Biologische Naturgesetze am Beispiel der Feuerwehr

15. Februar 2013

Feueralarm

Die Sirene dröhnt, die Feuerwehrmänner und -Frauen springen auf und sind sofort voll einsatzbereit. Das Essen bleibt stehen, an Schlaf ist gar nicht zu denken … jetzt gilt es ein Katastrophen-Programm auszuführen. Da wird alles andere zurückgestellt, alle Kräfte und alle Gedanken haben nur dieser einen Sache zu dienen.

Feuerwehr und Krebs

Die Alarmmeldung bestimmt die Einsatzmittel. Ist es ein Brand, ist es ein schwerer Autounfall, ist Öl ausgelaufen, handelt es sich um einen Gas-Unfall, sind Menschen oder Tierleben in Gefahr?

Gleichgültig, welches Krisen-Programm abgespult wird: Alle Einsatzarten sind geübt und einstudiert. Alle sind über Jahre, Jahrzehnte, vielleicht sogar über Jahrhunderte verfeinert, verbessert und optimiert worden. Für jeden Einsatzbereich gibt es die passenden Gerätschaften, an alles ist gedacht und der Einsatz läuft nach einem gewissen Schema ab.

Der Einsatz kann eine Stunde dauern, ein paar Stunden oder, bei größeren Katastrophen auch ein paar Tage. Wie langer er auch dauern mag, die Mannschaft gibt alles, das „System Feuerwehr“ läuft auf Hochtouren.

Der Einsatz ist vorbei

Dann ist die Katastrophe, die Einsatzsituation vorbei. Der Brand ist gelöscht, Menschen wurden gerettet, ausgelaufenes Öl wurde aufgefangen …

Die Einsatzkräfte atmen auf. Die Streßsituation ist vorbei, die schlimmsten Gefahren wurden abgewendet und die Anspannung läßt nach. Der „Kopf“ hat wieder Platz für andere Gedanken. Die Zeit für eine ordentliche Mahlzeit ist wieder da und Müdigkeit und Erschöpfung macht sich breit.

In Ruhe wird aufgeräumt, die Gerätschaften werden sortiert und instand gesetzt, alles wird möglichst wieder so hergerichtet, wie es vorher war, um jederzeit bereit zu sein, für einen neuen Einsatz.

Ich hoffe, daß Du meine „Geschichten“ noch nicht leid bist.

Die neue Denkweise bei Krebs und anderen Krankheiten

Die Germanische Neue Medizin ® (GNM) bzw. Germanische Heilkunde ® ist so sehr abweichend, von unserem schulmedizinischem Denken, daß es vielen Menschen schwerfällt diese „neue Denkweise“ anzunehmen, eben weil sie so anders ist.
Mit meinen „Bildern“, die ich Dir male, möchte ich Dir aufzeigen, daß aber gerade die Gesetzmäßigkeiten der GNM so einfach und logisch sind, daß wir uns fragen sollten, warum nicht schon vorher jemand darauf gekommen ist.
Alles läuft nach diesen Regeln ab, natürliche Vorgänge und teilweise sogar unser menschliches Handeln.

Anhand unserer Feuerwehr werde ich Dir nun in einfachen Worten die von Dr. Hamer entdeckten fünf biologischen Naturgesetze erläutern.

Dabei fange ich jetzt einmal „hinten“, das heißt beim fünften Naturgesetz an.
Dr. Hamer hat nach seinen anfänglichen Forschungen festgestellt, daß Krebs und alle sogenannten „Krankheiten“ keine „Unfälle der Natur“ sind, sondern von der Natur im Laufe von Jahrmillionen entwickelte „Sinnvolle biologische Sonderprogramme“ (SBS). Und zwar Programme, um Krisen-, Not-, oder Sondersituationen zu überwinden.

Das Wasser- oder Schaumprogramm der Feuerwehr ist für die Sondersituation „Brand“, die Rettungsschere ist für die Sondersituation „Person im Auto eingequetscht“, Saugpumpen und Bindemittel sind für die Sondersituation „Öl ausgelaufen“ usw.

