Mistel und Krebs

19. März 2013

In der gestrigen WDR5 Sendung „Leonardo“, ging es unter anderem um die Mistel. Daß die Mistel gelegentlich in der Krebstherapie eingesetzt wird, scheinbar um die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu lindern, darauf möchte ich gar nicht eingehen. Viel interessanter im Zusammenhang mit der GNM fand ich eine Aussage in der Sendung.

Mistel als Auslöser für Krebs an Bäumen

Holger Sticht, vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) erklärte den „Halbschmarotzer Mistel“ von seiner Biologie her und sagte dabei:

[…] „Was man hier sehen kann, dass die Stelle, wo die Mistel aufgesessen hat, dass diese Stelle stark verdickt ist, also doppelt so dick wie der Rest des Zweiges, was daran liegt, dass die Pappel, der Wirtsbaum, versucht hat sich gegen diese Mistel zu wehren indem er verstärkt Gewebe rund um diese Mistel ausgebildet hat. Aber er hat es nicht geschafft. Die Mistel war stärker.“ […]

Du findest die Stelle im Manuskript der Sendung am Ende der Seite 4

Hier geht es zu der Sendung als mp3 Datei. Das Thema Mistel findest Du in der zweiten Hälfte der Sendung.

Das sollten wir uns einmal auf der Zunge zergehen lassen:
Die Pappel versucht sich gegen die Mistel (Attacke) zu wehren und reagiert mit Gewebeverstärkung ( = Zellplus, = Tumorwachstum).

Es scheint so zu sein, daß auch Pflanzen entsprechende Sinnvolle Biologische Sonderprogramme (SBS) haben, z. Teil sogar ähnliche wie wir Menschen und die Tiere.

Auch im deutschen Bereich der Internetseite „Academic dictionaries and encyclopedias“ findest Du dieses Bild mit einer bezeichnenden Beschreibung.

Mistel und Krebs

Attacke-Konflikte im Pflanzenreich!

Wenn selbst Pflanzen eine Zellvermehrungsreaktion auf äußere Reize (Angriff, Attacke) zeigen, dann sollte das bei den höher entwickelten Lebewesen doch erst recht der Fall sein!

Zeigen wir Menschen solche körperlichen Reaktionen, dann nennen es die Mediziner bösartige Melanome oder Mesotheliome.
Dabei ist es doch bei uns , wie bei der Pflanze auch, „nur“ der Versuch sich gegen eine Attacke zu schützen.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

PS: Ist die Mistel jetzt krebserregend, weil sie bei dem Baum Tumorwachstum hervorruft? Nein!
Der Angriff, die Attacke der Mistel ist die Ursache für das Gewebewachstum, nicht die Mistel selbst.

4 Kommentare auf "Mistel und Krebs"

  1. Stef sagt:

    Hallo Richard, vielen Dank für die ausführliche Erklärung und für den Hinweis. Muss zugeben: sehr interessant und sehr gut gemacht, wie die ganze Internetseite. Weiter so!

    • Richard sagt:

      Hallo Stef,

      schön, daß Dir die Seite gefällt. Mit dem richtigen Blickwinkel lacht einem an jeder Ecke die GNM entgegen. Naturgesetze kann man auf Dauer nicht übersehen.
      Aus der Endung Deiner Emailadresse könnte ich auf die Idee kommen, daß Dich der nächste Beitrag (http://gnm-wissen.de/mein-studentenmaedchen/) auch interessiert. Es ist dort von einer „Landsmännin“ (oder sollte ich Landsfrau schreiben?) von Dir die Rede.

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  2. Elfriede sagt:

    Hallo Richard,
    vor kurzem war in Karlsruhe der 1. Weltkongress „Gesundheit, Bewusstsein & Heilung der Erde“, geleitet vom „Spirituellen Rat der 13 indigenen Großmütter“ . Danach habe ich mal wieder das Buch „Magisch Reisen Deutschland“ zur Hand genommen, um über Kraftplätze in unserem Land zu lesen. Im Kapitel „Geomantie – Das Wissen um die Kraft der Erde“ steht: Misteln, Eiben und Wacholder weisen darauf hin, dass dort, wo sie wachsen, ein Austausch mit der Erde möglich ist…..Misteln haben die Fähigkeit, Reizstrahlungen zu neutralisieren, sie helfen also ihrem Wirtsbaum, an einem (auf Dauer) schwierigen Platz zu überleben. Viele Arten von unnatürlichen Wucherungen an Bäumen weisen auf Strahlungsphänomene hin.

    Ich versuche nun mal, diese Aussage zu übertragen auf die 5 bN:
    a)an dem Platz, wo der Baum/oftmals auch viele Bäume nebeneinander stehen, treten ab einem bestimmten Zeitpunkt akut und dramatisch gewisse Reizstrahlungen auf = DHS/1.bN
    b)der Baum trägt (bereits) die entsprechenden „Helfer-Bakterien“ in sich (oder gewisse Insekten bringen sie ihm?) = Mistel-Samen, die nun aktiv werden und wachsen als sein Überlebensprogramm = ca-Phase / 2. und 3.bN
    c) die Verdickungen an der Stelle wo die Mistel wächst sind evtl. notwendig, damit sie gut ihre Arbeit tun kann, und damit sie nicht vom nächsten Wind/Sturm abgerissen wird ? = SBS/5. bN

    Vielleicht weiß einer der LeserInnen mehr über das Verhalten der Misteln? z.B. wann sie an welchen Bäumen und dort an welchen Stellen und wie lange verbunden bleiben? – Das ist nun zwar eine ganz andere Betrachtungsweise des Geschehens als oben beschrieben (Mistel = Halbschmarotzer = Attacke); doch ggf. kann man noch dazu lernen.
    Ich freue mich über weitere Anregungen, zu diesem wie zu deinen sonstigen Beiträgen.
    Herzliche Grüße
    Elfriede

    • Richard sagt:

      Liebe Elfriede,

      danke für den interessanten Beitrag. Er enthält natürlich auch eine Menge Hypothesen. Ich als Skeptiker würde erst einmal fragen, wer hat wann und wie festgestellt, daß Misteln Reizstrahlungen neutralisieren? Was sind überhaupt Reizstrahlungen? Ist das vergleichbar mit „bösen“ Mikroorganismen?
      Wenn Pflanzen sich auf natürliche Art ihren Platz suchen, dann gedeihen sie nur dort, wo sie optimale Bedingungen für sich finden. Warum sollten sie sich dann an einem Platz mit für sie schädlichen „Reizstrahlen“ niederlassen? Oder kamen die Reizstrahlen erst später?

      Leider wird der Bereich „hinter den sichtbaren Dingen“ noch zu wenig erforscht. Es würde sicher viele aufschlußreiche neue Erkenntnisse geben.

      Für mich scheint aber im Moment die Attacke-Version plausibler zu sein, was aber natürlich auch falsch sein kann. Leider können wir die Bäume (noch?) nicht befragen.

      Vielleicht findet sich ja ein Forscher, der sich intensiver mit der Mistel beschäftigt hat.

      Wußtest Du, daß in der germanischen Mythologie Baldur (Balder) mit einem Mistelzweig umgebracht wurde?

      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

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