Mikroben und die Feuerwehr (III)

Nun werde ich zum letzten Mal die Feuerwehr bemühen.

Stell Dir bitte ein paar Außerirdische in einem UFO vor, die die Erde beobachten. 😉

Im Laufe der Zeit sehen sie immer wieder mal hell aufflackernde größere oder kleinere Lichter. Sie nennen diese Lichter “Brände”, weil sie merken, daß diese Lichter von Feuern herrühren. Nachdem sie auch diese Brände eine ganze Zeit lang beobachtet haben, merken sie weiterhin, daß immer, wenn sie diese Brände sehen, sich dort, an den gleichen Stellen große rote Fahrzeuge aufhalten und viele, meistens blau gekleidete Menschen herumlaufen. Wir nennen sie die Feuerwehr. Das wissen aber die Außerirdischen nicht.
Die Außerirdischen kombinieren: Immer, wenn wir Brände sehen, sehen wir auch diese “blauen Menschen”. Also sind diese “blauen Menschen” die Ursache für die Brände.

Diese Schlußfolgerung mag aus der Sicht der Außerirdischen ganz plausibel klingen. Du und ich wir wissen aber, daß sie falsch ist. Wir wissen, daß die Feuerwehrleute nicht die Brände verursachen, sondern dabei helfen das Brandproblem zu lösen.

Mikroben verursachen nicht die “Krankheiten”

Und nun stelle Dir bitte “unsere” Schulmediziner vor. Sie entdecken eine sogenannte Krankheit (Brände) in unserem Körper und stellen fest, daß dabei immer Pilze oder Bakterien (Feuerwehrleute) vorhanden sind. Sie ziehen daraus den Schluß, daß diese Pilze und Bakterien die Krankheiten verursachen.
Das Problem ist nur, daß es dafür keinen einzigen Beweis gibt. Ganz im Gegenteil: Zu allen Zeiten, seit es die Infektionstheorie bzw. Infektionshypothese gibt, haben sich schon Mediziner, die das Gegenteil beweisen wollten, selbst versucht zu infizieren.
Noch nie ist es gelungen, durch eingespritzte, geschluckte oder durch Berührung übertragene Pilze oder Bakterien eine “Krankheit” auszulösen.
Trotz der Widerlegung dieser Infektions-Hypothese, geht man nicht davon ab, sondern sattelt ganz im Gegenteil noch einen “Rattenschwanz” von Zusatz-Hypothesen oben drauf.

Entwicklungsgeschichte der Mikroben

Dr. Hamer hat bei seinen Forschungen entdeckt, daß diese Pilze und Bakterien auch aus der Entwicklungsgeschichte heraus entstanden sind und daß diese Mikroben immer nur in der zweiten Phase eines Sonderprogrammes aktiviert werden, um diese Phase zu optimieren.
Im letzten Beitrag hatten wir das Beispiel von der Mutter und dem verunglückten Kind. Im ersten Teil des Sonderprogramms, dem Brustdrüsenkrebs (Mammakarzinom), wurde durch Zellteilung weiteres Brustdrüsengewebe gebildet.
Ist das Sonderprogramm nicht mehr notwendig, weil das Kind wieder gesund ist, dann wird das überschüssige Gewebe auch wieder abgebaut. Das ganze funktioniert in diesem Beispiel mit Tuberkulose-Bakterien.

Das bedeutet, daß die Tuberkulose nicht von Tuberkelbakterien verursacht wird, sondern das die Tuberkelbakterien im Körper dazu da sind, überschüssiges Gewebe abzubauen. Dieser Vorgang wird dann Tuberkulose genannt. Aber das ist nicht krank, sondern biologisch notwendig.
Hat der Körper keine Tuberkelbakterien, weil die Medizin die “bösen” Tuberkel versucht hat “auszurotten”, dann kann dieser Tumor nicht wieder abgebaut werden und dann wird er abgekapselt und bleibt am Organ erhalten, ohne aber eine Funktion zu haben.

Und so ist es auch mit anderen Mikroorganismen. Sie haben in unserem Körper entsprechende Aufgaben zu erledigen und werden nur dann eingesetzt, wenn unser Computer Gehirn den “Auftrag” dazu erteilt.

Unser ganzer Körper ist besiedelt von Mikroorganismen. Wir kennen alle die “Darmflora” oder die “Hautflora” und wissen, daß wir ohne diese Mikroorganismen gar nicht leben könnten. Wir leben mit den Mikroben in Symbiose. Wir benötigen sie und sie benötigen uns.
Es gibt sogar Forscher, die sagen, daß wir mehr Mikroorganismen in unserem Körper haben, als eigene Körperzellen. Auf einem Quadratzentimeter Haut unter den Achseln sollen beispielsweise 100.000 Keime = Mikroorganismen leben.

