Diese Frau riecht gut

Was sind Deine ersten Gedanken, wenn Du das liest? Möchtest Du auch einmal an dieser Frau schnuppern?

Das ist aber falsch gedacht. Ob diese Frau gut riecht spielt hier gar keine Rolle, denn diese Frau kann gut riechen.

Parfümeurin bestätigt (indirekt) die Biologischen Naturgesetze

Im WDR Tischgespräch vom 07.03.2018 wird die Parfümeurin Alexandra Kalle von Lothar Lenz interviewt.

Eine Parfümeurin ist eine Spezialistin. Sie ist eine Spezialistin für die Nase oder noch konkreter ausgedrückt: Sie hat einen besonders ausgeprägten Geruchssinn.

Sie nimmt Dinge wahr, die wir “normale” Menschen gar nicht registrieren.

In dem Interview wird sie gefragt, was sie denn machen würde, wenn sie Schnupfen hat. Sie würde sich dann mehr um administrative Dinge kümmern, ist ihre Antwort.

Aber dann sagt sie:

Witzig ist, daß vor der Erkältung der olfaktorische Sinn noch stärker ist. Dann nehme ich wahr, das ich noch präziser Nuancen erkennen kann.

(Du findest diese Aussage ab Minute 49:05)

Ist das nicht spannend? Vor einem Schnupfen kann sie besonders gut riechen.

Die Zweiphasigkeit

Wir wissen ja, daß Sinnvolle Biologische Sonderprogramme (SBS) in zwei Phasen verlaufen. Der “Schnupfen”, der mit einer Schwellung der Nasenschleimhaut einher geht, ist die zweite, konfliktgelöste pcl-Phase. Davor muß also die konfliktaktive ca-Phase gewesen sein. Aber warum kann Frau Kalle in der ca-Phase besser riechen?

Anmerkung: Wir werden in dieser Phase wohl auch besser riechen können, nur ist es uns in den meisten Fällen nicht bewußt. Es fehlt uns “Selbst-Bewußtsein”, in diesem Fall das Bewußtsein für unseren Riechsinn.

Sinn der Krankheiten

Da sind wir dann schon beim “5. Biologischen Naturgesetz“. Der Sinn in der konfliktaktiven Phase liegt beim sogenannten Riech- oder Witterungskonflikt darin, daß wir besser riechen können. Und genau das bestätigt Frau Kalle uns in dem Tischgespräch.

Die drei Keimblätter

Aber warum können wir denn besser riechen?

Das liegt an den unterschiedlichen Gewebsveränderungen in den verschiedenen Keimblättern, bzw. den daraus entstandenen Gewebetypen. Wir haben es hier mit dem Ektoderm, dem äußeren Keimblatt (“rote Gruppe”) zu tun.

Nasenrachenraum

Damit wir besonders gut riechen können, wird die Nasenschleimhaut in der konfliktaktiven Phase unsensibler (Äußere-Haut-Schema). Dadurch kann die eingeatmete Luft ohne Ablenkungen hoch zur Riechschleimhaut und zum Riechkolben gelangen, wo letztendlich die Reize aufgenommen werden.

Stell Dir den witternden Hund vor. Wenn der nun beim Schnüffeln und Schnuppern von jedem kleinen Staubkörnchen, was er durch die Nase mit einatmet abgelenkt wird, dann kann er sich nicht besonders gut auf das Riechen “konzentrieren”. Ist für ihn das Wittern nun besonders wichtig, dann wird die Nasenschleimhaut unsensibler, er “merkt gar nicht” daß er die Staubkrümelchen mit ansaugt und die Duftnote kann schnell und ungehindert zum Riechkolben gelangen.

Dauert der “Konflikt” länger an (z.B. oft bei uns Menschen), dann wird die Nasenschleimhaut sogar abgebaut, also dünner. Nach Konfliktlösung wird sie dann unter Schwellung wieder repariert, was wir Schnupfen nennen.

Der Witterungskonflikt

Hier möchte ich Dir einfach ein paar kleine, alltägliche Beispiele aufführen, warum wir, als zivilisierte Menschen, Witterungskonflikte erleiden können, sofern die Situationen für uns konfliktiv sind.

  • Eine anstehende Prüfung:
    Was werden für Fragen drankommen, habe ich mich richtig vorbereitet, welchen Prüfer werde ich wohl haben, kann ich vielleicht im Vorfeld Prüfungsfragen ergattern … das alles möchten wir gerne im Vorfeld “wittern”.
    Ist die Prüfung dann vorbei, “kommt der Schnupfen”
  • Eine Bewerbung
  • Ein erstes Date
  • Der Besuch der Schwiegermutter
  • Die Verkaufspräsentation
  • Die Fahrt mit dem Auto durch eine große unbekannte Stadt
  • Immer dieser schmuddelige Winter, wann kommt denn endlich mal die Sonne, der Frühling … kann ich sie wittern?…
    Ist das “schöne” Wetter dann da, bekommen wir die “Frühjahrsgrippe”. Dann heißt es: “kaum ist der erste schöne Tag da, meinst Du gleich, Du könntest Dich leichtsinnig anziehen. Nun hast Du Dich erkältet.”

Ich lade Dich ein, zukünftig einmal auf diese “Mechanismen” zu achten.

Hast Du einen Schnupfen, dann schaue ein bis zwei Tage zurück, was hat sich denn für Dich gelöst? Welche Situation konntest Du nicht richtig “wittern”, einschätzen oder voraussehen (besser vorausriechen :-)?

Wenn Du Dir diese Selbstbeobachtung angewöhnst, bekommst Du auch nach und nach mehr “Selbst-Bewußtsein”, zumindest für Deine Nase.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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