Wenn wir die Zusammenhänge nicht kennen würden, könnten wir uns fragen, warum der Kerl mit seiner großen Zange das schöne Auto kaputt schneidet. Wissen wir bescheid, sagen wir natürlich, der muß das Loch vergrößern, damit die verletzte Person aussteigen oder herausgeholt werden kann.

Würden wir nicht wissen was da abläuft, könnten wir fragen, warum die Feuerwehrleute das ganze Haus fluten und damit alles zerstören. Kennen wir den Grund, sagen wir: „natürlich, die wollen die Menschen retten und die Ausbreitung des Brandes verhindern.“

Kennen wir das „System Feuerwehr“ nicht, dann sagen wir: „das ist doch krank, daß die das Auto zerschneiden und das Haus unter Wasser setzen“. Ist uns das Prinzip bekannt, dann wissen wir, daß es Sonderprogramme für Notsituationen, für einen „höheren Zweck“ sind.

Genauso ist es bei uns Menschen. Wenn wir diese Not- und Krisenprogramme nicht kennen, sagen wir „das ist doch krank“; kennen wir sie, dann wissen wir, daß da gerade ein Sonderprogramm abläuft.

Daher schlage ich vor, daß wir ab heute diese außergewöhnlichen Vorgänge in unserem Körper nicht mehr Krankheiten sondern SBSe oder einfach Sonderprogramme nennen.
Da läuft z.B. gerade ein Sonderprogramm der Leber oder der Haut oder der Brust.

Das war das fünfte biologische Naturgesetz.

Benutzerhandbuch

Vera F. Birkenbihl hat einmal ein Buch geschrieben „Stroh im Kopf? – Gebrauchsanleitung fürs Gehirn – vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer“ Sie war der Meinung, daß wir gar nicht wissen, wie unser Gehirn eigentlich funktioniert.

Dr. Hamer hat uns mit seinen Entdeckungen sozusagen das „Benutzerhandbuch“ für unseren gesamten Körper geliefert, von dem wir auch lange nicht wußten was da wie abläuft.

Das vierte Naturgesetz möchte ich noch etwas zurückstellen, sodaß wir nun zum dritten Naturgesetz kommen.

Das dritte biologische Naturgesetz besagt, daß es ein entwicklungsgeschichtliches (ontogenetisches) System innerhalb der Sonderprogramme („Krankheiten“) gibt.
Das hört sich jetzt kompliziert an, ist es aber nicht. Auch das ist wieder völlig logisch und einleuchtend.
Stell Dir unsere Feuerwehr vor. Welches Sonderprogramm hatte sie wohl zuerst?

Nun, wie heißen diese freundlichen Helfer denn?

„Feuer-Wehr“.

Krebs und Feuerwehr

Altes Löschfahrzeug
© Ober_pixelio.de

Sie waren dazu da, ein Feuer abzuwehren. Und das war in den Ursprungszeiten das einzige „Sonderprogramm“, das es bei der Feuerwehr gab. Was sollten sie auch mit einer Rettungsschere, „damals“ gab es noch gar keine Autos. Was sollten sie auch mit Ölsaugern und Bindemittel, wo es doch noch nicht einmal Öl in den Mengen gab, daß es zur Gefahr werden konnte?

Erst nach und nach, im Laufe der Zeit, in der Entwicklungsgeschichte („Ontogenese“) der Feuerwehr wurden weitere Sonderprogramme entwickelt, weil es erst nach und nach weitere Problembereiche gab.
Ist das verständlich?

So geht es mit jeder Entwicklung. Im Laufe der Zeit gibt es Veränderungen, Verbesserungen und Erweiterungen und sowohl die Natur, als auch wir Menschen reagieren darauf und passen uns an.

Die ursprünglichen Sonderprogramme bei uns Menschen (bzw. den Tieren) waren in der Urzeit „nur“ dazu da, das Überleben und die Fortpflanzung zu sichern.
Dabei sind unter anderem die Verdauungsorgane betroffen. Ein Darmtumor oder ein Tumor an den Lungenbläschen (um den Sauerstoff „zu verdauen“), gehört zu den ältesten Programmen, die wir haben.
Dr. Hamer nennt diese Sonderprogramm-Gruppe Brocken-Konflikte, weil es da z.B. um den Nahrungsbrocken geht.
Auch das Sonderprogramm der Speicheldrüsen (denke an das Experiment im letzten Artikel) gehört dazu. Der „Brocken“ muß eingespeichelt oder falls er unbekömmlich ist, ausgespuckt werden.

