Nierensammelrohre

Nierensammelrohr- bzw. Nierenzellkarzinom

Die Nierensammelrohre gehören dem entodermalen Keimblatt an. Die Ursache für Organveränderungen fällt also in die Rubrik der Brocken-Konflikte und das Sammelrohrprogramm ist eines der ältesten biologischen Sonderprogramme, die wir haben.

Nierensammelrohre_GNM
Die Niere regelt neben ihrer Filterfunktion auch den Wasserhaushalt des Körpers, der Konfliktinhalt ist daher in der „Brockensprache“ der „Wasserbrocken“ und im Gegensatz zu einem anderen Sonderprogramm der Niere geht es hier um ein „ZU-WENIG-WASSER“.

Der biologische Sinn

Wenn Du Dir vorstellst, daß die Entwicklungsgeschichte im Meer begann, dann war zu Urzeiten das Wasser die Lebensgrundlage schlechthin. Ohne Wasser gab es kein Überleben. Da es allerdings vorkam, das das Urlebewesen auch schon mal an Land gespült wurde, mußte der Organismus „sich etwas einfallen lassen“, um vorübergehend mit wenig oder keinem Wasser auszukommen.
Dazu mußte die Wasserausscheidung verringert und die Wasseraufnahme, falls noch möglich (z.B. aus einer Pfütze), erhöht werden.
Ich empfehle Dir zum besseren Verständnis dazu die beiden Artikel der „Startserie“: ‚Der Staudammwärter‘ und ‚Der gestrandete Wal‘.

Diese Aufgabe, die Wassermenge in unserem Körper zu regulieren, übernehmen heute bei uns die Nieren und bei einem „ZU-WENIG-WASSER“ sind die Nierensammelrohre dafür zuständig.
In den Grundlagen hattest Du gelesen, daß die entodermalen Gewebe in der ca-Phase mit Funktionssteigerung und mit Zellvermehrung, also einem Tumor, reagieren.

Da die Nierensammelrohre Flüssigkeit sammeln, (welche wieder in den Körper zurückgeführt wird) und den Rest über das Nierenbecken und den Harnleiter ausscheiden, bedeutet Funktionssteigerung und Zellvermehrung, daß mehr Wasser gesammelt und weniger ausgeschieden wird. Das betrifft aber nicht nur Flüssigkeit, sondern auch den Harnstoff, wie Dr. Hamer später festgestellt hat. Harnstoff kann vom Körper im Notfall wieder zu Eiweiß umgebaut werden.

Der biologische Sinn dieses Sonderprogrammes ist es also, in der Notlage Wasser- und Harnstoff zu bevorraten und nicht unnötig zu verbrauchen. Die Niere „schaltet um“ auf Sparfunktion und recycelt somit wichtige noch benötigte Substanzen.

DHS und Konfliktinhalt

Stell Dir bitte noch einmal das an Land gespülte Urtierchen vor:

  • es war seines Wassers beraubt,
  • es war seiner (Eiweiß-)Nahrung, die es aus dem Wasser bezog beraubt,
  • es rang um seine Existenz, da die Lebensgrundlage entzogen war
  • es war aus seiner gewohnten Umgebung verbannt, quasi der Heimat beraubt
  • und es war plötzlich Mutter Seelen alleine

Und diese Themen, so hat Dr. Hamer im Laufe seiner Forschungen festgestellt, sind auch die heutigen, menschlichen Konfliktinhalte:

  • realer Wassermangel (kommt in der Zivilisation kaum vor)
  • Flüchtlingskonflikt
  • Existenzangstkonflikt
  • Alleingelassenseinskonflikt

Das bedeutet:

Hat der Körper real zu wenig Wasser oder empfindet jemand das DHS, den biologischen Konfliktschock, mit einem der drei anderen Themeninhalte, dann reagiert augenblicklich das Sonderprogramm der Nierensammelrohre.

Damit Du ein besseres Gespür für die Konfliktinhalte bekommst, zähle ich Dir stichpunktartig noch ein paar Beispiele auf:

Flüchtlingskonflikt

  • ich fühle mich wie ausgebombt
  • ich habe kein zu Hause mehr
  • ich fühle mich heimatlos/fremd
  • ich bin nicht mehr in meinem Element (Wurmartiges Wesen, das an Land gespült wird)

Existenzangstkonflikt

  • ich habe alles verloren (z.B. Aktienkurssturz)
  • ich bin nicht „flüssig“ (in finanzieller Hinsicht)
  • ich habe Angst um meine Person (z.B. nach Krebsdiagnose)
  • ich habe Angst vor dem Krankenhaus,
  • ich fühle mich unversorgt bzw. schlecht versorgt
  • ich habe keine Perspektive

Alleingelassenseinskonflikt

  • ich wurde in „die Wüste“ geschickt (z.B. berufl. Versetzung)
  • ich fühle mich mutter-seelen-allein-gelassen
  • ich wurde ins Altersheim abgeschoben
  • ich muß alleine zu Hause sein, weil meine Eltern beide arbeiten

Hier noch eine kurze Erläuterung zum Unterschied von Todesangst und Existenzangst in Bezug zum Sterben:
Die Todesangst geht mehr aus einer unmittelbaren Bedrohung hervor, z.B. ein Autounfall oder ein „fast ertrinken“ oder die ärztliche Diagnose: „Sie haben nur noch ein paar Tage zu leben“.

