich höheres Embolie- und Sterberisiko als die, die nach Kompression des Beines (die beide Gruppen erhielten) viel laufen sollten. Eine jahrzehntealte „Erkenntnis“ war schlicht falsch. Somit kann man auf Beobachtungen oder scheinbar einleuchtende Rückschlüsse allein nichts geben, und auf solche begründet Hamer seine Theorie ja.
    Sie sagen, die „5 BN“ seien keine Alternativmedizin. Sie haben Recht, denn es gibt keine „Alternativmedizin“. Es gibt Medizin, und es gibt unwirksame Pseudomedizin.
    Es gibt auch Ärzte, die sich, wie in dem von Ihnen verlinkten Artikel, völlig verrennen, sei es aus psychischen, charakterlichen oder monetären Gründen – bestes Beispiel: R. G. Hamer. Insofern ist es kaum dienlich zu sagen: „Dieser Mensch ist Arzt und findet die GNM richtig, also muss sie stimmen.“ Denn sie vergessen die hunderttausende Ärzte auf der Welt, die bei diesen Theorien nur den Kopf schütteln. Zu sagen, eine Handvoll Ärzte, die vielleicht der „GNM“ zustimmen, seien die einzigen, die die Wahrheit erkannt hätten, ist ziemlich gewagt, nicht? Aber sie glauben ja auch, wir ALLE hätten Scheuklappen auf. Ich glaube, die meisten Menschen, die der „GNM“ zustimmen, WOLLEN einfach glauben, dass die Zusammenhänge bei Krebs es so einfach sind, so wie der Christ glauben will, dass es ein Jenseits gibt, weil der Gedanken an den ewigen Tod so erschreckend ist. Aber es ist nicht dienlich, sich von der Realität in ein bonbonfarbenes Regenbogen-Einhornland zurückzuziehen, wenn es ans Eingemachte geht.
    Ihre 5 „BN“ sind schlicht keine Gesetze, und schon gar keine Naturgesetze, mögen sie Ihnen noch so einleuchten. Hamer verwendet hierbei so viele Dinge in falschem Zusammenhang, so simplifiziert oder schlicht schon anatomisch oder biologisch falsch, das man viele Fehler schon mit Schulwissen der Biologie erkennen kann. Schon die Grundprämisse des “Konfliktschocks” als Ursache ist längst widerlegt, vom derzeitigen Kenntnisstand über Genetik oder Mutagene mal abgesehen. Und wenn sie die Beschwerden ihrer Frau im Einklang mit den “5 BN” sehen, dann googeln Sie doch mal “Texas-Sharpshooter-Methode.”
    Warum sollte die Evolution auf Schockerlebnisse mit lebensgefährlichen Tumoren reagieren? Wäre es nicht sinnvoller, sie unterließe dies einfach? Ließe die Reaktion auf (fast) rein psychischer Ebene, von den bekannten (und sicher auch noch unbekannten) psychosomatischen Reaktionen, die in der Regel funktionell und nicht strukturell sind, sowieso mal abgesehen, so, wie es in der Realität auch ist?
    Glauben Sie persönlich, was sie wollen, es ist Ihr gutes Recht. Aber, um Himmels Willen, bestärken Sie keine Menschen in diesem Fehler, die unter wissenschaftlicher Therapie realistische Chancen haben. Menschen wie Susanne Rehklau und Eleonora Bottaro hatten solch ein Ende nicht verdient.
    Ich wünsche Ihnen weiter eine schöne Adventszeit.

    K. Hannem

  2. Guten Abend Herr Hannem…!

    Können Sie sich noch daran erinnern, wie es war, als sie ihr Medizin-Studium begonnen haben…?

    Sie waren voller Tatendrang und Enthusiasmus und sie haben ohne zu Hinterfragen den Ausbildungsrahmenplan als Medizinstudent akzeptiert.
    Sie haben das studiert was es zu wissen galt…!

    Selbst in der Heilpraktiker-Schule lernt man erst einmal schulmedizinisch. Aber nach einer gewissen Zeit kommen Zweifel auf, an den Theorien der Hochschulwissenschaft…!

    Aus eigener Erfahrung kann ich ihnen versichern, dass bei Heilpraktiker-Anwärtern sowie bei Medizinstudenten irgendwann Diskusionen aufkommen.

    Es kann dann auch sein, dass man durch diese Diskusionen zu einem anderen Blickwinkel gelangt und körperliche Reaktionen die sich als Symptome zeigen anders interpretiert…!