Gut oder böse?

Und jetzt kommt wieder das “Gut-und-böse-Spiel” zum tragen, genau wie bei den Tumoren. Da gibt es die “guten” Mikroben auf der Haut, die verhindern sollen, daß die “bösen” Mikroben bei uns eindringen können. Und im Darm sorgen die “Guten” für eine geregelte Verdauung, während die “Bösen” uns krank machen.
Was ist aber gut oder böse? Wer entscheidet darüber, was gut oder böse ist? Ist alles, was wir nicht verstehen, böse?

Kennt die Natur selbst eigentlich gut und böse?

Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die des Menschen!

(Johann Wolfgang von Goethe dt. Dichter und Naturwissenschaftler (1749-1832)

Ist die Katze böse, weil sie die Maus frißt oder ist die Maus böse, weil sie entwischt und die Katze nicht satt wird?
Ist die Maus böse, weil sie in unser Haus eindringt und sich an unseren Nahrungsmitteln “vergreift”? Oder sind wir böse, weil wir unsere Häuser so bauen, daß die Maus gar nicht mehr herein kann?

Vielleicht denkst Du bis zum nächstem Beitrag etwas darüber nach.

Im nächsten Artikel werde ich Dir erklären, woran es liegt, daß diese “Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme” manchmal so unangenehm sein können.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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2 Gedanken zu „Mikroben und die Feuerwehr (III)“

  1. Hallo, ich habe schon 1,2,3 und 4 gelesen und war sehr interessiert. Nun allerdings lese ich, das es noch niemanden gelungen ist, sich durch Aufnahme von Pilzen oder Bakterien selbst zu “verletzen” oder infizieren. Also sind Tollkirsche und Fliegenpilze gar nicht tödlich für uns? Und wieso gibt es Lebensmittelvergiftungen? Sich Staphylococcus oder Streptokokken zu spitzen, ohne davon krank zu werden, ist auch nur bei Mikromengen möglich.
    Schade, diese Aussage macht alles kaputt.

    Antworten
    • Zu verstehen, daß wir ohne Bakterien gar nicht leben könnten, daß wir als gesunder Mensch mehr Bakterien in uns tragen als körpereigene Zellen, daß Bakterien Aufgaben haben und daß in gesunden Menschen die gleichen Bakterien vorhanden sind wie in kranken, ist die eine Sache. Das heißt aber nicht, daß es keine giftigen Stoffe gäbe und daß diese nicht schaden würden. Ein Gift ist eine Sache, die der Organismus nicht will und die er versucht, wieder hinauszubefördern. Wenn man faule Lebensmittel ißt oder Giftiges, dann wehrt sich der Organismus mit Erbrechen und Durchfall. Das ist eine schlaue Maßnahme. Und er fragt uns nicht, ob es uns recht ist, er macht einfach das, was dem Überleben dient. Wer eine Substanz spritzt, verletzt den Körper. Das ist per se ein Angriff. Wer meint, man könne sich am kranken Kind anstecken, hat bestimmt nicht eine Methode per Spritze im Sinn, sondern vielleicht die gleiche Atemluft oder eine Berührung. Und das sind physiologische Wege, mit denen der Körper umgehen kann und die nicht bedrohlich für ihn sind. Lediglich für unser Gefühl könnte es eine bedrohliche Situation sein, wenn wir so konditioniert sind. Dann kann die Angst sehr wohl zu einer Krankheit führen, zum Beispiel Husten. Bakterien gehören nicht gespritzt und Fäulnisbakterien gehören gar nicht in den Körper. Und giftige Substanzen auch nicht. Obendrein könnte es sein, daß Bakterien anderer Regionen, mit denen wir nicht vertraut sind, zu gesundheitlichen Problemen führen. Das ist noch nicht genug erforscht. Fest steht jedenfalls, daß ein Zuwenig an Bakterien zu großen gesundheitlichen Problemen führt, weshalb Wissenschaftler in der Antarktis, die als ziemlich steril gilt, nicht zu lange dort bleiben dürfen.
      Ah, mir dämmert was, vielleicht hast Du das Wort Pilz mißverstanden. Es geht nicht um “Pilze” (Fruchtkörper), die man im Wald finden kann. Wir tragen in uns und an uns und überall in unserer Umgebung Mikroorganismen (Pilze, Pilzbakterien und Bakterien), die sind so klein, daß Du sie nicht sehen kannst ohne Mikroskop. Auch die Mediziner tun sich oft schwer damit, diese kleinen Dingerchen zu finden. Daher werden die erst angezüchtet, bevor man sie dann im Labor finden und bestimmen kann.
      Früher dachte man, die Lunge eines gesunden Menschen sei steril. Mittlerweile weiß man, daß man über 200 Bakterienarten in der Lunge eines gesunden Menschen finden kann.

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