Existenzangst ist mehr die allgemeine Angst um die Existenz. Z.B. die Diagnose: „Ihr Krebs kann tödlich verlaufen“ hier liegt keine unmittelbare Bedrohung vor.

Aber letztendlich ist immer das individuelle Empfinden entscheidend.

Stellvertreter-Konflikt:

Und noch etwas ist sehr wichtig:
Es gibt hier auch den sogenannten „Stellvertreter-Konflikt“. Jemand anderes kann den Konflikt erleiden, obwohl Du in einer existentiell bedrohlichen Situation bist.
Nehmen wir an, Du bekommst beispielsweise eine „Krebs-Diagnose“, die Dich aber nicht besonders belastet, weil Du die GNM kennst und verinnerlicht hast. Dein Partner hat sich aber nicht mit den Gesetzmäßigkeiten der „Germanischen Heilkunde“ beschäftigt. Nun kann es passieren, daß Dein Partner einen Existenzangst-Konflikt um Dich erleidet und mit dem Sonderprogramm der Nierensammelrohre reagiert.

Körperliche Auswirkungen

Das „Zu-Wenig-Wasser-Sonderprogramm“ beinhaltet zwei Aspekte:

  • Möglichst wenig Wasser ausscheiden
  • Möglichst viel Wasser aufnehmen

Die betroffene Person hat dadurch enormen Durst und scheidet aber trotzdem kaum Wasser aus.
Das Wasser wird im Körper als „Reserve“ eingelagert. Dazu nutzt der Körper alle vorhandenen Möglichkeiten:
Neben den normalen Körperzellen, die dadurch „aufschwemmen“, wird die Flüssigkeit auch in Kavernen (Hohlräumen) eingelagert aber auch an Körperstellen, an denen gerade sowieso ein Schwellungsprozess abläuft.

Es können eine oder beide Nieren von dem Sonderprogramm betroffen sein, je nach Intensität des Konfliktes. Wird von der Schulmedizin die scheinbar defekte Niere entnommen (Nierenexstirpation), dann ist es aus biologischer Sicht nur verständlich, daß der Körper das Wasser und eventuell auch Harnstoff über die andere Niere zurückhält. Die Funktion springt sozusagen auf die andere Niere über. Das wiederum veranlaßt die Schulmediziner zu glauben, der Krebs sei auf die andere Niere metastasiert, die Krebszellen seien also von einer zur anderen Niere gewandert.

Gelegentlich kann man den aktiven Konflikt auch an den Augen erkennen. Im Stammhirnareal der Sammelrohre geht der VI. Hirnnerv, der Nervus Abducens hindurch, der für die Augen zuständig ist.
Das führt dazu, daß die Augen sich, je nach der Seite der betroffenen Niere, nach außen bewegen können (Auswärtsschielen).

auswärtsschielen bei Nierenproblemen

Quelle: Retrobibliothek.de

Daß das Auswärtsschielen (Strabismus divergens, linker Kopf) häufig auch nur vorübergehend vorkommt, liegt eben daran, daß es zwischendurch auch wieder Konfliktlösungen gibt und der Nerv nicht mehr beeinträchtigt ist.

Nierensammelrohr-Konstellation:

Wenn beide Nieren mit einem Sammelrohrkonflikt belegt sind ergibt sich ein sogenannter biologischer ‚Übersinn‘ :
Das Individuum hat eine zeitliche und örtlicher Desorientierung (‚Wo habe ich nur mein Auto geparkt?‘, ‚Ich weiß nicht wo ich bin‘, ‚Welcher Tag ist denn heute?‘)

Der Zweck scheint der zu sein, daß das Individuum sich möglichst nicht von der Stelle bewegt, um „von der Flut“ wieder zurückgespült zu werden.

Schulmedizinische „Krankheitsbilder“

  • Nierenzell-Karzinom (ca-Phase)
  • akutes Nierenversagen bzw. Niereninsuffiziens (akute ischämische Tubulopathie) (ca-Phase)
  • Nierentuberkulose (pcl-Phase)
  • Eitrige Nierenbeckenentzündung (pcl-Phase)
  • Nephrose oder Nephrotisches Syndrom (= pcl-Phase bzw. Hängende Heilung)
    •  Glomerulonephritis (= pcl-Phase bzw. Hängende Heilung)
    •  IgA-Nephritis (= pcl-Phase bzw. Hängende Heilung)
  •   Nephrokalzinose (nach häufigen Rezidiven)

 

Wichtiger Hinweis

Das SBS der Nierensammelrohre hat erhebliche Auswirkungen auf andere, gleichzeitig ablaufende SBS’e. Die Zusammenhänge sind auf der Seite „Das SYNDROM“ beschrieben.