    Ich selbst lobe immer den technischen Fortschritt bei der Schulmedizin in der Sparte Notfallmedizin und die hilfreichen Wirkungen bei einigen Medikamenten, aber sämtliche
    Ärzte/innen und medizinische Wissenschaftler/innen haben ein Scheuklappen-Phänomen erworben während ihrer Ausbildung.

    Die Fünf biologischen Naturgesetze, nach Dr. Hamer, sind keine Alternativmedizin,
    sondern eine naturwissenschaftliche Beschreibung von Prozessen des Lebens.
    Sie sind Beschreibungen vorhandener Mechanismen im Körper.

    Diese Mechanismen werden von der Schulmedizin ignoriert. Selbst ein „normal“ arbeitender Heilpraktiker hat nur eines im Sinn…: „Die Symptome müssen verschwinden, dann hat man sein Ziel erreicht“…!

    Ich finde es also Sinnvoller, als „5BN-Kundiger“, den Patient und seine körperlichen Symptome mit den zur Verfügung stehenden medizinischen Errungenschaften zu Begleiten und nicht zu Behandeln…!

    Im Jahre 2012 ist meine Frau eben nicht Begleitet -, sondern Behandelt worden.
    Man konnte zwar die Symptome und Mechanismen, nach 5BN einordnen, aber die Gespräche mit den Onkologen liefen natürlich ins Leere…!

    Zum Schluss möchte ich ihnen noch einen Kommentar von Christian Helmrich, einem schwedischen Mediziner, mit auf den Weg geben…:

    https://germanische-heilkunde.at/raumzeit-was-die-medizin-dr-hamer-verdankt/

    Liebe Grüße von Jürgen M.

  3. Lieber Richard,

    Wirklich? Schon wieder Hamers Märchen von der Mortalität von 95% unter Chemotherapie, seit wer weiß wie vielen Jahren ebenso oft wiedergekäut wie erwiesenermaßen falsch? Ihr habt doch Internet – seht doch einfach mal auf den entsprechenden Fachveröffentlichungen nach, wie die 5-Jahres-Überlebensraten, z. B. bei Larynx-Ca sind: Geschlechtsabhängig zwischen 60 und 70%.
    Wie heißt es so schön bei Psiram bei “10 Indizien für Quacksalberei”: Aufdringliches name dropping durch Nennung von bekannten Personen oder scheinbaren Autoritäten, die angeblich die entsprechende Hypothese stützen.
    Wer um Himmels Willen ist Dr. Spitzbart? Jedenfalls keine Kapazität, worauf schon seine Verwendung falscher Zahlen hinweist. Und ich fragte gerade meine Kollegen – die haben noch NIE von ihm gehört.
    Ich schenke mir mal diesen bei Esoterikern so oft zu findenden herablassend-distanzlosen Ton und bleibe beim Sie.
    Warum haben Sie diesen Hass auf uns wissenschaftlich arbeitende Mediziner? Liegt es daran, dass Hamer so oft wissenschaftlich widerlegt wurde, und damit Ihr kuscheliges Konstrukt des Selbstbetrugs gefährdet ist? Und Entschuldigung, aber dass Hamer psychotisch war, das kann jeder mit etwas psychiatrischer Vorkenntnis allein schon aus seinen Briefen heraus lesen: “Die Juden wollen uns alle umbringen mit dem Chemo-Holoschächt.” Also bitte. Und diesem Mann trauen Sie zu, den Stein der Weisen gefunden zu haben?
    So, für heute reicht’s, vielleicht morgen weiter.
    In diesem Sinne – werden Sie gesund.

    K. Hannem.

  4. Lieber Herr Dollak.

    sie hatten noch ein paar Fragen gestellt, auf die ich kurz eingehen will:
    1.– Was passiert, wenn man die Bestrahlung und Chemo ausschlägt?
    Ohne effektive (in der Regel operative oder Strahlen-) Therapie stirbt man am Kehlkopf-Karzinom in der Regel in 1-2 Jahren, meist durch Ersticken, Blutungen oder Embolien.
    Sollte ihre Frage dahin gehen, ob sie Ärger bekommen, wenn sie die effektive Therapie ausschlagen und ihr Heil in den “5 BN” suchen, kann ich Ihnen sagen: Wahrscheinlich nur von den Menschen, die Sie lieben. Der Staat und alle Mitarbeiter des Gesundheitssystems gewähren Ihnen Therapiefreiheit (anders als hier behauptet einschließlich “GNM”), da Sie ja auch die Konsequenzen tragen. Auch wenn Sie bei Ihren Ärzten dabei verständlicherweise Kopfschütteln, Mitleid und Verzweiflung auslösen. Wer lässt schon gern einen Menschen mit verbundenen Augen auf einen Abgrund zu laufen?
    2.– werden andere Wege auch unterstützt? Wenn ja, welche?
    Das hängt davon ab, was sie unter “unterstützen” verstehen. Die Kostenträger übernehmen nur Kosten von Therapien, deren Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen ist (z. B. OP, Strahlen- und Chemotherapie, Lasertherapie), daneben von psychol. Begleitung, Reha, Logopädie, Palliativtherapie etc. Pseudomedizinische Verfahren werden, abgesehen von der Homöopathie, nicht getragen.
    3.– wie lange dauert so etwas in etwa?
    Die Therapiedauer in der EBM kann sehr variieren, von 3 Monaten bis zu 2 Jahren, selten länger. Zur Therapiedauer bei ausschließlicher Anwendung der GNM siehe Antwort auf Frage 1.
    4.– wird man krank geschrieben?
    Natürlich.