Später kamen weitere Programme hinzu, z.B. um den Körper zu schützen. Das betrifft dann die inneren Häute und die Lederhaut (= unsere Unterhaut. Die Oberhaut, gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht). Zur Lederhaut gehören auch die Schweißdrüsen. Das Sonderprogramm der Schweißdrüsen hast Du ja auch schon kennengelernt. Bist Du großer Hitze ausgesetzt, werden die Schweißdrüsen aktiv und der Körper wird dadurch abgekühlt.
Noch später kamen Sonderprogramme, die unseren Knochenbau, Gelenke, Sehnen, Muskeln und Fettgewebe betreffen und in „jüngerer Zeit“ gab es dann auch Programme für die Außenhaut und einige andere Organe und Gewebe.
Die Details wirst Du später kennenlernen. Hier geht es ja „nur“ um das Verständnis für die grundsätzlichen Zusammenhänge.

Das war das dritte biologische Naturgesetz.

Vielleicht denkst Du erst ein wenig darüber nach und verinnerlichst das Thema noch einmal, bevor Du den nächsten Artikel ließt. Suche Dir selbst ein paar Beispiele, an denen Du diese Entwicklungsgeschichte nachvollziehen kannst.

Die Entwicklung des Automobils eignet sich gut dazu.
Als es im Umkreis von 50 Quadratkilometern nur ein einziges Auto gab, wurde noch kein Blinker benötigt. Wem sollte man da auch Signale geben. Erst später, als es sehr viele Autos auf engeren Räumen gab, mußten die Fahrer sich gegenseitig verständigen. Dann wurde das Sonderprogramm „Blinker“ eingeführt.
Und noch viel später, also in der entwicklungsgeschichtlichen Neuzeit, gab es dann z.B. das Antiblockiersystem (ABS). Das „ABS-Programm“ war früher (in der Automobil-Urzeit) gar nicht nötig. Denn als die Autos mit 10 oder 20 Stundenkilometern durch die Gegend „tuckerten“, war das Bremsen gar kein Problem.

Im nächsten Artikel werden wir uns dann mit den ersten beiden Naturgesetzen der GNM beschäftigen.

Bis die Tage – bleib gesund

Richard

 

 

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6 Kommentare auf "Biologische Naturgesetze am Beispiel der Feuerwehr"

  1. Elfriede sagt:

    Richard, ich bin begeistert, wie einfach du die Zusammenhänge aufzeigen und erklären kannst. Die Geschichten/Bilder eignen sich da sehr gut, so dass sogar für Fortgeschrittene was „Neues“ dabei ist.
    Ich staune ausserdem über die „Synchronizität“, wie ich in meinem Umfeld die „Rich-ards“ ent-decke: vor kurzem habe ich Richard Breuer (das-Sensible.de) kennengelernt; dann deine „Gabe“, und seit gestern lese ich ein Buch von Richard Moss (Die Kraft der Präsenz). Euch ist gemeinsam, dass ihr das „Füllhorn“ ausgießt, und uns dadurch reich beschenkt…

    Soweit für heute; melde mich bestimmt mal wieder.
    Elfriede

    • Richard sagt:

      Hallo Elfriede,

      danke für die netten Worte. Meine Erfahrung ist die, daß wenn ich etwas mit Begeisterung mache und das Herz dabei ist, dann ‚fließt‘ es automatisch. Ich werde mit meinen „einfachen“ Texten wohl keine Ärzte „abholen“, aber das ist auch nicht so entscheidend.
      Wenn Du als fortgeschrittene GNM’lerin auch noch einen Nutzen von dieser Seite hast, freut mich das besonders.
      Bis die Tage – bleib gesund

      Richard

  2. Andreas sagt:

    Hallo Richard
    Auch ich wollte dir danken für deine tolle Seite, alles ist leicht verständlich und ich wollte nur danke sagen und dir gottes Segen wünschen
    LICHT UND LIEBE

