Weniger Hygiene ist besser für die Gesundheit

In einem aktuellen Artikel des Focus (der sich auf “fit for fun” beruft) wird etwas interessantes zum Inhaltsbereich des 4. Biologischen Naturgesetzes gesagt. Unser Körper wird mit stabilen Ökosystemen verglichen, die eben genau durch ihre Vielfalt so stabil seien.

Zu viel Hygiene ist kontraproduktiv im Kampf gegen Keime

Das sagen Forscher vom “Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung”.

Wälder oder Wiesen seien bei größerer biologischer Vielfalt resistenter gegen z.B. Klimaschwankungen oder Krankheitserreger, so die Wissenschaftler. Und dieses “Modell” könne auch auf den Menschen übertragen werden.

Das ontogenetisch bedingte System der Mikroben

Das was die Natur uns vorlebt,  versucht die Permakulturbewegung schon seit den 70er Jahren (nicht nur) für den Landbau umzusetzen: Wir benötigen die biologische Vielfalt.

Dr. Hamer hat es in den 80er Jahren noch konkreter als “4. Biologisches Naturgesetz” formuliert: “Das ontogenetisch bedingte System der Mikroben.”

Dieser Satz hört sich jetzt vielleicht für Dich unverständlich an. Es besagt erst nur, daß die Mikroorganismen im Laufe der Entwicklungsgeschichte entstanden sind. Sie sind aber nicht entstanden, um uns oder “höhere Lebensformen” zu zerstören, sondern um unser Überleben zu gewährleisten.

Lies Dir gerne die Erläuterungen von mir dazu durch, dann muß ich nicht alles wiederholen.

Nun, so scheint es, kommt dieses “Wissen” so nach und nach auch in den Medien und damit hoffentlich auch bei den Menschen an.

Und nun zitiere ich noch einmal aus dem Focus-Artikel:

Die Vermutungen der Forscher könnten revolutionäre Folgen haben.

Ist das nicht herrlich?
Da entdecken ein paar Forscher nun Dinge, die Dr. Hamer vor knapp 40 Jahren schon als Naturgesetz formuliert hat. Und nun könnten sie revolutionär sein?

Warum hat damals keiner hingehört? Wir wären schon viel weiter.

Die wirkliche medizinische Revolution hat schon vor 39 Jahren begonnen!

Nur sehen die Forscher leider immer noch alles durch die “Gut-Böse-Brille”. Die “guten” Bakterien im Kampf gegen die “bösen” Keime.

Wirkliche Fortschritte können meiner Meinung nach erst wieder gemacht werden, wenn es uns gelingt, das “Gut-Böse-Denken” beiseite zu lassen.

Alte Freunde – neue Feinde

Was als neue Erkenntnis dieser Forschergruppe vom “Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung” dargestellt wird, ist aber auch in der Medienlandschaft nicht so ganz neu:

Vor ein paar Jahren gab es beispielsweise eine Dokumentation “Alte Freunde – neue Feinde” in der dargelegt wurde, daß die “Kinder vom Land”, die noch in natürlicher (unhygienischer?) Umgebung aufwuchsen deutlich gesünder waren, als die Stadtkinder.

Kind küßt Schwein

Planet-Wissen.de hat 2017 zwei unterschiedliche Haushalte antreten lassen: den superreinlichen Single-Haushalt gegen eine siebenköpfige Studenten-WG. (Der ursprüngliche Link zu dem o.g. Artikel ist leider nicht mehr erreichbar: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sauberkeit/hygiene/pwieuebertriebenehygiene100.html)

Das Ergebnis des Tests war überraschend. Grundsätzlich ergaben sich für beide Haushalte keine mikrobiologisch bedenklichen Befunde.

Macht zuviel Hygiene krank?

Unter dieser Überschrift schreibt ein Dr. Rainer Mutschler auf “biomedical-center.de” sogar:
Der Körper schreit nach “Schmutz”.

Und bei uns zu Hause gab und gibt es den Spruch: “Dreck reinigt den Magen”.

Wir benötigen lt. Dr. Hamer die Mikroorganismen dringend, damit unser Körper reibungslos funktioniert, unter anderem auch, damit bei biologischen Sonderprogrammen die Regenerationsphase komplett und günstig ablaufen kann.

Wir brauchen also keine künstlichen Impfstoffe, die mehr Gifte, als Wirkstoffe enthalten, nein, wir benötigen natürliche Impfstoffe aus der Natur.

Der Mutterboden ist das Gegenstück zu unserem Darm. Wenn wir die Möhren aus der Erde ziehen, dann müssen wir sie nicht mit dem Hochdruckreiniger behandeln und anschließend desinfizieren, bevor wir sie essen.
Nein – kurz die grobe Erde abspülen und dann ab in den Mund. In diesem Sinne:

Eßt mehr “Dreck”!

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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2 Gedanken zu „Weniger Hygiene ist besser für die Gesundheit“

  1. Dazu gibt es doch auch diesen entzückenden Witz:
    Eine junge Mutter fragt den Arzt, wie sie denn herausfinden könne, ob das Baby Zähne bekommt.
    Der Arzt antwortet: “Indem Sie mit dem Finger vorsichtig fühlen.”
    Als die Mutter ihn erschrocken ansieht, fügt er trocken hinzu:
    “Natürlich erst, nachdem Sie den Finger abgekocht haben!” 😉

    Antworten
    • Liebe Anke,

      danke! Der Witz kommt auf jeden Fall in meine Sammlung. Damit würze ich gerne meine Studienkreise und Seminare. Lachend und fröhlich können wir besser lernen.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

      Antworten

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