    Um noch mal auf Herrn Kleins und die in der Pseudomedizin so beliebte Phrase von der “eigenen Entscheidung” oder “Eigenverantwortlichkeit” zu kommen: Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten. Um in der Tumortherapie die beste Entscheidung zu treffen, braucht man ein Wissen, das man als Laie nicht hat und nicht so schnell erwerben kann. Man tut gut, auf echte Experten zu hören; selbst wir setzten uns bei jedem Tumorpatienten mit den Onkologen, den Chirurgen, den Strahlentherapeuten, den Pathologen, dem Palliativteam und der Pflege zusammen, weil die Komplexität von Krebs zu groß für einen allein ist.
    Gute Besserung,
    K. Hannem

  5. Lieber Herr Klein,
    Sie irren, ich bin Arzt, und ich bin letztlich nur meinem Gewissen verpflichtet. Und was ich sage, ist alles andere als übel, denn -offenbar im Gegensatz zu Ihnen- kenne ich die Statistiken der Tumortherapie. Und ich kenne die Pathophysiologie, somit weiß ich, dass es keine “biologischen Sonderprogramme” gibt, sondern dass diese “Programme” nichts als das Wahngebäude eines bedauerlicherweise an einer paranoid-querulatorischen schizo-affektiven Psychose erkrankten Menschen sind. Einen Krebskranken in dem Wahnsinn der “GNM” zu bestärken ist verbrecherisch. Der Mann hat sicher Familie – wollen sie wirklich, dass er vor deren Augen qualvoll dahinsiecht, nur weil Sie und andere an eine Verschwörungstheorie glauben? Denken sie wirklich, zehntausende Ärzte und Wissenschaftler auf der Welt irren, und nur Herr Hamer hat als einziger die Wahrheit erkannt? Lesen sie sich mal seine wirren Briefe durch, dann sollte jeder intelligente Mensch bescheid wissen. Auch wenn Anhänger derart abstruser Theorien meistens unbelehrbar sind, weil sie glauben WOLLEN. Nur wird sie das nicht retten.
    Ich hoffe, Herr Dollak bekommt die Kurve zur einzig effektiven Medizin – der evidenzbasierten.

    • Lieber Arzt, lieber Herr Hannem,

      na, na, na, wer wird denn in dieser Form über Tote reden (paranoid-querulatorischen schizo-affektiven Psychose erkrankten Menschen)…
      Sehr rührend finde ich es, wie Du Dich hier wildfremder Menschen annimmst. Im echten Leben nehmen sich Ärzte nicht so viel Zeit für ihre Patienten. Sehr löblich, Dein Verhalten. Ich hoffe, daß Du das im echten Leben auch so handhabst.

      In der aktuellen Hauszeitung der “Creditreform” (Dezember 2019) hat der bekannte Arzt Dr. Michael Spitzbart eine Kolumne geschrieben. Ich erlaube mir einige Passagen zu zitieren:
      … Die evidenzbasierte Schulmedizin stützt sich dagegen auf ‘Studien’. Leider gebe es, wie der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig, beklagt, praktisch keine pharma-unabhängigen Studien. Sprich: Die Pharmaindustrie beweist die Wirksamkeit der eigenen Medikamente. Da hat die Wissenschaft kaum eine Chance.”
      Ein paar Absätze weiter schreibt er: “In meinen Augen ist es unethisch, dass die Chemotherapie in der Herstellung im Schnitt fünf Euro, im Verkauf aber 900 Euro kostet – und das bei nur sehr begrenzter Wirkung. Denn 95 Prozent der Patienten leben nach fünf Jahren nach der Chemo nicht mehr.