  3. Gisela sagt:

    Hallo Richard,
    vielen Dank für diese tollen Informationen und deine Mühen.
    Ich habe eine Frage: Wenn bei Übergewicht eher das Wasser das Problem ist, warum nehmen dann die Leute ab, wenn sie eine Magenverkleinerung vornehmen lassen? Ich bin Heilpraktikerin und habe eine Patientin mit fast ca. 200 kg. Es passt schon das mit dem Alleinegelassen sein. Trotzdem diese Frage? Was sind denn eure Lösungen?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Gisela

    • Jürgen sagt:

      Hallo Gisela,

      ich greife mal Richard vor, vielleicht hat er später auch noch eine Idee dazu…!

      Mir ist jetzt nicht bekannt, ob du bei den „Beliebtesten Artikel“ den Artikel „Fettleibigkeit – Krankheit des Gehirns“ gelesen hast…?

      Dort steht nämlich…: „Übergewicht kann die Folge eines Existenzangst- oder Alleingelassenseinskonflikt sein.“

      Hier ist das Wort „kann“ wichtig. Ich persönlich kenne noch einen anders gelagerten Konflikt, welcher sich in der Großhirnrinde abspielt.

      Dazu später unten mehr…!

      Man hat leider keine Rückmeldungen von Magenband-Patienten, ob wirklich jeder abnimmt, oder ob es auch mal „umsonst“ ist…!

      Bei der Magenverkleinerung wird mittels einer Operation ein Silikonband um den oberen Anteil des Magens geschlungen. Dadurch wird künstlich eine sehr kleine Magentasche gebildet. Füllt sich diese beim Essen, signalisiert der Magen Sättigung.

      Also wird der Patient praktisch durch den frühen Impuls gezwungen mit dem Essen aufzuhören…!

      Meiner Meinung nach hat ein „Flüchtling“ mit einem Magenband keine Chance auf Dauer abzunehmen. Bei Ihm ist das Übergewicht ja durch Wassereinlagerung gegeben.

      Deshalb hat man als 5BN-Kundiger schon mal einen Vorsprung, wenn man bei übergewichtigen Patienten eine Flüssigkeitsbilanz austestet. Wenn man mehr Flüssigkeit zu sich nimmt, als man ausscheidet, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Existenzangst oder Alleingelassensein nicht auszuschließen…!

      Die einzige Studie, welche ich bei der SM zum Magenband kenne ist die, das man festgestellt hat, es würden wohl Menschen mit Übergewicht ab einem BMI-Wert von 35 den größten Nutzen vom Einsetzen eines Magenbandes haben.

      Nun zu dem „Anderen“ Konflikt, welcher ebenfalls Übergewicht verursachen kann.
      Es gibt im Frontalbereich der Großhirn-Rinde zwei Relais die für Insulin- und Glucagon- Förderung in den Beta- und Alpha-Zellen des Pankreas zuständig sind…!

      Die Revierbereiche werden durch diese Insulin / Glucagon Geschichte nicht beeinflusst, aber die Geschehnisse in den Revierbereichen beeinflussen die beiden Relais…!

      Ich hab mal hier den Link dazu…: http://www.5bn.de/?p=155

      Hier wird dir bestimmt deutlich, dass das Glucagon-Relais eine verminderte Ausschüttung des Hormons über die Alpha-Zellen „anordnet“…!

      Auch bei HP Ursula Stoll wird in dem Buch „Kinderkrankheiten“ die Verbindung des Glucagon-SBS im Thema Bulimia nervosa erläutert.
      Im Buch „Kinderkrankheiten“ werden nicht nur dem Titel entsprechende Themen behandelt.

      Bei Bulimie spielen natürlich noch andere Aspekte mit ein, aber im Grunde kann man eine verminderte Ausschüttung des Glucagons mit Essen ausgleichen, was bei Insulin leider nicht möglich ist.

      Das war übrigens eine sehr interessante Frage von dir.
      Einzige Hilfe bei Existenzangst und Alleingelassensein ist natürlich die momentane Situation zu wandeln…!

      Liebe Grüße von Jürgen

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