      Lieber Arzt, wenn ich es mir in Ruhe überlege, dann hast Du tatsächlich Recht – 95% Mortalität – das ist in der Tat eine effektive Medizin aber – natürlich evidenzbasiert.

      Da scheinen dem Dr. Spitzbart und uns andere “Statistiken der Tumortherapie” vorzuliegen als Dir. Ist der Dr. Spitzbart nun auch ein Verschwörungstheoretiker?

      Vielleicht kannst Du Dich einmal mit Deinem Kollegen Dr. Spitzbart unterhalten. Der hat übrigens in der besagten Kolumne auch folgendes empfohlen: “…Denn dem Patienten hilft der Arzt, der Zeit für Gespräche hat, oft besser als eine Dosis Röntgenstrahlen”. Und genau das war auch die Devise von Dr. Hamer. Merkwürdig, diese Gemeinsamkeiten.
      Es ist wirklich bedauerlich, wohin wir auch schauen…überall nur Scharlatane.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  6. Lieber Herr Dollak,

    es tut mir sehr leid zu lesen, dass Sie so schwer erkrankt sind, und ich mische mich nur ungern ein, aber ich kann nicht schweigen, wenn ich von Ihrer fatalen Entscheidung lese. Das bin ich Ihnen und jedem Mitmenschen schuldig.
    Bitte überlegen Sie sich Ihre Entscheidung gut. Ich verstehe gut, dass Sie Angst vor der Therapie Ihres Kehlkopfkarzinoms haben, und sie ist sicher nicht angenehm.
    Ich verfolge die Umtriebe der sog. „GNM“ seit einiger Zeit. Und ich bin sicher, wenn sie trotz Ihrer Ängste ganz ehrlich zu sich selbst sind, dann wissen Sie, dass es keine Lösung ist, die Augen von der Realität zu verschließen und auf eine abstruse Theorie zu bauen, die nicht nur der evidenzbasierten Medizin (EBM), sondern auch der Vernunft widerspricht. Die Behauptungen, die auf dieser GNM-Seite über die angebliche „Todesfalle“ wissenschaftliche Medizin gemacht werden, wie auch die Behauptungen über die (lediglich Wunschdenken entspringende) Wirksamkeit der „Konfliktolyse“ in Bezug auf Tumorerkrankungen, sind schlichtweg falsch, und ich bin sicher, Sie wissen das im Grunde auch. Sie haben in der wissenschaftlichen Medizin, und nur dort, realistische Heilungschancen, das darf ich Ihnen mit gutem Gewissen versichern, auch wenn es wie überall im Leben nirgends Garantien gibt, bis auf die, dass der Weg der „GNM“ bei nachgewiesenem Krebs der sichere Weg in einen meist schrecklichen Tod ist. Ich sage Ihnen dies als Mensch und Arzt. Wer anderes behauptet, lügt entweder, oder ist, was ich eher annehme, verblendet, und sei es nur aus Angst vor dieser Krankheit.
    Die „GNM“ mag Ihnen in sich logisch vorkommen, aber glauben Sie mir, wenn Sie sich mit der Physiologie und Biochemie des Menschen und der Pathologie von Tumoren auseinandersetzen, werden Sie schnell merken, dass die Theorien Hamers ein Phantasiegebäude sind.
    Sprechen Sie mit Ihren Ärzten in Ruhe über Ihre Ängste, und / oder lassen Sie sich zu einem Psycho-Onkologen überweisen. Aber begehen Sie bitte nicht den Fehler, absurden Heilsversprechungen zu glauben und eine effektive Therapie auszuschlagen – womöglich, bis es zu spät ist, nur weil man Ihnen falsche “Fakten” über die angeblichen Heilungschancen der „GNM“ und die reellen Chancen der EBM vorsetzt. Selbst wenn diese “Fakten” Ihnen im Moment verlockend vorkommen mögen.
    Ich möchte keinesfalls eines Tages Ihren Namen auf der Liste von Aribert Deckers lesen müssen.
    Bitte entschuldigen Sie, dass ich mich eingemischt habe, ich werde mich jetzt auch nicht mehr dazu äußern. Aber ich sah es als meine Pflicht als Mensch und Arzt an.
    Gute Besserung. Gott schütze Sie.

    K. Hannem

    • Liebe(r) K. Hannem,
      in der Natur gibt es keine Krankheiten sondern nur biologische Sonderprogramme. Was Sie hier von sich geben finde ich äusserst übel, deshalb glaube ich auch nicht, dass Sie Arzt sondern ein (bezahlter?) Troll sind. Schauen Sie sich die Statistiken und Todesfälle nach der Behandlung von Bestrahlung und Chemo an, dann wissen Sie was ich meine.

      Herr Dollak, diese “Krankheit” ist allein Ihre “Krankheit”, der Körper Ihr Körper und eine kommende Katastrophe ist Ihre Katastrophe. Deshalb schalten Sie Ihren eigenen Verstand ein (was Sie ja schon gemacht haben) und lassen Sie sich bitte niemals eine Meinung aufdrängen, die nicht Ihre Zustimmung findet. Besonders dann nicht, wenn es sich um Ihren Körper und Ihr Leben handelt.

      Lieben Gruss
      Hans

  7. Hallo Richard,
    Hallo Jürgen,

    vielen lieben Dank, dass Ihr so schnell geantwortet gabt.
    Auch ich habe jetzt verstanden, dass es sich hier um eine Plattform handelt, die von vielen anderen benutzt wird – super.
    Dachte gestern allerdings nur an Richard ;-).

    Werde mich jetzt gleich weiter einlesen und meinen Weg finden.

    Auch wenn ich mich vielleicht etwas wiederhole.
    Es ist schon irre, wie sich in so kurzer Zeit alles ändern kann.
    Erst die Diagnose am Freitag, das anschließende Loch in das man fällt (nicht nur selbst) und heute am Sonntag schaut die Welt schon nicht mehr ganz so düster aus.
    Wenn ich nur darüber nachdenke, dass die mich am Freitag gleich im Krankenhaus behalten wollten, um in der Folgewoche mit Bestrahlungen anzufangen, wird einem schon mulmig… .
    Bin sehr froh, dass ich über die “Kent-Depesche”, die hier bei “Empfehlungen” verlinkt ist, zumindest schon einmal vorab über die “Neue Medizin” informiert wurde. Die “Kent-Depesche” kann ich für alle, die offen für andere Gedanken und Wege sind, wirklich nur wärmstens empfehlen!

    Da ich am Montag gleich den Termin beim HNO habe, werde ich mich jetzt entsprechend vorbereiten.
    – Was passiert, wenn man die Bestrahlung und Chemo ausschlägt?
    – werden andere Wege auch unterstützt? Wenn ja, welche?
    – wie lange dauert so etwas in etwa?
    – wird man krank geschrieben?
    – usw.
    Sollte es zu solch weiterführenden Fragen auch konkrete Antworten geben, wäre ich für jede weitere Info / Link dankbar.

    Nochmals danke an Euch beide!

    Einen schönen Sonntag

    Liebe Grüße

    Jürgen 1 – 😉

  8. Hallo Jürgen 1…!

    Sollte dir bei der angebotenen Therapeuten-Liste, der Weg zum HP Matthias Schmid in 87679 Westendorf, zu weit sein, so gibt es noch die beiden Möglichkeiten auf der folgenden Liste…:

    https://a9f849c7-fe72-4460-a7b5-69f3bb945da3.filesusr.com/ugd/e61755_66ad433929944c5a9ad7a04901576776.pdf

    Hier gibt es noch Antje Scherret in 88709 Meersburg,

    und Harry Holzinger in 88630 Pfullendorf…!

    Die Zweite Liste stammt von…:
    https://www.gnm-kooperation.com/gnm-berater (Europa PDF)

    Liebe Grüße von Jürgen 2

  9. Hallo Richard,

    seit vielen Jahren beziehen wir bereits die Depeche von Michael und sind bereits auf die GNM sensibilisiert worden.
    Tolle und spannende Ansätze, die für mich/uns sehr schlüssig sind.

    Jetzt habe ich am Freitag die Diagnose bekommen Krebs zu haben, nachdem wir am Dienstag ein Stimmband-Polyp entfernt und entsprechend untersucht wurde.
    Ich bin natürlich erst einmal in ein Loch gefallen, habe mich aber sofort an die “Neue Medizin” erinnert.
    Nach allem was ich bereits gelesen und gesehen habe (das 4 stündige Video ;-)) überzeugt mich Euer Ansatz vollkommen.
    Ich will und werde keine Bestrahlung oder gar Chemo über mich ergehen lassen.
    Für mich wäre es allerdings schön zu wissen, ob es in meiner Gegend eine Ansprechperson gibt, die mich etwas “betreuen” könnte. Wenn ich alles richtig verstanden habe, bin ich bereits in der Heilungsphase… .

    Ich selbst komme aus 88364 Wolfegg/Alttann und wäre jederzeit unter 0173/676 1715 erreichbar.

    Ich würde mich um eine baldige Antwort sehr freuen.

    Vielen lieben Dank vorab.

    Grüße aus Alttann

    Jürgen

Schreibe einen Kommentar